Gemeinschaftsprojekte mit Partneruniversität in Krasnodar/Russische Föderation
Seiteninhalt:
- Hochschulpartnerschaft: HTW Berlin - Kuban-Universtität Krasnodar
- Neu: AWE - Angebot für Studierende der HTW Berlin
- NEU: Weiterbildung: "Management in Mittel- und Osteuropa/ Schwerpunkt: Russland"
- Feierstunde "Hochschulpartnerschaft Berlin-Krasnodar im Deutsch-Russischen Bildungsjahr"
- TORFL 2011
- Berliner Europa-Schule in Krasnodar
- Jubiläum: 10 Jahre Hochschulpartnerschaft: Ergebnisse und Perspektiven
- Ergebnisse und Perspektiven der 10jährigen Zusammenarbeit auf dem Gebiet der Bildung, Wissenschaft und Forschung
- Drei weitere Doppeldiplome verliehen
- TRKI 2010
- HTW-Studierende legen gemeinsam mit Austauschstudierenden aus Russland Blumen im Treptower Park nieder
- Lichtenberger Netzwerk für bilinguale deutsch-russische Bildung und Kultur
- Feierstunde 2009 anlässlich der Verleihung der Russischzertifikate TORFL und der Hochschulpartnerschaft HTW - Kuban-Universität
- Erste Doppeldiplome für Studierende der Kuban-Universität
- AWE-Fach: "Unternehmen zwischen Staat und Markt - ein Vergleich zwischen Deutschland und Russland"
- TORFL 2009
- Weiterbildungsseminar für Slawisten und Interessenten der Russischen Sprache
- Europawoche 2009 an der Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin
- DAAD-Programm "Go East" 2008/09
- Feierliche Übergabe der Zertifikate "Russisch als Fremdsprache" 2008 an der FHTW Berlin
- Studierende der FHTW und der Kuban-Universität diskutieren: "Russland und die EU - wirtschaftliche Annäherung oder Entfremdung?"
- Professor Dr. Jürgen Keßler wird Honorarprofessor der Kuban-Universität
- Doppeldiplom wird Realität
- TORFL 2008
- Osteuropa-Tag 2007 an der FHTW Berlin
- Interkulturelles Management in der deutsch-russischen Geschäftskommunikation: von der Theorie zur Praxis
- Werkschau 07 "Auspacken"
- TORFL 2007
- Besuch in der Botschaft der Russischen Föderation
- 2007 - das "Jahr der russischen Sprache", Berlin
- 2007 - das "Jahr der russischen Sprache", Moskau
- Osteuropatag 2006 - Teil I
- Osteuropatag 2006 - Teil II
- TORFL 2006
- Corporate Governance und Unternehmenskultur/ Interkulturelle Aspekte im deutsch/russischen Wirtschaftsverkehr
- FHTW Berlin verleiht Ehrenmitgliedschaft an den Rektor der Kuban-Universität Krasnodar
- Zusammenfassung: Gemeinschaftsprojekte (F)HTW Berlin - Kuban-Universität Krasnodar 2005
- Zusammenfassung: Deutsch-russische Gemeinschaftsprojekte 2004
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Hochschulpartnerschaft: HTW Berlin - Kuban-Universtität Krasnodar
Die Motivation, Fremdsprachen zu erlernen, hat verschiedene Ursachen:
Internationalität, das Zauberwort der Gegenwart und Zukunft - muss gelebt werden, die muss man spüren und erfahren. Die HTW Berlin unterhält Kontakte zu mehr als 100 ausländischen Hochschulen, u.a. auch zu drei russischen. Die vielfältigsten und intensivsten Kontakte werden gegenwärtig mit der Kuban-Universität in der südrussischen Stadt Krasnodar gepflegt.
Der erste Schritt war die Gründung eines gemeinsamen Testzentrums "Russisch als Fremdsprache". Pünktlich zum Europäischen Sprachenjahr 2001 konnten Studierende und Nichtstudierende im Testzentrum an der FHTW Berlin/ heute: HTW Berlin die Prüfungen zum Erwerb es international anerkannten Russischzertifikates TORFL ablegen.
Inzwischen geht die Zusammenarbeit weit über die des Testzentrums hinaus!
- größere Chancen auf dem Arbeitsmarkt
- dadurch bessere Verdienstmöglichkeiten
- Mobilität im Ausland
- Erweiterung des eigenen geistigen Horizonts
- Kennenlernen fremder Kulturen
- Menschen anderer Kulturkreise kennenlernen und mit ihnen kommunizieren
Internationalität, das Zauberwort der Gegenwart und Zukunft - muss gelebt werden, die muss man spüren und erfahren. Die HTW Berlin unterhält Kontakte zu mehr als 100 ausländischen Hochschulen, u.a. auch zu drei russischen. Die vielfältigsten und intensivsten Kontakte werden gegenwärtig mit der Kuban-Universität in der südrussischen Stadt Krasnodar gepflegt.
Der erste Schritt war die Gründung eines gemeinsamen Testzentrums "Russisch als Fremdsprache". Pünktlich zum Europäischen Sprachenjahr 2001 konnten Studierende und Nichtstudierende im Testzentrum an der FHTW Berlin/ heute: HTW Berlin die Prüfungen zum Erwerb es international anerkannten Russischzertifikates TORFL ablegen.
Inzwischen geht die Zusammenarbeit weit über die des Testzentrums hinaus!
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Neu: AWE - Angebot für Studierende der HTW Berlin
Sommersemester 2012
Thema: Finanzmarktkrise, Staatsverschuldung und globaler Wettbewerb – Krisenszenarien und Bewältigungsmechanismen in Europa, Deutschland und Russland
Lehrende: Prof. Dr. Jürgen Keßler (FB Wirtschaftswissenschaften I), Brigitte Dreßler (ZE Fremdsprachen)
Umfang: 2 Leistungspunkte
Zielgruppe: Studierende FB 3, offen für Studierende aller FB der HTW Berlin
Max. Teilnehmerzahl: 15
Dienstag, 17.15 - 18.45 Uhr
Vorbemerkungen:
Die Veranstaltung wird in enger Zusammenarbeit und in Abstimmung mit unserer Partnerhochschule, der Staatlichen Kuban Universität, Krasnodar (russische Föderation), als projektorientierte Lehrveranstaltung gemeinsam mit russischen und deutschen Studentinnen und Studenten durchgeführt. Über die Vermittlung fachspezifischer Lehrinhalte (vgl. unten) zielt sie vor allem auf eine Vertiefung der deutsch/russischen Hochschulkooperation im Rahmen einer binationalen, interdisziplinären und interkulturellen Lehrveranstaltung. Obligatorischer Bestandteil des Projekts ist eine gemeinsame Exkursion von Studierenden der HTW zu unserer Partnerhochschule mit Vortrags- und Diskussionsveranstaltungen und Betriebsbesichtigungen – voraussichtlich im September 2012. Hierfür haben die Teilnehmer einen Kostenbeitrag zu erbringen. Die Betreuung „vor Ort“ durch zwei Dozenten aus unterschiedlichen Lehr- und Forschungsbereichen soll dabei vor allem die interdisziplinäre Verortung des curricularen Konzepts gewährleisten. Dies schließt sowohl die interkulturelle Kommunikation als auch spezifische Aspekte Rechts- und Wirtschaftsverfassung sowie die jüngere Entwicklung der Wirtschafts- Rechts- und Kulturbeziehungen beider Länder ein.
Weitere Informationen zu den inhaltlichen Aspekten sowie den Leistungsanforderungen: [AWE Veranstaltung Berlin Krasnodar SS 2012.pdf; 14 KB]
Lehrende: Prof. Dr. Jürgen Keßler (FB Wirtschaftswissenschaften I), Brigitte Dreßler (ZE Fremdsprachen)
Umfang: 2 Leistungspunkte
Zielgruppe: Studierende FB 3, offen für Studierende aller FB der HTW Berlin
Max. Teilnehmerzahl: 15
Dienstag, 17.15 - 18.45 Uhr
Vorbemerkungen:
Die Veranstaltung wird in enger Zusammenarbeit und in Abstimmung mit unserer Partnerhochschule, der Staatlichen Kuban Universität, Krasnodar (russische Föderation), als projektorientierte Lehrveranstaltung gemeinsam mit russischen und deutschen Studentinnen und Studenten durchgeführt. Über die Vermittlung fachspezifischer Lehrinhalte (vgl. unten) zielt sie vor allem auf eine Vertiefung der deutsch/russischen Hochschulkooperation im Rahmen einer binationalen, interdisziplinären und interkulturellen Lehrveranstaltung. Obligatorischer Bestandteil des Projekts ist eine gemeinsame Exkursion von Studierenden der HTW zu unserer Partnerhochschule mit Vortrags- und Diskussionsveranstaltungen und Betriebsbesichtigungen – voraussichtlich im September 2012. Hierfür haben die Teilnehmer einen Kostenbeitrag zu erbringen. Die Betreuung „vor Ort“ durch zwei Dozenten aus unterschiedlichen Lehr- und Forschungsbereichen soll dabei vor allem die interdisziplinäre Verortung des curricularen Konzepts gewährleisten. Dies schließt sowohl die interkulturelle Kommunikation als auch spezifische Aspekte Rechts- und Wirtschaftsverfassung sowie die jüngere Entwicklung der Wirtschafts- Rechts- und Kulturbeziehungen beider Länder ein.
Weitere Informationen zu den inhaltlichen Aspekten sowie den Leistungsanforderungen: [AWE Veranstaltung Berlin Krasnodar SS 2012.pdf; 14 KB]
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NEU: Weiterbildung: "Management in Mittel- und Osteuropa/ Schwerpunkt: Russland"
Im Februar 2012 startet am Berliner Institut für Akademische Weiterbildung der HTW Berlin das neue modulare Weiterbildungsangebot "Management in Mittel- und Osteuropa/Schwerpunkt: Russland". Es richtet sich an in Russland agierende deutsche Unternehmen und ihre Mitarbeiter, denen mit diesem Angebot russlandspezifische Wissensgebiete u.a. aus den Bereichen Wirtschaft, Recht, Management, Politik, Gesellschaft, Interkulturelle Kommunikation und Sprachen vermittelt werden.
Detaillierte Informationen sind folgendem Flyer zu entnehmen: Flyer_Weiterbildung MOE.pdf [45,4 KB]
Die Anmeldung erfolgt ONLINE. Der erneute Start des Weiterbildungsprogramms wird bekannt gegeben.
Wir freuen uns auf Ihr Interesse und bitten, unsere Informationen potentiellen Interessenten zugänglich zu machen.
Für Rückfragen stehen jederzeit gern zur Verfügung:
Projektleiterin und Studienfachberatung
Brigitte Dreßler
stellvertretende Leiterin ZE Fremdsprachen der HTW Berlin
E-Mail: Brigitte.Dressler@HTW-Berlin.de
Tel.Nr.: 030 5019 2986
Ansprechpartnerin für die Kursorganisation
Angelika Marter
Berliner Institut für Akademische Weiterbildung der HTW Berlin
E-Mail: Angelika.Marter@HTW-berlin.de
Tel.Nr.: 030 5019 2828
Detaillierte Informationen sind folgendem Flyer zu entnehmen: Flyer_Weiterbildung MOE.pdf [45,4 KB]
Die Anmeldung erfolgt ONLINE. Der erneute Start des Weiterbildungsprogramms wird bekannt gegeben.
Wir freuen uns auf Ihr Interesse und bitten, unsere Informationen potentiellen Interessenten zugänglich zu machen.
Für Rückfragen stehen jederzeit gern zur Verfügung:
Projektleiterin und Studienfachberatung
Brigitte Dreßler
stellvertretende Leiterin ZE Fremdsprachen der HTW Berlin
E-Mail: Brigitte.Dressler@HTW-Berlin.de
Tel.Nr.: 030 5019 2986
Ansprechpartnerin für die Kursorganisation
Angelika Marter
Berliner Institut für Akademische Weiterbildung der HTW Berlin
E-Mail: Angelika.Marter@HTW-berlin.de
Tel.Nr.: 030 5019 2828
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Feierstunde "Hochschulpartnerschaft Berlin-Krasnodar im Deutsch-Russischen Bildungsjahr"
Berlin, Dezember 2011
Am Donnerstag, dem 1. Dezember 2011, fand die jährliche Feierstunde, die der Verleihung der internationalen Russischzertifikate TORFL und UNIcert sowie der Kooperation mit russischen Hochschulpartnern gewidmet ist, statt. Prof. Dr. Matthias Knaut, Vizepräsident der HTW Berlin für Forschung und Internationales, eröffnete die Veranstaltung, mit der die Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin ihren Beitrag zum „Deutsch-Russischen Jahr der Bildung, Wissenschaft und Innovation 2011/2012“ leistete.
Nach der Würdigung der Leistungen der Russischlerner und feierlichen Übergabe der Zertifikate TORFL und UNIcert
tauschten Studierende und Lehrende der HTW Berlin mit ihren Gästen – Vertretern der Russischen Botschaft, des Russischen Hauses für Wissenschaft und Kultur, der Europa-Schulen Berlin-Lichtenberg, der Partneruniversität in Krasnodar sowie anderer Partnerhochschulen – Meinungen zum Thema aus.
Großen Anklang fanden die Erfahrungsberichte deutscher und russischer Studierender, die im Jahre 2011 an einem Gemeinschaftsprojekt beteiligt waren. So präsentierten die Teilnehmer am AWE-Fach "Energieversorgung in Russland, Deutschland und der EU – zwischen Versorgungssicherheit und ökologischer Verantwortung", welches im Sommersemester 2011 von Prof. Dr. J. Keßler und B. Dreßler durchgeführt wurde, die Ergebnisse ihrer Arbeiten, die sie auf einem Workshop mit ihren russischen Kommilitonen an der Partneruniversität Krasnodar diskutierten, sowie ihre Erlebnisse und Eindrücke von der landeskundlichen Exkursion durch die Region Krasnodar im September 2011.
Die Austauschstudentinnen der Kuban-Universität, Kristina Darbayeva und Liza Batrakova, fertigten eine Studie zum Thema "Berlin für mich" an, die künftigen Interessenten an einem Auslandssemester an der HTW Berlin bei der Vorbereitung auf die "unerwarteten Kleinigkeiten des Alltags" behilflich sein wird.
Herr Artur Justus, erster Absolvent des Doppelbachelorstudienganges "Wirtschaftswissenschaften" und somit Bachelor of Arts (B.A.) der HTW Berlin UND Bachelor der Studienrichtung „Management" der Kuban-Universität Krasnodar, berichtete über seinen erfolgreichen Berufseinstieg in der Osteuropa-Abteilung des VW-Konzerns in Hannover.
Die Leistungen der Go-East-Stipendiatinnen 2011 Olga Kungel (Wirtschaftsmathematik) und Marina Warkentin (Bekleidungstechnik) wurden ebenfalls gewürdigt, leider konnten sie nicht an der Veranstaltung teilnehmen, um persönlich über ihre Erfahrungen zu berichten.
Dem Rückblick auf das zu Ende gehende Jahr der Hochschulkooperation folgten Aussichten auf neue Projekte. So informierte Herr Prof. Dr. K. Hartenstein über die im Oktober 2011 unterzeichnete Kooperationsvereinbarung zwischen der HTW Berlin und der Moskauer Staatlichen Bau-Universität (Nationale Forschungsuniversität) und die ersten konkreten Vorhaben. Es ist geplant, im Juni 2012 im Rahmen des "Deutsch-Russischen Jahres für Bildung, Wissenschaft und Innovation" ein gemeinsames Symposium zu Fragen des energiegerechten Bauens durchzuführen. Studierende der Ingenieurwissenschaften der HTW Berlin zeigten bereits Interesse an der deutsch-russischen Kooperation und vertieften ihre Russischkenntnisse in der Fachsprache der Technik. Erstmals legten im Juni 2011 drei Studenten den TORFL im Modul der technischen Fachsprache ab und erhielten ebenfalls auf der Veranstaltung ihre Zertifikate.
Unsere Gäste, Prof. Dr. A. Derevyanchenko, Referent des Russischen Wirtschafts- und Handelsbüros der Botschaft der Russischen Föderation, sowie Dr. O. Vladimirova, Leiterin des Zentrums der Russischen Sprache des Russischen Hauses für Wissenschaft und Kultur, gratulierten den Zertifikatsinhabern zu ihren Erfolgen beim Erlernen der russischen Sprache, den Teilnehmern an deutsch-russischen Gemeinschaftsprojekten zu den Ergebnissen ihrer Arbeiten und stellten das Angebot ihrer Institutionen im "Russisch-Deutschen Jahr für Bildung, Wissenschaft und Innovation" vor.
Über ein weiteres neues Angebot informierte Frau A. Marter, Leiterin des Berliner Instituts für Akademische Weiterbildung (BIfAW). Es handelt sich um das modularisierte Weiterbildungsangebot „Management in Mittel- und Osteuropa/ Schwerpunkt Russland“, welches im Februar 2012 starten wird. In vier an der HTW Berlin angebotenen Modulen werden Kenntnisse auf den Gebieten des Internationalen Wirtschaftsrechts, Internationaler Wirtschaftsverträge, der Interkulturellen Kommunikation sowie der russischen Sprache und Landeskunde ( Vorbereitung TORFL II/III) vermittelt. Weitere zwei Module – Strategisches Management und ein Sprachenmodul – werden während eines Aufenthaltes an der Partneruniversität in Krasnodar absolviert. Für die Durchführung der Veranstaltungen konnten erfahrene Lehrende der HTW Berlin, der Kuban-Universität Krasnodar sowie der Plechanov-Universität Moskau gewonnen werden. Frau Dr. Govorova weckte mit der Präsentation des Moduls "Interkulturelle Kommunikation"
bereits erstes Interesse und durch die flexible Gestaltung des Weiterbildungsangebots, welche Interessenten auch das Buchen einzelner Module aus dem Gesamtangebot erlaubt, hoffen die Veranstalter auf regen Zuspruch. Weitere Informationen: Weiterbildungsangebot.
Wir bedanken uns für die musikalische Umrahmung der Feierstunde, dargeboten durch Eleonora Zaripova, Schülerin der 13. Klasse der Mildred-Harnack-Europa-Schule; für das russische Büfett, angerichtet durch die Kolleginnen der Sprachgruppe Sonstige Sprachen E. Demke, B. Greiner-Pachter, B. Dreßler und ihre Studierenden; für die finanzielle Unterstützung durch das International Office und die tatkräftige Unterstützung bei der Vorbereitung der Veranstaltung durch die verschiedensten Abteilungen der HTW sowie die rege Teilnahme unserer Studierenden und Lehrenden.
Brigitte Dreßler
Koordinatorin der Hochschulpartnerschaft
Leiterin Testzentrum TORFL
Nach der Würdigung der Leistungen der Russischlerner und feierlichen Übergabe der Zertifikate TORFL und UNIcert
Großen Anklang fanden die Erfahrungsberichte deutscher und russischer Studierender, die im Jahre 2011 an einem Gemeinschaftsprojekt beteiligt waren. So präsentierten die Teilnehmer am AWE-Fach "Energieversorgung in Russland, Deutschland und der EU – zwischen Versorgungssicherheit und ökologischer Verantwortung", welches im Sommersemester 2011 von Prof. Dr. J. Keßler und B. Dreßler durchgeführt wurde, die Ergebnisse ihrer Arbeiten, die sie auf einem Workshop mit ihren russischen Kommilitonen an der Partneruniversität Krasnodar diskutierten, sowie ihre Erlebnisse und Eindrücke von der landeskundlichen Exkursion durch die Region Krasnodar im September 2011.
Die Austauschstudentinnen der Kuban-Universität, Kristina Darbayeva und Liza Batrakova, fertigten eine Studie zum Thema "Berlin für mich" an, die künftigen Interessenten an einem Auslandssemester an der HTW Berlin bei der Vorbereitung auf die "unerwarteten Kleinigkeiten des Alltags" behilflich sein wird.
Herr Artur Justus, erster Absolvent des Doppelbachelorstudienganges "Wirtschaftswissenschaften" und somit Bachelor of Arts (B.A.) der HTW Berlin UND Bachelor der Studienrichtung „Management" der Kuban-Universität Krasnodar, berichtete über seinen erfolgreichen Berufseinstieg in der Osteuropa-Abteilung des VW-Konzerns in Hannover.
Die Leistungen der Go-East-Stipendiatinnen 2011 Olga Kungel (Wirtschaftsmathematik) und Marina Warkentin (Bekleidungstechnik) wurden ebenfalls gewürdigt, leider konnten sie nicht an der Veranstaltung teilnehmen, um persönlich über ihre Erfahrungen zu berichten.
Dem Rückblick auf das zu Ende gehende Jahr der Hochschulkooperation folgten Aussichten auf neue Projekte. So informierte Herr Prof. Dr. K. Hartenstein über die im Oktober 2011 unterzeichnete Kooperationsvereinbarung zwischen der HTW Berlin und der Moskauer Staatlichen Bau-Universität (Nationale Forschungsuniversität) und die ersten konkreten Vorhaben. Es ist geplant, im Juni 2012 im Rahmen des "Deutsch-Russischen Jahres für Bildung, Wissenschaft und Innovation" ein gemeinsames Symposium zu Fragen des energiegerechten Bauens durchzuführen. Studierende der Ingenieurwissenschaften der HTW Berlin zeigten bereits Interesse an der deutsch-russischen Kooperation und vertieften ihre Russischkenntnisse in der Fachsprache der Technik. Erstmals legten im Juni 2011 drei Studenten den TORFL im Modul der technischen Fachsprache ab und erhielten ebenfalls auf der Veranstaltung ihre Zertifikate.
Unsere Gäste, Prof. Dr. A. Derevyanchenko, Referent des Russischen Wirtschafts- und Handelsbüros der Botschaft der Russischen Föderation, sowie Dr. O. Vladimirova, Leiterin des Zentrums der Russischen Sprache des Russischen Hauses für Wissenschaft und Kultur, gratulierten den Zertifikatsinhabern zu ihren Erfolgen beim Erlernen der russischen Sprache, den Teilnehmern an deutsch-russischen Gemeinschaftsprojekten zu den Ergebnissen ihrer Arbeiten und stellten das Angebot ihrer Institutionen im "Russisch-Deutschen Jahr für Bildung, Wissenschaft und Innovation" vor.
Über ein weiteres neues Angebot informierte Frau A. Marter, Leiterin des Berliner Instituts für Akademische Weiterbildung (BIfAW). Es handelt sich um das modularisierte Weiterbildungsangebot „Management in Mittel- und Osteuropa/ Schwerpunkt Russland“, welches im Februar 2012 starten wird. In vier an der HTW Berlin angebotenen Modulen werden Kenntnisse auf den Gebieten des Internationalen Wirtschaftsrechts, Internationaler Wirtschaftsverträge, der Interkulturellen Kommunikation sowie der russischen Sprache und Landeskunde ( Vorbereitung TORFL II/III) vermittelt. Weitere zwei Module – Strategisches Management und ein Sprachenmodul – werden während eines Aufenthaltes an der Partneruniversität in Krasnodar absolviert. Für die Durchführung der Veranstaltungen konnten erfahrene Lehrende der HTW Berlin, der Kuban-Universität Krasnodar sowie der Plechanov-Universität Moskau gewonnen werden. Frau Dr. Govorova weckte mit der Präsentation des Moduls "Interkulturelle Kommunikation"
Wir bedanken uns für die musikalische Umrahmung der Feierstunde, dargeboten durch Eleonora Zaripova, Schülerin der 13. Klasse der Mildred-Harnack-Europa-Schule; für das russische Büfett, angerichtet durch die Kolleginnen der Sprachgruppe Sonstige Sprachen E. Demke, B. Greiner-Pachter, B. Dreßler und ihre Studierenden; für die finanzielle Unterstützung durch das International Office und die tatkräftige Unterstützung bei der Vorbereitung der Veranstaltung durch die verschiedensten Abteilungen der HTW sowie die rege Teilnahme unserer Studierenden und Lehrenden.
Brigitte Dreßler
Koordinatorin der Hochschulpartnerschaft
Leiterin Testzentrum TORFL
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TORFL 2011
Berlin, Juni 2011
Vom 20. bis zum 24. Juni 2011 wurden im gemeinsamen Testzentrum TORFL der Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin und der Kuban-Universität Krasnodar zum elften Mal die Prüfungen zum Erwerb des international anerkannten Sprachenzertifikats „Russisch als Fremdsprache“ abgenommen.
Nachgefragt waren in diesem Jahr die Zertifikatsstufen I, II, III und IV, das Wirtschaftsmodul sowie erstmals der TORFL im Modul der technischen Fachsprache. Das Interesse am Modul der Fachsprache Technik wurde wesentlich durch die neueren Aktivitäten am Fachbereich Ingenieurwissenschaften II der HTW Berlin, der die Einrichtung einer Hochschulkooperation mit der Staatlichen Bauuniversität Moskau (MSGU) plant, geweckt. Prof. Dr. Knut Hartenstein, Professor im Studiengang Maschinenbau, unterstützte die interessierten Russischlerner bei ihrer Vorbereitung auf den Test, indem er im Laufe des Sommersemesters 2011 eine Vorlesungsreihe zu technischen Grundlagenfächern in russischer Sprache anbot.
Im Ergebnis wagten es drei Masterstudenten des Studienganges Maschinenbau, das TORFL-Modul Technik in Angriff zu nehmen. Damit wurde gleichzeitig der Grundstein für ein weiteres Modul im Testsystem TORFL gelegt.
Insgesamt unterzogen sich in diesem Jahr 19 Kandidaten erfolgreich dem Test, darunter Studierende der HTW Berlin, der Humboldt-Universität zu Berlin, des Oberstufenzentrums Bautechnik II Berlin sowie Nicht-Studierende – Mitarbeiter Berliner Unternehmen.
Über seine Beweggründe, an der Russischausbildung der ZE Fremdsprachen der HTW Berlin sowie am Zusatzangebot TORFL teilzunehmen, schreibt Jakob Schily, Student Maschinenbau 5. Semester:
Russland ist ein riesiges, wunderschönes, vielfältiges Land; weder geographisch noch historisch weit von Berlin entfernt. Gerade durch die fortschreitende Integration östlicher Länder in die EU schwindet die doch oft gefühlte Entfernung mehr und mehr. Trotzdem gehört eine Reise oder sogar ein Auslandssemester dorthin nach wie vor zur Ausnahme.Bei allen Aktivitäten in oder mit diesen Ländern, seien es Reisen, Studium oder (Zusammen-) Arbeit, hilft die russische Sprache ungemein, da Russisch in osteuropäischen Ländern meistens sehr gut gesprochen wird, während Englisch einen, wenn auch wachsenden, so doch immer noch recht geringen Stellenwert einnimmt.Diese Tatsachen waren unter anderem ein Grund für mich, während des Studiums die in der Schule begonnenen Russischkenntnisse weiter zu verbessern und auf längere Sicht auch ein Auslandssemester in Russland zu planen. Bei dem Für und Wider, den hierfür benötigten Sprachtest jetzt zu machen oder erst wenn es konkret wird, siegten letztendlich die Gründe dafür. Jetzt, wo ich den Test bestanden habe rückt der Plan mit dem Auslandssemester/ -praktikum in greifbare Nähe. Und ich glaube, dass ein Studentenaustausch eine sehr gute Möglichkeit ist, die oben genannte Distanz, auf beiden Seiten zu verringern.Und allgemeiner denke ich, dass es wichtig ist, einen Austausch in östlicher Richtung zu fördern, damit Deutschland nicht nur das Land im reichen Westen bleibt, das vor einiger Zeit den für die Russen tragischsten Krieg angefangen hat, jetzt jedoch – überspitzt formuliert –abgesehen von Rohstoffen kein großes Interesse an diesem in meinen Augen super interessanten und vielfältigen Land hat.
Unsere Hochschule kann durch die Möglichkeit, ihren Studenten direkt die Ablegung des für ein Studium in Russland benötigten TORFL anzubieten, hierzu einen wichtigen Beitrag leisten. Damit kann eine wesentliche Hemmschwelle verringert werden, wobei das Interesse an Russischkursen allgemein und damit auch an einem Auslandsaufenthalt in einer russischen Partnerhochschule durch weitere Maßnahmen, z. B. dem bewussteren Einbinden zweier Fremdsprachen, geweckt werden müsste.
Wir bedanken uns bei allen TORFL-Kandidaten für ihr Interesse an unserem Angebot und gratulieren ihnen zur erfolgreichen Teilnahme. Bei der Krasnodarer Prüfungskommission unter Leitung Frau Dr. Olga Kuznetsovas, bedanken wir uns für die qualitätsgerechte und faire Abnahme der Tests.
Der nächste Test „Russisch als Fremdsprache“ findet vom 19. bis zum 22.6.2012 statt. Добро пожаловать! Herzlich Willkommen!
Brigitte Dreßler
Leiterin Testzentrum TORFL
Berlin
Insgesamt unterzogen sich in diesem Jahr 19 Kandidaten erfolgreich dem Test, darunter Studierende der HTW Berlin, der Humboldt-Universität zu Berlin, des Oberstufenzentrums Bautechnik II Berlin sowie Nicht-Studierende – Mitarbeiter Berliner Unternehmen.
Über seine Beweggründe, an der Russischausbildung der ZE Fremdsprachen der HTW Berlin sowie am Zusatzangebot TORFL teilzunehmen, schreibt Jakob Schily, Student Maschinenbau 5. Semester:
Russland ist ein riesiges, wunderschönes, vielfältiges Land; weder geographisch noch historisch weit von Berlin entfernt. Gerade durch die fortschreitende Integration östlicher Länder in die EU schwindet die doch oft gefühlte Entfernung mehr und mehr. Trotzdem gehört eine Reise oder sogar ein Auslandssemester dorthin nach wie vor zur Ausnahme.Bei allen Aktivitäten in oder mit diesen Ländern, seien es Reisen, Studium oder (Zusammen-) Arbeit, hilft die russische Sprache ungemein, da Russisch in osteuropäischen Ländern meistens sehr gut gesprochen wird, während Englisch einen, wenn auch wachsenden, so doch immer noch recht geringen Stellenwert einnimmt.Diese Tatsachen waren unter anderem ein Grund für mich, während des Studiums die in der Schule begonnenen Russischkenntnisse weiter zu verbessern und auf längere Sicht auch ein Auslandssemester in Russland zu planen. Bei dem Für und Wider, den hierfür benötigten Sprachtest jetzt zu machen oder erst wenn es konkret wird, siegten letztendlich die Gründe dafür. Jetzt, wo ich den Test bestanden habe rückt der Plan mit dem Auslandssemester/ -praktikum in greifbare Nähe. Und ich glaube, dass ein Studentenaustausch eine sehr gute Möglichkeit ist, die oben genannte Distanz, auf beiden Seiten zu verringern.Und allgemeiner denke ich, dass es wichtig ist, einen Austausch in östlicher Richtung zu fördern, damit Deutschland nicht nur das Land im reichen Westen bleibt, das vor einiger Zeit den für die Russen tragischsten Krieg angefangen hat, jetzt jedoch – überspitzt formuliert –abgesehen von Rohstoffen kein großes Interesse an diesem in meinen Augen super interessanten und vielfältigen Land hat.
Wir bedanken uns bei allen TORFL-Kandidaten für ihr Interesse an unserem Angebot und gratulieren ihnen zur erfolgreichen Teilnahme. Bei der Krasnodarer Prüfungskommission unter Leitung Frau Dr. Olga Kuznetsovas, bedanken wir uns für die qualitätsgerechte und faire Abnahme der Tests.
Brigitte Dreßler
Leiterin Testzentrum TORFL
Berlin
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Berliner Europa-Schule in Krasnodar
Krasnodar, März 2011
Am 21.3.2011 präsentierten Studierende der Kuban-Universität Krasnodar in einer hochschulöffentlichen Diskussionsveranstaltung das Modell der Berliner Europa-Schule einem interessierten Publikum, welches sich aus Vertretern des Lehrkörpers und der Studierendenschaft ihrer Heimatuniversität, Germanisten, Deutschlehrerinnen und Erzieherinnen Krasnodarer Schulen und Vorschuleinrichtungen sowie Vertretern der Stadtverwaltung zusammensetzte.
Die Präsentation beruhte auf Untersuchungen, welche sechs Studierende der Wirtschafts- bzw. Übersetzungswissenschaften (Yulia Dronova, Ekaterina Egorova, Viktor Ermolaev, Vera Kharchenko, Darja Solod und Volodja Tatarintsev) während ihres Austauschsemesters an der Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin (2010/11) zusätzlich zu ihrem Studienprogramm vorgenommen hatten. Dabei erforschten sie die Historie bilingualer Erziehung in solchen Ländern, wie Großbritannien, Frankreich und den USA, stellten das Modell bilingualer Europa Schulen Berlins vor und gingen dann vertieft auf die Entwicklung der deutsch-russischen Europa-Schule ein. Dabei stützen sie sich insbesondere auf die Erfahrungen von vier Bildungseinrichtungen Lichtenbergs, die sich im Juni 2010 zum Lichtenberger Netzwerk für bilinguale Bildung und Kultur zusammenschlossen (KiTa Römerweg, Kindergärten NordOst, Eigenbetrieb von Berlin; Lew-Tolstoi-Grundschule, Staatliche Europa-Schule; Mildred-Harnack-Oberschule, Staatliche Europaschule Berlin – Gesamtschule mit gymnasialer Oberstufe; Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin).
Die Studierenden führten Interviews mit den Ansprechpartnerinnen des Lichtenberger Netzwerkes durch (Kerstin Bartelt, Margina Bleil, Jacqueline Kohn, Brigitte Dreßler), erhielten die Möglichkeit, an kulturellen Höhepunkten in den Einrichtungen teilzunehmen (das waren die Weihnachtsfeiern in der KiTa und der Mildred-Harnack-Europa-Schule) und Unterrichtsstunden zu besuchen (Lew-Tolstoi-Grundschule) sowie die Meinungen von Eltern, Schülern und Lehrern zu erfahren. Dafür wurden Fragebögen in deutscher und russischer Sprache erarbeitet. Die Ergebnisse der Befragungen, Gespräche und Hospitationen werteten sie in einer Studie aus, die sie den Vertretern der Krasnodarer Region zum Zwecke der Informationsgewinnung und eines möglichen Erfahrungsaustausches im Anschluss an ihre Präsentation zur Verfügung stellten [online Version: Studie 4345,2 KB].
Brigitte Dreßler, wissenschaftliche Leiterin des studentischen Projektes, bedankte sich bei den Studierenden für die sehr anschauliche und informative Präsentation der Ergebnisse der in Berlin erstellten Studie und gab der Arbeit eine positive Einschätzung. Als Einstieg in die Diskussion bat sie die Krasnodarer Kolleginnen um eine Darstellung ihrer Erfahrungen bei der deutsch-russischen Erziehungsarbeit in Schulen und Vorschuleinrichtungen der Region. An der Diskussion beteiligten sich Olga Smirnova, Vertreterin des wissenschaftlich-methodischen Zentrums der Stadt Krasnodar, Olga Naumenko, Leiterin des Lehrstuhls für Fremdsprachen und internationale Tätigkeit des Instituts für pädagogische Weiterbildung der Region Krasnosar, Svetlana Karlasch, Direktorin des Progymnasiums Nr. 181 sowie Ekaterina Tichomirovna, stellvertretende Direktorin des Progymnasiums Nr. 181. Die Deutschlehrerinnen Elena Grischina und Nadesha Jurkina, berichteten über ein wachsendes Interesse Krasnodarer Eltern und ihrer Kinder am Deutschunterricht in ihren Gymnasien Nr. 25 und 36. Vera Markova, stellvertretende Direktorin für Wissenschaft der Vorschuleinrichtung Nr. 113 ("Детский сад комбинированного вида № 113"), stellte das Innovationsprojekt "Das neue Modell der Erziehung und Entwicklung von Vorschulkindern unter den Bedingungen der Bilingualität" (2010) zur Verfügung, welches B. Dreßler ihren Lichtenberger Partnerinnen überreichen wird. Angesprochen wurden jedoch auch Probleme der Schulen der Region bei der Einführung oder Beibehaltung des Deutschunterrichts neben dem Englischen, welches auch in Russland die führende Rolle unter den an Schulen angebotenen Fremdsprachen spielt.
Dr. Galina Govorova, stellvertretende Direktorin des Departements für Internationale Beziehungen der Kuban-Universität, stellte den Gästen die Ergebnisse der zehnjährigen Partnerschaft zwischen der Kuban-Universität und der HTW Berlin, in die sich die aktuelle Diskussionsveranstaltung einreiht, vor. Dabei unterstrich sie die Bedeutung der Fremdsprachenkenntnisse – hier: Deutsch für russische Studierende und Russisch für deutsche Studierende - bei der Umsetzung innovativer Projekte, wie z. B. der Vereinbarung über die Vergabe von Doppelabschlüssen (ehemals das Hochschuldiplom, nunmehr – den Bachelorgrad). Studierende, die nicht über ausreichende Sprachkenntnisse für die Studierfähigkeit an der Partnerhochschule verfügen, sind – leider – von der Teilnahme an diesem sehr elitären Projekt ausgeschlossen bzw. einer großen Zusatzbelastung ausgesetzt, wenn sie erst mit Aufnahme des Studiums das Erlernen der Fremdsprache Deutsch (bzw. Russisch) in Angriff nehmen.
Daher regte sie eine engere Zusammenarbeit mit den Gymnasien und Schulen an, um die Deutschausbildung zu fördern und die Motivation der Schüler zu erhöhen. Dabei sollen die Perspektiven, die ein Studium an der Kuban-Universität eröffnet, aufgezeigt werden, um das Bewusstsein zu stärken, dass Deutschkenntnisse zu einem deutlichen "Plus" in der künftigen beruflichen Entwicklung verhelfen können. Somit wurde die Idee des Lichtenberger Netzwerkes – Russisch von Kindheit an, während der Schulzeit bis hin zum Hochschulstudium mit dem Ziel, gute Chancen auf dem internationalen Arbeitsmarkt zu erhalten, in die Partnerstadt Krasnodar getragen.
Im Anschluss an die Diskussionsveranstaltung führte Prof. Dr. Stanislav Sukhikh, Prof. an der Fakultät für Management, für Studierende und alle Interessenten eine Vorlesung zum Thema "Toleranz in der interkulturellen Kommunikation" in deutscher Sprache durch. Auch diese Vorlesung bildete einen weiteren Baustein, die Motivation der Studierenden am Fremdsprachenerwerb zu erhöhen.
Das studentische Projekt zu den bilingualen Europa Schulen wurde vom Deutschen Akademischen Austausch Dienst gefördert. Die Leitung der Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin, vertreten durch den Vize-Präsidenten für Studium, Lehre und Internationales, Prof. Dr. Matthias Knaut, würdigte die studentische Initiative als gelungenen Beitrag zur lebendigen Umsetzung des Netzwerkgedankens der Lichtenberger Partnereinrichtungen.
Brigitte Dreßler
Koordinatorin der Hochschulpartnerschaft
Brigitte Dreßler, wissenschaftliche Leiterin des studentischen Projektes, bedankte sich bei den Studierenden für die sehr anschauliche und informative Präsentation der Ergebnisse der in Berlin erstellten Studie und gab der Arbeit eine positive Einschätzung. Als Einstieg in die Diskussion bat sie die Krasnodarer Kolleginnen um eine Darstellung ihrer Erfahrungen bei der deutsch-russischen Erziehungsarbeit in Schulen und Vorschuleinrichtungen der Region. An der Diskussion beteiligten sich Olga Smirnova, Vertreterin des wissenschaftlich-methodischen Zentrums der Stadt Krasnodar, Olga Naumenko, Leiterin des Lehrstuhls für Fremdsprachen und internationale Tätigkeit des Instituts für pädagogische Weiterbildung der Region Krasnosar, Svetlana Karlasch, Direktorin des Progymnasiums Nr. 181 sowie Ekaterina Tichomirovna, stellvertretende Direktorin des Progymnasiums Nr. 181. Die Deutschlehrerinnen Elena Grischina und Nadesha Jurkina, berichteten über ein wachsendes Interesse Krasnodarer Eltern und ihrer Kinder am Deutschunterricht in ihren Gymnasien Nr. 25 und 36. Vera Markova, stellvertretende Direktorin für Wissenschaft der Vorschuleinrichtung Nr. 113 ("Детский сад комбинированного вида № 113"), stellte das Innovationsprojekt "Das neue Modell der Erziehung und Entwicklung von Vorschulkindern unter den Bedingungen der Bilingualität" (2010) zur Verfügung, welches B. Dreßler ihren Lichtenberger Partnerinnen überreichen wird. Angesprochen wurden jedoch auch Probleme der Schulen der Region bei der Einführung oder Beibehaltung des Deutschunterrichts neben dem Englischen, welches auch in Russland die führende Rolle unter den an Schulen angebotenen Fremdsprachen spielt.
Dr. Galina Govorova, stellvertretende Direktorin des Departements für Internationale Beziehungen der Kuban-Universität, stellte den Gästen die Ergebnisse der zehnjährigen Partnerschaft zwischen der Kuban-Universität und der HTW Berlin, in die sich die aktuelle Diskussionsveranstaltung einreiht, vor. Dabei unterstrich sie die Bedeutung der Fremdsprachenkenntnisse – hier: Deutsch für russische Studierende und Russisch für deutsche Studierende - bei der Umsetzung innovativer Projekte, wie z. B. der Vereinbarung über die Vergabe von Doppelabschlüssen (ehemals das Hochschuldiplom, nunmehr – den Bachelorgrad). Studierende, die nicht über ausreichende Sprachkenntnisse für die Studierfähigkeit an der Partnerhochschule verfügen, sind – leider – von der Teilnahme an diesem sehr elitären Projekt ausgeschlossen bzw. einer großen Zusatzbelastung ausgesetzt, wenn sie erst mit Aufnahme des Studiums das Erlernen der Fremdsprache Deutsch (bzw. Russisch) in Angriff nehmen.
Im Anschluss an die Diskussionsveranstaltung führte Prof. Dr. Stanislav Sukhikh, Prof. an der Fakultät für Management, für Studierende und alle Interessenten eine Vorlesung zum Thema "Toleranz in der interkulturellen Kommunikation" in deutscher Sprache durch. Auch diese Vorlesung bildete einen weiteren Baustein, die Motivation der Studierenden am Fremdsprachenerwerb zu erhöhen.
Das studentische Projekt zu den bilingualen Europa Schulen wurde vom Deutschen Akademischen Austausch Dienst gefördert. Die Leitung der Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin, vertreten durch den Vize-Präsidenten für Studium, Lehre und Internationales, Prof. Dr. Matthias Knaut, würdigte die studentische Initiative als gelungenen Beitrag zur lebendigen Umsetzung des Netzwerkgedankens der Lichtenberger Partnereinrichtungen.
Brigitte Dreßler
Koordinatorin der Hochschulpartnerschaft
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Jubiläum: 10 Jahre Hochschulpartnerschaft: Ergebnisse und Perspektiven
Zertifikatsveleihung TORFL 2010
Berlin, November 2010
Die Partnerschaft zwischen der Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin und der Kuban-Universität Krasnodar begeht in diesem Jahr ihr zehntes Jubiläum, was für die Studierenden, Lehrenden und Leitungen beider Hochschuleinrichtungen Anlass war, Bilanz über die realisierten Gemeinschaftsprojekte und deren Ergebnisse zu ziehen, neue Richtungen der Zusammenarbeit zu finden, aber auch in feierlichem Rahmen das Jubiläum zu würdigen.
Nach den Veranstaltungen im September 2010 in Krasnodar, an denen Prof. Dr. Michael Heine, Präsident der HTW Berlin, Prof. Dr. Jürgen Keßler, Professor am FB Wirtschaftswissenschaften I der HTW Berlin und Ehrenprofessor der Kuban-Universität, und Brigitte Dreßler, Stellvertretende Leiterin der ZE Fremdsprachen der HTW Berlin und Koordinatorin der Hochschulpartnerschaft teilnahmen, wurde vom 31.10. bis zum 3.11.2010 in Berlin die hochrangige Delegation der Kuban-Universität unter Leitung ihres Rektors, Herrn Prof. Mikhail Astapovs, empfangen.
Die dem 10-jährigen Jubiläum der Partnerschaft gewidmete Feierstunde am 3.11.2010 fand unter den zahlreich erschienenen Studierenden und Lehrenden großen Anklang. Das verwundert nicht, denn in den 10 Jahren der Zusammenarbeit nahmen insgesamt etwa 400 Studierende und Lehrende beider Hochschulen an den vielseitigen Gemeinschaftsprojekten in Lehre und Forschung teil. Eröffnet wurde die Veranstaltung durch den Vizepräsidenten der HTW Berlin, Prof. Dr. Matthias Knaut, der den Ergebnissen der zehnjährigen Zusammenarbeit auf den Gebieten der Wirtschafts- und Ingenieurwissenschaften, der Gestaltung, interkulturellen Kommunikation, Fremdsprachenausbildung und Hochschuladministration eine hohe Einschätzung gab. Er überreichte dem Rektor der Partneruniversität, Herrn Astapov, Dankschreiben der Leitung der HTW Berlin an die russischen Kollegen, die die Zusammenarbeit aktiv mitgestalten. Dank der Vielfalt der Formen und Ausrichtungen der gemeinsamen Tätigkeit, der engen Zusammenarbeit mit Organisationen der Regierung, Gesellschaft und Kulturkreisen, mit Vertretern der deutschen und russischen Wirtschaft, aber auch Dank des professionellen, persönlichen Einsatzes und Engagements der Akteure der Zusammenarbeit ist es gelungen eine einzigartige Stätte des deutsch-russischen Meinungs- und Erfahrungsaustausches, offener Diskussionen und innovativer Kooperationsformen mit dem Ziel der Ausbildung konkurrenzfähiger Spezialisten, einschließlich Absolventen mit Abschlüssen beider Hochschulen – der deutschen und russischen - zu schaffen.
Zum zehnten Mal konnten den erfolgreichen Teilnehmern am internationalen Russischtest "TRKI" (TORFL) in feierlichem Rahmen die Zertifikate überreicht werden. Die Einrichtung des Gemeinsamen Testzentrums an der HTW in Berlin stellt historisch das erste Projekt der Hochschulkooperation dar und steht nach wie vor im speziellen Fokus der Stellvertretenden Leiterin der Zentraleinrichtung Fremdsprachen der HTW Berlin, B. Dreßler, die als Leiterin des Berliner Testzentrums einen wesentlichen Beitrag zur Popularisierung des Tests und somit der russischen Sprache in Deutschland geleistet hat.
In seiner Ansprache unterbreitete der Rektor der Kuban-Universität, Prof. Dr. Astapov, den Vorschlag, im zehnten Jahr der Hochschulkooperation zu den während der Präsentation vorgestellten und analysierten neun Profilen der Zusammenarbeit ein zehntes hinzuzufügen. Ein ernster Anwärter auf den Jubiläumsplatz 10 ist bereits spruchreif geworden: erste Arbeitsgespräche unter Vertretern der Rechtswissenschaften beider Hochschulen wurden bereits im September 2010 geführt, sie fanden nun in einer ausführlichen Diskussion im Dekanat des FB Wirtschaftswissenschaften I eine erfolgsversprechende Fortsetzung.
Prof. Dr. Irmgard Küfner-Schmitt, Dekanin des FB Wirtschaftswissenschaften I, und Prof. Dr. Keßler konkretisierten mit den Kolleginnen der Partneruniversität, Dr. Ruzanna Polukhina, Leiterin des Lehrstuhls für Internationales Recht, und Olesiya Volik, Leiterin des Instituts für Karrierestart an der juristischen Fakultät der Kuban-Universität, die weiteren Schritte der Zusammenarbeit, insbesondere in der Ausbildung und wissenschaftlichen Forschungstätigkeit.
Ebenfalls rechtlichen Fragen war das öffentliche Hochschulseminar zum Thema: „Energiemarktsordnung, Versorgungssicherheit und Wettbewerb: die russische und deutsche Energiewirtschaft zwischen Liberalisierung und Regulierung", welches auf Initiative und unter Leitung Prof. Dr. Keßlers im Rahmen der Veranstaltungen zum Partnerschaftsjubiläum am 2.11.2010 durchgeführt wurde, gewidmet. Gemeinsam mit den Gästen der Partnerhochschule, mit interessierten Studierenden und Professoren der HTW, mit Studierenden der Kuban-Universität, die zur Zeit ein Austauschsemester an der HTW absolvieren, wurden aktuelle Fragen des Energierechts in der Zusammenarbeit zwischen Russland und Deutschland bzw. der EU diskutiert. Mit interessanten Ausführungen beteiligte sich an der Diskussion der Referent des Leiters des Handels- und Wirtschaftsbüros der Botschaft der Russischen Föderation, Dr. Alexander Derevyanchenko, II. Sekretär der Botschaft.
Während ihres Aufenthaltes an der HTW Berlin hatten die Gäste der Kuban-Universität Gelegenheit, den neuen Campus Wilhelminenhof zu besichtigen, wo sie vom Dekan des FB Gestaltung, Prof. Dr. Thomas Schneider, und der Prodekanin, Prof. Petra Skupin, empfangen wurden. Interessante Führungen durch die Labore der Studiengänge Modedesign und Bekleidungstechnik sowie Umwelttechnik/Regenerative Energien boten die Kolleginnen und Kollegen Prof. Monika Fuchs, Laborleiterin Johanna Strehmann, Prof. Dr. Friedrich Sick und Prof. Dr. Volker Quaschning an.
Eine weitere Bereicherung der deutsch-russischen Hochschulpartnerschaft stellt das im Juni 2010 auf Grundlage einer Kooperationsvereinbarung ins Leben gerufene Lichtenberger Netzwerk für bilinguale deutsch-russische Bildung und Kultur dar (s. Information). Während eines Besuchs an der Europa-Schule Lew-Tolstoi informierten sich die russischen Gäste über das Berliner Modell der bilingualen Bildung, Schüler und Schülerinnen der Netzwerkpartner gratulierten zum Hochschuljubiläum mit einem festlichen kulturellen Beitrag und Austauschstudierende werden in einem innovativen Studienprojekt die Erfahrungen der bilingualen Bildung von Kindheit an bis zum Studium analysieren und in Form einer Studie der Heimatuniversität zur Verfügung stellen.
Aufschluss über die gegenwärtige Entwicklung der akademischen Mobilität zwischen Deutschland und Russland gab der Leiter des Akademischen Auslandsamtes, Herr Dr. Jochen Hönow, der seinen Beitrag unter das Motto "Es bewegt sich viel zwischen Deutschland und Russland" stellte. Der insgesamt erfreulichen Entwicklung des Studierenden- und Lehrendenaustausches zwischen beiden Ländern steht nach wie vor dessen Ungleichgewicht gegenüber, was Anlass sein soll, weiterhin an der HTW Berlin über den fachlichen Nutzen und persönlichen Gewinn, den ein Aufenthalt an der anerkannten russischen Hochschule in Krasnodar oder auch an den anderen russischen Partnerhochschulen der HTW in Moskau und Sankt-Petersburg bietet, zu informieren. Gerade in diesem Sinne haben die November-Veranstaltungen auch eines ihrer wesentlichen Ziele erreicht: Anfragen und Reaktionen der Studierenden zeigen, dass Interesse geweckt worden ist.
Nicht unerwähnt sollen in unserem Bericht die Würdigungen, die aus Anlass des Jubiläums durch unsere Partner, die die Entwicklung der Partnerschaft wesentlich unterstützen, ausgesprochen wurden. Das war einerseits der Leiter des Referats Russische Föderation, Belarus des Deutschen Akademischen Austausch Dienstes, Dr. Thomas Prahl, der im Namen der Präsidentin des DAAD in einem Glückwunschschreiben an die Koordinatorin der Hochschulpartnerschaft, Dr. Galina Govorova, ihren Beitrag zur Entwicklung der Partnerschaft und ihr persönliches Engagement als Multiplikatorin ihrer Hochschule hervorhob, andererseits der Leiter Bildung, Wissenschaft und Technik der Botschaft der Russischen Föderation, Dr. Andrey Zarayskiy, Botschaftsrat, der seine Glückwünsche an alle Mitwirkenden der erfolgreichen Kooperation stellvertretend an die Leiter der Hochschulen, Prof. M. Astapov und Prof. M. Heine, sowie an die Koordinatorinnen, Dr. G. Govorova und B. Dreßler, richtete [Glüchwunschschreiben 1119,8KB].
Eingefangen wurden die Höhepunkte der zehnjährigen Hochschulkooperation mit den Kommentaren ihrer Akteure in einem Jubiläumsband, den die Kolleginnen der Sprachgruppe Sonstige Sprachen, Birgit Greiner-Pachter und Brigitte Dreßler, in Vorbereitung auf das Jubiläum zusammenstellten und Herrn Astapov als eines der ersten Ausstellungsstücke für das neu eröffnete Museum der Kuban-Universität überreichten.
Die hohe Wertschätzung der Kontinuität und hohen Qualität der gemeinsamen Tätigkeiten dient als beflügelnde Motivation, das Erreichte auszubauen und besonders im Hinblick auf das bevorstehende Jahr 2011, welches offiziell zum „Deutsch-russischen Wissenschaftsjahr“ erklärt wurde, schöpferisch weiterzuentwickeln.Als Koordinatorin der Zusammenarbeit und Verfasserin dieses Berichts ist es mir ein großes Bedürfnis, mich bei allen Mitstreitern, deren Namen im Bericht nicht genannt werden konnten, ganz herzlich zu bedanken. Das sind in erster Linie unsere Studierenden, die sich an den Projekten und der Vorbereitung eines jeden Höhepunktes aktiv beteiligten, die Kolleginnen der Sprachgruppe Sonstige Sprachen, Frau Greiner-Pachter, Frau Demke und Frau Lucius, aber auch alle Kollegen und Kolleginnen der Verwaltung und Hausverwaltung der HTW, von deren Hilfe, Verständnis und Mitarbeit das Niveau unserer Veranstaltungen im Verlaufe der zehn Jahre wesentlich mitbestimmt wurde und wird.
Brigitte Dreßler
Stellvertretende Leiterin der ZEFS
Leiterin Testzentrum TORFL
Koordinatorin der Hochschulpartnerschaft
Nach den Veranstaltungen im September 2010 in Krasnodar, an denen Prof. Dr. Michael Heine, Präsident der HTW Berlin, Prof. Dr. Jürgen Keßler, Professor am FB Wirtschaftswissenschaften I der HTW Berlin und Ehrenprofessor der Kuban-Universität, und Brigitte Dreßler, Stellvertretende Leiterin der ZE Fremdsprachen der HTW Berlin und Koordinatorin der Hochschulpartnerschaft teilnahmen, wurde vom 31.10. bis zum 3.11.2010 in Berlin die hochrangige Delegation der Kuban-Universität unter Leitung ihres Rektors, Herrn Prof. Mikhail Astapovs, empfangen.
Zum zehnten Mal konnten den erfolgreichen Teilnehmern am internationalen Russischtest "TRKI" (TORFL) in feierlichem Rahmen die Zertifikate überreicht werden. Die Einrichtung des Gemeinsamen Testzentrums an der HTW in Berlin stellt historisch das erste Projekt der Hochschulkooperation dar und steht nach wie vor im speziellen Fokus der Stellvertretenden Leiterin der Zentraleinrichtung Fremdsprachen der HTW Berlin, B. Dreßler, die als Leiterin des Berliner Testzentrums einen wesentlichen Beitrag zur Popularisierung des Tests und somit der russischen Sprache in Deutschland geleistet hat.
In seiner Ansprache unterbreitete der Rektor der Kuban-Universität, Prof. Dr. Astapov, den Vorschlag, im zehnten Jahr der Hochschulkooperation zu den während der Präsentation vorgestellten und analysierten neun Profilen der Zusammenarbeit ein zehntes hinzuzufügen. Ein ernster Anwärter auf den Jubiläumsplatz 10 ist bereits spruchreif geworden: erste Arbeitsgespräche unter Vertretern der Rechtswissenschaften beider Hochschulen wurden bereits im September 2010 geführt, sie fanden nun in einer ausführlichen Diskussion im Dekanat des FB Wirtschaftswissenschaften I eine erfolgsversprechende Fortsetzung.
Während ihres Aufenthaltes an der HTW Berlin hatten die Gäste der Kuban-Universität Gelegenheit, den neuen Campus Wilhelminenhof zu besichtigen, wo sie vom Dekan des FB Gestaltung, Prof. Dr. Thomas Schneider, und der Prodekanin, Prof. Petra Skupin, empfangen wurden. Interessante Führungen durch die Labore der Studiengänge Modedesign und Bekleidungstechnik sowie Umwelttechnik/Regenerative Energien boten die Kolleginnen und Kollegen Prof. Monika Fuchs, Laborleiterin Johanna Strehmann, Prof. Dr. Friedrich Sick und Prof. Dr. Volker Quaschning an.
Aufschluss über die gegenwärtige Entwicklung der akademischen Mobilität zwischen Deutschland und Russland gab der Leiter des Akademischen Auslandsamtes, Herr Dr. Jochen Hönow, der seinen Beitrag unter das Motto "Es bewegt sich viel zwischen Deutschland und Russland" stellte. Der insgesamt erfreulichen Entwicklung des Studierenden- und Lehrendenaustausches zwischen beiden Ländern steht nach wie vor dessen Ungleichgewicht gegenüber, was Anlass sein soll, weiterhin an der HTW Berlin über den fachlichen Nutzen und persönlichen Gewinn, den ein Aufenthalt an der anerkannten russischen Hochschule in Krasnodar oder auch an den anderen russischen Partnerhochschulen der HTW in Moskau und Sankt-Petersburg bietet, zu informieren. Gerade in diesem Sinne haben die November-Veranstaltungen auch eines ihrer wesentlichen Ziele erreicht: Anfragen und Reaktionen der Studierenden zeigen, dass Interesse geweckt worden ist.
Nicht unerwähnt sollen in unserem Bericht die Würdigungen, die aus Anlass des Jubiläums durch unsere Partner, die die Entwicklung der Partnerschaft wesentlich unterstützen, ausgesprochen wurden. Das war einerseits der Leiter des Referats Russische Föderation, Belarus des Deutschen Akademischen Austausch Dienstes, Dr. Thomas Prahl, der im Namen der Präsidentin des DAAD in einem Glückwunschschreiben an die Koordinatorin der Hochschulpartnerschaft, Dr. Galina Govorova, ihren Beitrag zur Entwicklung der Partnerschaft und ihr persönliches Engagement als Multiplikatorin ihrer Hochschule hervorhob, andererseits der Leiter Bildung, Wissenschaft und Technik der Botschaft der Russischen Föderation, Dr. Andrey Zarayskiy, Botschaftsrat, der seine Glückwünsche an alle Mitwirkenden der erfolgreichen Kooperation stellvertretend an die Leiter der Hochschulen, Prof. M. Astapov und Prof. M. Heine, sowie an die Koordinatorinnen, Dr. G. Govorova und B. Dreßler, richtete [Glüchwunschschreiben 1119,8KB].
Die hohe Wertschätzung der Kontinuität und hohen Qualität der gemeinsamen Tätigkeiten dient als beflügelnde Motivation, das Erreichte auszubauen und besonders im Hinblick auf das bevorstehende Jahr 2011, welches offiziell zum „Deutsch-russischen Wissenschaftsjahr“ erklärt wurde, schöpferisch weiterzuentwickeln.Als Koordinatorin der Zusammenarbeit und Verfasserin dieses Berichts ist es mir ein großes Bedürfnis, mich bei allen Mitstreitern, deren Namen im Bericht nicht genannt werden konnten, ganz herzlich zu bedanken. Das sind in erster Linie unsere Studierenden, die sich an den Projekten und der Vorbereitung eines jeden Höhepunktes aktiv beteiligten, die Kolleginnen der Sprachgruppe Sonstige Sprachen, Frau Greiner-Pachter, Frau Demke und Frau Lucius, aber auch alle Kollegen und Kolleginnen der Verwaltung und Hausverwaltung der HTW, von deren Hilfe, Verständnis und Mitarbeit das Niveau unserer Veranstaltungen im Verlaufe der zehn Jahre wesentlich mitbestimmt wurde und wird.
Brigitte Dreßler
Stellvertretende Leiterin der ZEFS
Leiterin Testzentrum TORFL
Koordinatorin der Hochschulpartnerschaft
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Ergebnisse und Perspektiven der 10jährigen Zusammenarbeit auf dem Gebiet der Bildung, Wissenschaft und Forschung
Krasnodar, September 2010
"Итоги 10-летнего научно-образовательного сотрудничества и перспективы его развития" - unter diesem Motto fand am 10.9.2010 an der Staatlichen Kuban-Universität in Krasnodar die Festveranstaltung anlässlich des 10. Jahrestages seit der Aufnahme der Partnerschaftsbeziehungen zwischen der Krasnodarer Kuban-Universität und der Berliner Hochschule für Technik und Wirtschaft statt. In einer straff organisierten Präsentation mit Beteiligung der in die gemeinsamen Projekte involvierten Studierenden und Lehrenden ist es der Moderatorin der Veranstaltung, Dr. Galina Govorova, hervorragend gelungen, einerseits Revue über das Geleistete passieren zu lassen, und gleichzeitig einen Ausblick in die Zukunft zu geben, um die Anwesenden, die bisher noch nicht an einem deutsch-russischen Gemeinschaftsprojekt teilnahmen, neugierig zu machen. „Neugierde“-, so der Ehrenprofessor der Kuban-Universität, Prof. Dr. Jürgen Keßler, -„sei die beste Triebkraft für Entdeckungen in Wissenschaft und Forschung, für die persönliche Entwicklung eines jeden Menschen.“ So sei es auch die Neugier gewesen, die ihn vor gut 8 Jahren veranlasste, „ja“ zum Angebot, etwas mit einer russischen Partneruniversität in Angriff zu nehmen, zu sagen. Mittlerweile finden jährlich deutsch-russische Workshops unter Federführung des anerkannten Professors für Rechtswissenschaften in Berlin und Krasnodar statt, im Jahre 2008 verlieh ihm die russische Partneruniversität den Titel des Ehrenprofessors.
In seiner Eröffnungsansprache würdigt der Vizerektor der Kuban-Universität, Herr Prof. Dr. Alexander Ivanov, den Nutzen der Zusammenarbeit für Studierende und Lehrende beider Hochschuleinrichtungen und fügt persönliche Erinnerungen an seinen Aufenthalt an der (damals noch F)HTW anlässlich des zehnjährigen Jubiläums der deutschen Partnerhochschule, in dessen Verlauf er sich von dem hohen Niveau, auf dem die HTW ihren Bildungsauftrag wahrnimmt, überzeugen konnte, ein. Prof. Dr. Michael Heine, Präsident der HTW Berlin und Leiter der deutschen Delegation, hebt in seiner Grußansprache den Platz der Kuban-Universität unter ca. 150 Hochschulen aus aller Welt, mit denen seine Einrichtung kooperiert, hervor: keine andere internationale Partnerschaft werde so lebendig, fachlich breit gefächert, kontinuierlich und anspruchsvoll gelebt, wie die mit der Kuban-Universität.
Wie es der Organisatorin gelungen ist, für die fast fünfstündige Veranstaltung Dekane, Lehrstuhlleiter, unterrichtende Professoren und Studierende verschiedenster Bereiche an einen Tisch zu fesseln, bleibt ihr Geheimnis, doch wesentlich wird dabei auch der Stolz aller Anwesenden auf das Geleistete sein. Als Grundstein der Partnerschaft wurde die Gründung des gemeinsamen Testzentrums TORFL an der HTW Berlin hervorgehoben. Prof. Dr. Valerij Abramov, Leiter des Regionalen Testzentrums TORFL und Dekan der Philologischen Fakultät, unterstreicht die bedeutende Rolle, die Fremdsprachenkenntnisse bei der Entwicklung internationaler Beziehungen spielen. Gleichzeitig gratuliert er den Teilnehmern des TORFL 2010 zu ihrer erfolgreichen Teilnahme am Test, stellt gemeinsame wissenschaftliche Projekte der Kollegen seiner Fakultät mit den Slawisten der HTW vor. Ihre Beiträge leisten der Dekan der Fakultät für Wirtschaftswissenschaften, Prof. Dr. Igor Schevchenko, zur Zusammenarbeit auf dem Gebiet der Double Degrees, Prof. Dr. Stanislav Sukhikh, Lehrstuhl für Sozialpsychologie und Sozialmanagement; Dr. Ivan Marchenko, Direktor des Forschungsinstituts für Archäologie an der KubSU und Korrespondenzmitglied des DAI Berlin, Dr. Svetlana Kochetkova, Dekanin der Fakultät für Architektur und Design; Prof. Dr. Anna Darmodekhina, Leiterin des Lehrstuhls für Translationswissenschaften; ihre Studierenden, Aspiranten und Absolventen.
Von besonders großer Wichtigkeit sind für die Beteiligten die Expertenmeinungen aus der Wirtschaft, für die stellvertretend der Generaldirektor der OOO «CLAAS», Dr. Ralf Bendisch, und die Direktorin für Personal, SAG-group, Leiterin des Zentrums für Business und Kultur Krasnodar-Wien, Vertreterin der GmbH «Commit Jug», Ellina Polikar, das Wort ergreifen.
In der Pause lädt der Lehrstuhl für Russisch als Fremdsprache, allen voran die den anwesenden deutschen Studierenden gut bekannte Leiterin der Prüfungskommission TORFL, Dr. Olga Kuznetsova, zum „Russkij tschai“ mit Piroshki, Poroggi und Konfety ein.
Vielversprechend ist die Zukunft der Krasnodar-Berlin-Partnerschaft, wovon die Unterzeichnung der Vereinbarung über die Vergabe eines Doppelbachelorabschlusses am Vortag sowie die sich anbahnende Zusammenarbeit unter den Juristen und Wirtschaftsrechtlern zeugen. Noch am selben Tag führen die Mitglieder der deutschen Delegation mit dem komissarisch fungierenden Dekan der Juristischen Fakultät, Dr. Sergej Shinkin, mit der Leiterin des Lehrstuhls für Internationales Recht, Dr. Rouzanna Poluchina und ihren Studierenden ein erstes Gespräch.
Im bevorstehenden Wintersemester 2010/11 absolviert die erste Studentin der juristischen Fakultät der Kuban-Uni, Elizaveta Buynova, als Stipendiatin des DAAD im Rahmen des Programms „Ostpartnerschaften“ ein Austauschsemester an der HTW Berlin.Welch unterschiedlichen Charakter die deutsch-russischen Bildungs-, Kultur- und Forschungsprojekte auch aufweisen, in einem sind sich Leiter, Lehrende und Studierende einig: den Zwei-Takt-Motor dieser einzigartigen Kooperation starteten und betreiben seit zehn Jahren die Koordinatorinnen der Zusammenarbeit, Dr. Galina Govorova und Brigitte Dreßler, denen es mit innerer Triebkraft, Enthusiasmus und Kompetenz immer wieder gelingt, Neulinge einzubeziehen, Neuland zu betreten und Pläne Realität werden zu lassen.
In seiner Eröffnungsansprache würdigt der Vizerektor der Kuban-Universität, Herr Prof. Dr. Alexander Ivanov, den Nutzen der Zusammenarbeit für Studierende und Lehrende beider Hochschuleinrichtungen und fügt persönliche Erinnerungen an seinen Aufenthalt an der (damals noch F)HTW anlässlich des zehnjährigen Jubiläums der deutschen Partnerhochschule, in dessen Verlauf er sich von dem hohen Niveau, auf dem die HTW ihren Bildungsauftrag wahrnimmt, überzeugen konnte, ein. Prof. Dr. Michael Heine, Präsident der HTW Berlin und Leiter der deutschen Delegation, hebt in seiner Grußansprache den Platz der Kuban-Universität unter ca. 150 Hochschulen aus aller Welt, mit denen seine Einrichtung kooperiert, hervor: keine andere internationale Partnerschaft werde so lebendig, fachlich breit gefächert, kontinuierlich und anspruchsvoll gelebt, wie die mit der Kuban-Universität.
Wie es der Organisatorin gelungen ist, für die fast fünfstündige Veranstaltung Dekane, Lehrstuhlleiter, unterrichtende Professoren und Studierende verschiedenster Bereiche an einen Tisch zu fesseln, bleibt ihr Geheimnis, doch wesentlich wird dabei auch der Stolz aller Anwesenden auf das Geleistete sein. Als Grundstein der Partnerschaft wurde die Gründung des gemeinsamen Testzentrums TORFL an der HTW Berlin hervorgehoben. Prof. Dr. Valerij Abramov, Leiter des Regionalen Testzentrums TORFL und Dekan der Philologischen Fakultät, unterstreicht die bedeutende Rolle, die Fremdsprachenkenntnisse bei der Entwicklung internationaler Beziehungen spielen. Gleichzeitig gratuliert er den Teilnehmern des TORFL 2010 zu ihrer erfolgreichen Teilnahme am Test, stellt gemeinsame wissenschaftliche Projekte der Kollegen seiner Fakultät mit den Slawisten der HTW vor. Ihre Beiträge leisten der Dekan der Fakultät für Wirtschaftswissenschaften, Prof. Dr. Igor Schevchenko, zur Zusammenarbeit auf dem Gebiet der Double Degrees, Prof. Dr. Stanislav Sukhikh, Lehrstuhl für Sozialpsychologie und Sozialmanagement; Dr. Ivan Marchenko, Direktor des Forschungsinstituts für Archäologie an der KubSU und Korrespondenzmitglied des DAI Berlin, Dr. Svetlana Kochetkova, Dekanin der Fakultät für Architektur und Design; Prof. Dr. Anna Darmodekhina, Leiterin des Lehrstuhls für Translationswissenschaften; ihre Studierenden, Aspiranten und Absolventen.
Von besonders großer Wichtigkeit sind für die Beteiligten die Expertenmeinungen aus der Wirtschaft, für die stellvertretend der Generaldirektor der OOO «CLAAS», Dr. Ralf Bendisch, und die Direktorin für Personal, SAG-group, Leiterin des Zentrums für Business und Kultur Krasnodar-Wien, Vertreterin der GmbH «Commit Jug», Ellina Polikar, das Wort ergreifen.
In der Pause lädt der Lehrstuhl für Russisch als Fremdsprache, allen voran die den anwesenden deutschen Studierenden gut bekannte Leiterin der Prüfungskommission TORFL, Dr. Olga Kuznetsova, zum „Russkij tschai“ mit Piroshki, Poroggi und Konfety ein.
Vielversprechend ist die Zukunft der Krasnodar-Berlin-Partnerschaft, wovon die Unterzeichnung der Vereinbarung über die Vergabe eines Doppelbachelorabschlusses am Vortag sowie die sich anbahnende Zusammenarbeit unter den Juristen und Wirtschaftsrechtlern zeugen. Noch am selben Tag führen die Mitglieder der deutschen Delegation mit dem komissarisch fungierenden Dekan der Juristischen Fakultät, Dr. Sergej Shinkin, mit der Leiterin des Lehrstuhls für Internationales Recht, Dr. Rouzanna Poluchina und ihren Studierenden ein erstes Gespräch.
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Drei weitere Doppeldiplome verliehen
Krasnodar, September 2010
Nach einem Austauschsemester, zwei Studien- und einem Diplomsemester an der HTW Berlin kann drei weiteren Studentinnen der Kuban-Universität Krasnodar, Studiengang Weltwirtschaft, das Doppeldiplom verliehen werden. Am 9.9.2010 absolvierten Alena Bezrukova, Anna Katryukhina und Marina Nekhai erfolgreich das Kolloquium zur mündlichen Diplomprüfung, in dessen Ergebnis ein Mal das Prädikat „gut“ und zwei Mal das Prädikat „sehr gut“ verliehen werden konnten.
Unter Leitung ihrer Betreuer der deutschen Partneruniversität, Prof. Dr. Jürgen Keßler und Brigitte Dreßler, fertigten sie Diplomarbeiten an, die angesichts der Komplexität der diskutierten Fragestellungen im oberen Schwierigkeitsbereich dessen anzusiedeln sind, was Diplomandinnen, zumal es sich bei ihnen um Nicht-Muttersprachler handelt, im Rahmen des Prüfungsverfahrens zugemutet werden kann.
Im Mittelpunkt der Untersuchungen standen in allen drei Arbeiten Fragen des Zusammenwirkens der deutschen und russischen Wirtschaft, und zwar unter den Gesichtspunkten der Investitionen als das Kernelement der Außenwirtschaft zwischen Russland und Deutschland, des Potentials Russlands für die deutsche Messewirtschaft sowie der Analyse und Anwendung ausländischer, insbesondere deutscher Managementmodelle, in russischen Unternehmen. Die Zusammensetzung der Prüfungskommission passte sich der deutsch-russischen Kooperation an: seitens des russischen Lehrkörpers gehörten ihr Prof. Dr. Ivan Schevchenko, Dekan der Fakultät für Wirtschaftswissenschaften, Prof. Dr. Larisa Egorova und Prof. Dr. Viktorija Zabolotskaya an, von deutscher Seite nahmen die bereits genannten Betreuer sowie Prof. Dr. Michael Heine, Präsident der HTW Berlin, die Prüfungen ab.
Interesse an den Ergebnissen der wissenschaftlichen studentischen Arbeiten zeigten nicht nur Studierende der russischen und deutschen Hochschulen, letztere waren die speziell zu den Diplomverteidigungen ihrer Kommilitoninnen nach Krasnodar gereist, sondern auch Vertreter der Wirtschaft: Dr. Ralf Bendisch, Generaldirektor der OOO „Claas“ trat als Rezensent der Arbeit, die der Anwendung ausländischer Managementmethoden gewidmet war, auf, und schätzte den Wert der Untersuchungen für die Arbeit in seinem deutschen Unternehmen unter russischen Verhältnissen als außerordentlich hoch ein.Somit haben die letzten Studierenden der Kuban-Universität erfolgreich den Doppeldiplomstudiengang absolviert. Die Vereinbarung läuft aufgrund der vollständigen Umstellung der Ausbildungsprogramme an der Berliner HTW auf B/M-Abschlüsse aus. Im kommenden Jahr wird die letzte deutsche Studentin den Doppeldiplomstudiengang abschließen. Den Nutzen des Doppeldiploms für ihre berufliche Laufbahn bestätigten die ersten Absolventen des Programms immer wieder auf den verschiedensten Veranstaltungen in Krasnodar und Berlin, so dass es bedauerlich wäre, die gesammelten Erfahrungen auf dem Gebiet der Erarbeitung und Verleihung der Double Degrees „zu Grabe zu tragen“. Im Ergebnis einer weitsichtigen Vorarbeit konnten die Hochschulleiter Prof. Dr. Mikhail Astapov und Prof. Dr. Michael Heine am Vorabend der Verteidigungen die neue Vereinbarung über die Vergabe eines Doppelbachelorabschlusses unterzeichnen, so dass seitens der Hochschulen der Wille zur Fortsetzung der Arbeiten im Interesse der Studierenden nachdrücklich und tatkräftig zum Ausdruck gebracht wurde.Wir wünschen den frischgebackenen Absolventinnen, Inhaberinnen zweier Hochschuldiplome, zunächst eine erholsame Zeit, um den Stress der vergangenen Wochen abzubauen, dann aber umso mehr Erfolg beim Planen und Errichten ihrer beruflichen Karriere, persönliches Glück und gute Erinnerungen an ihren Studienaufenthalt an der HTW Berlin.
Brigitte Dreßler
Koordinatorin der Hochschulpartnerschaft
HTW Berlin und Kuban-Universität Krasnodar
Brigitte Dreßler
Koordinatorin der Hochschulpartnerschaft
HTW Berlin und Kuban-Universität Krasnodar
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TRKI 2010
Der international anerkannte Test Russisch als Fremdsprache an der HTW Berlin
Berlin, Juni 2010, Gemeinsames Testzentrum der HTW Berlin und der Kuban-Universität Krasnodar
Vom 22. bis zum 25. Juni 2010 wurden im gemeinsamen Testzentrum TORFL der Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin und der Kuban-Universität Krasnodar zum zehnten Mal die Prüfungen zum Erwerb des international anerkannten Sprachenzertifikats „Russisch als Fremdsprache“ abgenommen.
Eröffnet wurde die Jubiläumssaison von einem Vertreter der Botschaft der Russischen Föderation, Herrn Alexander Anisimov, Vertreter der Kommission für wissenschaftlich-technische Zusammenarbeit. In seiner Begrüßungsansprache hob der die Bedeutung solider Sprachkenntnisse bei der Entwicklung der internationalen Zusammenarbeit hervor, bedankte sich gleichzeitig bei den Kandidaten für das Interesse an der Russischen Sprache und am Test. Der Rektor der Kuban-Universität, Prof. Dr. Michail Astapov, übermittelte den Testteilnehmern in seiner Grußbotschafte herzliche Glückwünsche und wünschte viel Erfolg.Vor Beginn des Tests führte eine Vertreterin der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit des Bezirksamtes Lichtenberg mit den Kandidaten ein Interview, um sie nach den Gründen ihrer Teilnahme am Test zu befragen.
Genannt wurden solche, wie das Erbringen eines Nachweises ausreichender Russischkenntnisse, um zu einem Masterstudium in Russland oder einem Dolmetscherstudium in Deutschland zugelassen zu werden, eines Nachweises der Sprachkenntnisse im Rahmen der obligatorischen Fremdsprachenausbildung an der HTW Berlin oder der Erwerb eines Sprachenzertifikats mit dem Ziel, die Chancen auf dem künftigen Arbeitsmarkt zu erhöhen.
Nachgefragt waren in diesem Jahr die Zertifikatsstufen I, II, III und IV sowie das Wirtschaftsmodul. Den Prüfungen unterzogen sich 12 Kandidaten (Vergleich zu den Vorjahren: 19, 17 und 15). Unter den Teilnehmern waren in diesem Jahr ausschließlich Studierende, darunter der HTW Berlin und anderer Berliner und Brandenburger Hochschulen.
Frau Dr. Olga Kuznetsova, Vorsitzende der Prüfungskommission aus Krasnodar, und Frau Brigitte Dreßler, Leiterin des Berliner Testzentrums, sind mit dem Verlauf der Prüfungen und der ernsthaften Vorbereitung der Teilnehmer auf den Test sehr zufrieden. Sie wissen, dass alle Qualitätsstandards bei der Vorbereitung, Durchführung und Auswertung des Tests genauestens einzuhalten sind, denn den Ruf des in Übereinstimmung mit den europäischen Standards für das Testsystem ALTE erarbeiteten TORFL-Test gilt es zu schützen. Inhaber des Russischzertifikats sollen mit Gewissheit sagen können, dass sie ihre Sprachkompetenzen an europäischen Normen gemessen haben. Inzwischen ist die Auswertung der Arbeiten in Krasnodar erfolgt, die Prüfungskommission hat die vorläufigen Ergebnisse mitgeteilt, so dass den Teilnehmern zur erfolgreichen Teilnahme an den Prüfungen gratuliert werden kann.
Wenn nicht jeder Kandidat mit den Ergebnissen in allen Subtests zufrieden ist, so hat der die Möglichkeit, in den Vorbereitungskursen, die im bevorstehenden Wintersemester 2010/11 wiederum an der Zentraleinrichtung Fremdsprachen der HTW Berlin angeboten werden, nachzuarbeiten.
Der elfte Test „Russisch als Fremdsprache“ findet vom 21.-24.6.2011 statt. Добро пожаловать! Herzlich Willkommen!
Die Zertifikate, die im Hauptprüfungsamt Moskau ausgestellt werden, werden feierlich im November 2010 ausgereicht.


Wir bedanken uns bei allen Teilnehmern für das Interesse an unserem Angebot und gratulieren ihnen zur erfolgreichen Teilnahme. Bei der Prüfungskommission aus Krasnodar bedanken wir uns für die qualitätsgerechte und faire Abnahme der Tests.
Brigitte Dreßler
Leiterin Testzentrum TORFL
Berlin
Frau Dr. Olga Kuznetsova, Vorsitzende der Prüfungskommission aus Krasnodar, und Frau Brigitte Dreßler, Leiterin des Berliner Testzentrums, sind mit dem Verlauf der Prüfungen und der ernsthaften Vorbereitung der Teilnehmer auf den Test sehr zufrieden. Sie wissen, dass alle Qualitätsstandards bei der Vorbereitung, Durchführung und Auswertung des Tests genauestens einzuhalten sind, denn den Ruf des in Übereinstimmung mit den europäischen Standards für das Testsystem ALTE erarbeiteten TORFL-Test gilt es zu schützen. Inhaber des Russischzertifikats sollen mit Gewissheit sagen können, dass sie ihre Sprachkompetenzen an europäischen Normen gemessen haben. Inzwischen ist die Auswertung der Arbeiten in Krasnodar erfolgt, die Prüfungskommission hat die vorläufigen Ergebnisse mitgeteilt, so dass den Teilnehmern zur erfolgreichen Teilnahme an den Prüfungen gratuliert werden kann.
Der elfte Test „Russisch als Fremdsprache“ findet vom 21.-24.6.2011 statt. Добро пожаловать! Herzlich Willkommen!
Die Zertifikate, die im Hauptprüfungsamt Moskau ausgestellt werden, werden feierlich im November 2010 ausgereicht.
Wir bedanken uns bei allen Teilnehmern für das Interesse an unserem Angebot und gratulieren ihnen zur erfolgreichen Teilnahme. Bei der Prüfungskommission aus Krasnodar bedanken wir uns für die qualitätsgerechte und faire Abnahme der Tests.
Brigitte Dreßler
Leiterin Testzentrum TORFL
Berlin
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HTW-Studierende legen gemeinsam mit Austauschstudierenden aus Russland Blumen im Treptower Park nieder
Berlin, 9. Mai 2010
День Победы - der 9. Mai, Jahrestag des Sieges, gilt nach wie vor als einer der bedeutendsten Feiertage für die Menschen Russlands. Diese Tradition wird auch von jungen Menschen, die diese Zeit nur aus Filmen oder Erzählungen der älteren Generationen kennen, gepflegt. HTW-Studierende, die an den Gemeinschaftsprojekten mit russischen Hochschulen teilnahmen und ihre obligatorische Fremdsprachenausbildung für die Vervollkommnung ihrer Fertigkeiten im Russischen sowohl die Aneignung interkultureller Kenntnisse nutzten, schlugen vor, den 9. Mai 2010 gemeinsam mit ihren Kommilitonen aus Krasnodar, Moskau und Sankt-Petersburg zu begehen.
Am Vormittag besuchten sie gemeinsam den Treptower Park, legten sowohl am Ehrenmahl des unbekannten Soldaten als auch am Denkmal „Mutter Heimat“ Blumen nieder – der 65. Jahrestages des Sieges fiel mit dem in Deutschland begangenen Muttertag zusammen.
Im Anschluss luden die deutschen Studierenden ihre russischen Kommilitonen zum Grillnachmittag an das Spreeufer, in ihren neuen Campus Wilhelminenhof ein.
Vorbereitet und organisiert wurde der Nachmittag ausschließlich von den Studierenden selbst – Artur Justus, Viktor Sobchenko, Vladislav Barber, Stanislaus Seewald, Olga Trusnikov, Eduard Walker, André Schneider seien nur stellvertretend für alle genannt. Sie alle trugen dazu bei, so die Austauschstudierenden aus Russland, den 65. Tag des Sieges zu einem ganz besonderen Tag in ihrem Leben zu machen.
"Für uns ist es eine Tradition, den 9. Mai, den Tag des Sieges, in unserer Heimatstadt Krasnodar festlich zu begehen. Wir sehen dabei im Vordergrund weniger den Sieg, denn unsere Generation kennt diese Zeit glücklicherweise nur aus dem Geschichtsbuch oder den Erzählungen unserer Großeltern. In diesem Jahr ist dieser Tag für mich etwas ganz besonders: es ist der 65. Jahrestag und ich kann Blumen am Treptower Ehrenmahl in Berlin, von dem jeder meiner Landsleute gehört hat, niederlegen. Meine Eltern werden heute Abend die Übertragung von den Feierlichkeiten in Berlin in den russischen Nachrichten sehen, und mich bestimmt auch ein bisschen beneiden ..."
Anja Katryukina
Studentin der Kuban-Universität Krasnodar
Teilnehmerin am Doppeldiplomprogramm an der HTW Berlin
Stellvertretend für: Alena Bezrukova, Ekaterina Turova, Alexey Menserskiy, Ksenia Peshekhonova, Anastasia Chernysheva (Kuban-Universität), Ekaterina (Plechanow-Akademie Moskau)
Am Vormittag besuchten sie gemeinsam den Treptower Park, legten sowohl am Ehrenmahl des unbekannten Soldaten als auch am Denkmal „Mutter Heimat“ Blumen nieder – der 65. Jahrestages des Sieges fiel mit dem in Deutschland begangenen Muttertag zusammen.
Im Anschluss luden die deutschen Studierenden ihre russischen Kommilitonen zum Grillnachmittag an das Spreeufer, in ihren neuen Campus Wilhelminenhof ein.
"Für uns ist es eine Tradition, den 9. Mai, den Tag des Sieges, in unserer Heimatstadt Krasnodar festlich zu begehen. Wir sehen dabei im Vordergrund weniger den Sieg, denn unsere Generation kennt diese Zeit glücklicherweise nur aus dem Geschichtsbuch oder den Erzählungen unserer Großeltern. In diesem Jahr ist dieser Tag für mich etwas ganz besonders: es ist der 65. Jahrestag und ich kann Blumen am Treptower Ehrenmahl in Berlin, von dem jeder meiner Landsleute gehört hat, niederlegen. Meine Eltern werden heute Abend die Übertragung von den Feierlichkeiten in Berlin in den russischen Nachrichten sehen, und mich bestimmt auch ein bisschen beneiden ..."
Anja Katryukina
Studentin der Kuban-Universität Krasnodar
Teilnehmerin am Doppeldiplomprogramm an der HTW Berlin
Stellvertretend für: Alena Bezrukova, Ekaterina Turova, Alexey Menserskiy, Ksenia Peshekhonova, Anastasia Chernysheva (Kuban-Universität), Ekaterina (Plechanow-Akademie Moskau)
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Lichtenberger Netzwerk für bilinguale deutsch-russische Bildung und Kultur
Am Dienstag, dem 8.6.2010, wurde die Kooperationsvereinbarung des Lichtenberger Netzwerkes für bilinguale deutsch-russische Bildung und Kultur unterzeichnet. Das Lichtenberger Netzwerk sieht seine Bestimmung darin, Kinder und Jugendliche - nicht nur in Lichtenberg, sondern in ganz Berlin und über die Grenzen hinaus -, zu motivieren, die russische Sprache zu erlernen und ihr Interesse an der russischen Kultur, an Land und Leuten zu wecken. Leitgedanke dabei ist, für das Erlernen der russischen Sprache und die Herausbildung eines deutsch-russischen Kulturverständnisses von Kindheit an, während der gesamten Schul- und Hochschulausbildung als zusätzliches Qualifizierungsmerkmal junger Fachkräfte für den europäischen Arbeitsmarkt einzutreten und sie sowie ihre Eltern davon zu überzeugen, dass bilingual gewonnene Sprach- und Kulturkompetenz eine zukunftsweisende Bedeutung hat. Diese Initiative ordnet sich in das in der Bundesrepublik einmalige Konzept der Berliner bilingualen Bildungseinrichtung als bildungspolitische Antwort auf ein zusammenwachsendes Europa ein. Als Novum der Netzwerkgründung ist die Einbeziehung der Kita einerseits und die der Hochschule andererseits zu werten, wodurch Eltern ein abgesicherter Bildungsweg für ihre Kinder aufgezeigt wird.
Durch das Lichtenberger Netzwerk wird das Erziehungs- und Bildungspotential der vier beteiligten Einrichtungen - Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin; bilinguale Mildred-Harnack-Schule, Europaschule; bilinguale Lew-Tolstoi-Grundschule, Standort der staatlichen Europa-Schule und bilinguale KiTa Römerweg, Kindergärten NordOst - gebündelt und einer gemeinsamen und somit breiteren Nutzung angeboten. Auf erste Erfolge der Zusammenarbeit kann bereits verwiesen werden, das sind gemeinsame Veranstaltungen zu traditionellen Höhepunkten, zum Beispiel dem Maslenniza-Fest, zur Europa-Woche, gegenseitige Unterstützung bei der Russischolympiade der Schulen oder dem internationalen TORFL-Test, gemeinsame Weiterbildungsveranstaltungen oder der gemeinsame Stand im Bildungspavillon der Deutsch-Russischen Festtage in Berlin-Karlshorst. Diese ersten positiven Erfahrungen bilden einen soliden Grundstein weiterer Aktivitäten und sollen nun durch die juristische Verankerung, den Abschluss einer Kooperationsvereinbarung, publik und wirkungsvoll gemacht werden.Verantwortliche und Ansprechpartnerinnen für das Lichtenberger Netzwerk:
Kerstin Bartelt, Leiterin der bilingualen Kita Römerweg,
Margina Bleil, Schulleiterin der Lew Tolstoi-Grundschule, Standort der staatlichen Europa-Schule, und Vorsitzende des Russischlehrerverbandes Berlin-Brandenburg,
Jacqueline Kohn, Fachgebietsleiterin Russisch der bilingualen Mildred-Harnack-Schule, Europaschule;
Brigitte Dreßler, Stellvertretende Leiterin der Zentraleinrichtung Fremdsprachen und Sprachgruppenleiterin Russisch der Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin.
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Mit dem RussoMobil ins Netzwerk
Berlin, 19. April 2010
Am 19. April 2010 parkte das RussoMobil an der Lew-Tolstoi-Grundschule, Standort der staatlichen Europa-Schule Karlshorst. Die Besonderheit dieser Schule sind deutsch-russische Europa-Klassen, in denen die Kinder bereits ab dem 1. Schuljahr bilingual unterrichtet werden.
RussoMobil - was ist das? Ganz einfach: ein kleines Sprach- und Kulturinstitut auf vier Rädern, gesteuert von jungen Lektoren aus Russland,
Während der zwei Stunden spielerischen Unterrichts für Kinder der 2. Klasse waren alle mit Eifer und Elan dabei, die "Kleinen" brannten förmlich darauf, das bereits Erlernte anzuwenden und zu vervollkommnen, sich selbst einzubringen und mitzumachen.
Birgit Greiner-Pachter
Lektorin für Russisch
HTW Berlin
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Feierstunde 2009 anlässlich der Verleihung der Russischzertifikate TORFL und der Hochschulpartnerschaft HTW - Kuban-Universität
HTW Berlin, Freitag, 27.11.2009
Am Freitag, dem 27. November 2009, fand die jährliche Feierstunde, die der Verleihung der internationalen Russischzertifikate TORFL und UNIcert sowie der Hochschulkooperation mit der Kuban-Universität gewidmet ist, statt.
Unter dem Motto „Russisch – Deine Chance für eine beruflichen Karriere“ tauschten Studierende und Lehrende der Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin mit ihren Gästen – dem Präsidenten der HTW Berlin, Herrn Prof. Dr. M. Heine, dem Leiter des Handels- und Wirtschaftsbüros der Botschaft der Russischen Föderation, Herrn Prof. Dr. Zverev, u.v.a. Meinungen zum Thema sowie Informationen über eigene Erfahrungen aus.
Unter dem Motto „Russisch – Deine Chance für eine beruflichen Karriere“ tauschten Studierende und Lehrende der Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin mit ihren Gästen – dem Präsidenten der HTW Berlin, Herrn Prof. Dr. M. Heine, dem Leiter des Handels- und Wirtschaftsbüros der Botschaft der Russischen Föderation, Herrn Prof. Dr. Zverev, u.v.a. Meinungen zum Thema sowie Informationen über eigene Erfahrungen aus.
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Erste Doppeldiplome für Studierende der Kuban-Universität
Krasnodar, September 2009
Seit dem 10. September 2009 gibt es weitere sieben Doppeldiplome, die auf Grundlage der im Jahre 2004 zwischen der Kuban-Universität Krasnodar und der Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin auf dem Gebiet der Wirtschaftswissenschaften unterzeichneten "Vereinbarung über die Vergabe eines Doppeldiploms“ vergeben wurden. Das Doppeldiplom stellt im Rahmen des Bologna-Prozesses und der Internationalisierung der Hochschulausbildung ein zukunftsweisendes Zusatzangebot für die Studierenden beider Partnerhochschulen dar, welches durch die gegenseitige Anerkennung studentischer Leistungen ermöglicht worden ist. Ziel der Vergabe eines Doppeldiploms ist, zwei zusätzliche Studiensemester an der jeweiligen Partnerhochschule zu studieren und damit die Qualifikationsanforderungen beider Hochschulen zu erfüllen sowie eine Diplomarbeit an der Partnerhochschule anzufertigen, welche von beiden Einrichtungen anerkannt wird.
Das Sommersemester 2008 bildete für die sieben Studierenden - Olga Burba, Inessa Golovchanskaya, Angelina Khorkhoryan, Zinaida Finarova, Ekaterina Turova, Viktor Meleshenko und Artem Malev - den Start ihres Studiums an der Berliner Hochschule. Zuvor hatten sie an ihrer Heimatuniversität 4,5 Studienjahre absolviert und das Staatsexamen abgelegt. Nach Festlegung des Vertrages wurden die Studierenden an der HTW Berlin in das 6. Fachsemester eingestuft und hatten eine komplette Spezialisierungsrichtung, Pflicht- und AWE-Fächer des Hauptstudiums – natürlich in deutscher Sprache - erfolgreich abzuschließen. Dem folgten die Erarbeitung der Diplomprojekte an der HTW, deren wissenschaftliche Betreuung Herr Prof. Dr. J. Keßler und Herr Prof. Dr. G. Heger, beide Professoren am FB Wirtschaftswissenschaften der HTW übernahmen, sowie die mündlichen Diplomprüfungen, welche am 10. September 2009 an der Heimatuniversität vor der Prüfungskommission der Kuban-Universität und im Beisein des Erstbetreuers der HTW, Herrn Prof. Dr. Jürgen Keßlers, sowie Frau Brigitte Dreßlers als weitere Gutachterin seitens der HTW durchgeführt wurden.
Ihre Diplomarbeiten widmeten die Studierenden aktuellen Fragen im deutsch-russischen bzw. europäisch-russischen Vergleich und reichten diese unter folgenden Themen ein: „Die Erfahrungen der wirtschaftlichen Integration der EU-Mitgliedsländer und die Möglichkeiten ihrer Anwendung in Russland am Beispiel des freien Warenverkehrs“; „Die internationale Wirtschaftsförderungspolitik der Region Krasnodar unter Berücksichtigung deutscher Investoren“; „Die Exportpolitik der Russischen Föderation. Probleme und Perspektiven der Entwicklung der Außenhandelsbeziehungen“;„Die Rolle von Technologie- und Gründerzentren für die Entwicklung von KMU“; „Personalmanagement unter besonderer Berücksichtigung international tätiger Unternehmen“; „Internationale Kommunikationsstrategien unter besonderer Berücksichtigung des russischen Marktes“; „Internationalisierungsstrategien der Messegesellschaften“.
Die Durchführung der mündlichen Diplomprüfungen stellten nicht nur für die sieben Diplomanden eine neue Herausforderung dar, auch für Prof. Dr. Keßler und seine russischen Kollegen, die Mitglieder der Prüfungskommission, unter Leitung Herrn Prof. Dr. Shevchenkos, Dekan der Fakultät für Wirtschaftswissenschaften der Kuban-Universität und des externen Vorsitzenden, Herrn Prof. Dr. Melnikovs (Akademie für Landwirtschaft Krasnodar) bildeten sie eine neue Erfahrung.
Vor einem breiten, interessierten Publikum, darunter Hochschullehrer und Studierende beider Partneruniversitäten, präsentierten die Diplomanden zunächst in deutscher Sprache die Ergebnisse ihrer Arbeiten, welche im Anschluss in einem russischsprachigen Resümee zusammengefasst wurden. Die Fragen der Prüfer wurden in deutscher, russischer und englischer Sprache formuliert und entsprechend durch die Diplomanden beantwortet. Die Atmosphäre der mehrstündigen Veranstaltung war einerseits verständlicherweise durch Anspannung und Aufregung gekennzeichnet, andererseits herrschten gegenseitiges Interesse und Verständnis für die erschwerten Bedingungen, unter denen die ersten sieben ihr Studium abschlossen, vor. Nach abschließender konstruktiver und kollegialer Beratung unter den Kommissionsmitgliedern wurden die Präsentationen mit den Prädikaten „sehr gut“ und „gut“ eingeschätzt. Insgesamt erreichten alle Studierenden eine Gesamtbewertung mit dem Prädikat „gut“, in welche gemäß Richtlinien an der HTW prozentual gewichtet der Leistungsdurchschnitt der Fächer im Hauptstudium, das Ergebnis der schriftlichen Diplomarbeit und das Ergebnis der mündlichen Diplomverteidigung einfließen.
Die Prüfer hoben in ihrem Schlusswort die außerordentlich hoch einzuschätzenden Leistungen der “ehemaligen“ Doppeldiplomstudierenden hervor. Sie bescheinigen ihnen eine kompetente Bewältigung der gestellten Themen sowie die Fähigkeit, vermitteltes Wissen eigenständig zu verarbeiten und zu eigenen Schlussfolgerungen zu gelangen. Angesichts der nicht zu unterschätzenden sprachlichen Komponente und der damit verbundenen zusätzlichen Schwierigkeiten wurden kritische Momente, die sich in einigen Arbeiten in unterschiedlichem Maße bei der Analyse der untersuchten Projektgegenstände oder der Herausarbeitung konkreterer praktischer Handlungsempfehlungen auftaten, ausgewertet, jedoch im Sinne eines dem Doppeldiplomstudiengang zugrundeliegenden leistungsgerechten, jedoch modifizierten Anspruches, nicht überbewertet.
Somit gibt es nach dem ersten Absolventen des Doppeldiplomstudienganges – Herrn Stefan Hoffmann, der im Februar 2008 als erster Teilnehmer am Doppeldiplomstudiengang überhaupt seine Diplomarbeit verteidigte, nun bereits 8 Doppeldiplome und optimistisch kann man vier weiteren entgegen sehen: Alena Bezrukova, Anna Katryukhina und Marina Nekhay, Studentinnen der Kuban-Universität, wechseln zum Wintersemester 2009/10 bereits in ihr zweites Studiensemester im Rahmen des Doppeldiplomstudienganges an der HTW Berlin, im Gegenzug wurde Elena Beller, Studentin der HTW, zum 1. September 2009, im Doppeldiplomstudiengang an der Kuban-Universität immatrikuliert.
Danach wird die Vereinbarung zwangsläufig ihre Gültigkeit verlieren, denn beide Hochschulen stellen ihre Diplomstudiengänge ein und gehen zum zweistufigen Ausbildungskonzept der Bachelor- und Masterprogramme über. Das bedeutet jedoch für die Vertreter der wirtschaftswissenschaftlichen Bereiche beider Hochschulen keineswegs das Aus ihrer bisherigen Kooperation: während seines Arbeitsbesuches an der Kuban-Universität setzte Prof. Dr. Keßler im Auftrag des Dekans des Fachbereichs Wirtschaftswissenschaften der HTW Berlin die Verhandlungen zur Umstellung der Vereinbarung auf die Vergabe eines Doppel-Degree-Bachelorabschlusses fort – und Eile ist geboten, denn die Nachfolger sitzen bereits in den Startlöchern: Artur Justus, Student im Bachelorstudiengang BWL, sammelt im laufenden Studiensemester als Austauschstudent erste Erfahrungen an der russischen Partneruniversität, um künftig am Doppelbachelorprogramm teilzunehmen.
Die sieben russischen Studierenden, nunmehr bereits Absolventen, sprechen ihren HTW-Professoren für die fachliche Betreuung während ihres Studiums, insbesondere im Diplomsemester großen Dank aus. Ebenso schätzen sie die kontinuierliche Hilfe und fürsorgliche Umgebung durch die Koordinatorinnen Frau Dr. Govorova und Frau B. Dreßler, die bei entstandenen Problemen an der Heimatuniversität oder an der Gasthochschule unbürokratisch und effizient in einem perfekt eingespielten Team Lösungen herbeiführen und Rat geben konnten.
Wir wünschen den frischgebackenen Diplom-Kaufmännern und –Kauffrauen der HTW und gleichzeitig Ökonomen dem Gebiet der Weltwirtschaft bzw. des Marketing der Kuban-Universität für ihren weiteren Lebensweg und ihre berufliche Zukunft viel Erfolg, einen guten Einstieg ins Arbeitsleben, persönliches Wohlergehen, Gesundheit und Glück.
Mit einem beeindruckenden tänzerischen und musikalischen Glückwunsch, dargeboten von den Studierenden des Lehrstuhls für Übersetzungswissenschaften der Fakultät für Romanistik und Germanistik der Kuban-Universität, werden die sieben von ihren Kommilitonen verabschiedet.
Brigitte Dreßler
Koordinatorin der Hochschulpartnerschaft
Das Sommersemester 2008 bildete für die sieben Studierenden - Olga Burba, Inessa Golovchanskaya, Angelina Khorkhoryan, Zinaida Finarova, Ekaterina Turova, Viktor Meleshenko und Artem Malev - den Start ihres Studiums an der Berliner Hochschule. Zuvor hatten sie an ihrer Heimatuniversität 4,5 Studienjahre absolviert und das Staatsexamen abgelegt. Nach Festlegung des Vertrages wurden die Studierenden an der HTW Berlin in das 6. Fachsemester eingestuft und hatten eine komplette Spezialisierungsrichtung, Pflicht- und AWE-Fächer des Hauptstudiums – natürlich in deutscher Sprache - erfolgreich abzuschließen. Dem folgten die Erarbeitung der Diplomprojekte an der HTW, deren wissenschaftliche Betreuung Herr Prof. Dr. J. Keßler und Herr Prof. Dr. G. Heger, beide Professoren am FB Wirtschaftswissenschaften der HTW übernahmen, sowie die mündlichen Diplomprüfungen, welche am 10. September 2009 an der Heimatuniversität vor der Prüfungskommission der Kuban-Universität und im Beisein des Erstbetreuers der HTW, Herrn Prof. Dr. Jürgen Keßlers, sowie Frau Brigitte Dreßlers als weitere Gutachterin seitens der HTW durchgeführt wurden.
Ihre Diplomarbeiten widmeten die Studierenden aktuellen Fragen im deutsch-russischen bzw. europäisch-russischen Vergleich und reichten diese unter folgenden Themen ein: „Die Erfahrungen der wirtschaftlichen Integration der EU-Mitgliedsländer und die Möglichkeiten ihrer Anwendung in Russland am Beispiel des freien Warenverkehrs“; „Die internationale Wirtschaftsförderungspolitik der Region Krasnodar unter Berücksichtigung deutscher Investoren“; „Die Exportpolitik der Russischen Föderation. Probleme und Perspektiven der Entwicklung der Außenhandelsbeziehungen“;„Die Rolle von Technologie- und Gründerzentren für die Entwicklung von KMU“; „Personalmanagement unter besonderer Berücksichtigung international tätiger Unternehmen“; „Internationale Kommunikationsstrategien unter besonderer Berücksichtigung des russischen Marktes“; „Internationalisierungsstrategien der Messegesellschaften“.
Die Durchführung der mündlichen Diplomprüfungen stellten nicht nur für die sieben Diplomanden eine neue Herausforderung dar, auch für Prof. Dr. Keßler und seine russischen Kollegen, die Mitglieder der Prüfungskommission, unter Leitung Herrn Prof. Dr. Shevchenkos, Dekan der Fakultät für Wirtschaftswissenschaften der Kuban-Universität und des externen Vorsitzenden, Herrn Prof. Dr. Melnikovs (Akademie für Landwirtschaft Krasnodar) bildeten sie eine neue Erfahrung.
Die Prüfer hoben in ihrem Schlusswort die außerordentlich hoch einzuschätzenden Leistungen der “ehemaligen“ Doppeldiplomstudierenden hervor. Sie bescheinigen ihnen eine kompetente Bewältigung der gestellten Themen sowie die Fähigkeit, vermitteltes Wissen eigenständig zu verarbeiten und zu eigenen Schlussfolgerungen zu gelangen. Angesichts der nicht zu unterschätzenden sprachlichen Komponente und der damit verbundenen zusätzlichen Schwierigkeiten wurden kritische Momente, die sich in einigen Arbeiten in unterschiedlichem Maße bei der Analyse der untersuchten Projektgegenstände oder der Herausarbeitung konkreterer praktischer Handlungsempfehlungen auftaten, ausgewertet, jedoch im Sinne eines dem Doppeldiplomstudiengang zugrundeliegenden leistungsgerechten, jedoch modifizierten Anspruches, nicht überbewertet.
Somit gibt es nach dem ersten Absolventen des Doppeldiplomstudienganges – Herrn Stefan Hoffmann, der im Februar 2008 als erster Teilnehmer am Doppeldiplomstudiengang überhaupt seine Diplomarbeit verteidigte, nun bereits 8 Doppeldiplome und optimistisch kann man vier weiteren entgegen sehen: Alena Bezrukova, Anna Katryukhina und Marina Nekhay, Studentinnen der Kuban-Universität, wechseln zum Wintersemester 2009/10 bereits in ihr zweites Studiensemester im Rahmen des Doppeldiplomstudienganges an der HTW Berlin, im Gegenzug wurde Elena Beller, Studentin der HTW, zum 1. September 2009, im Doppeldiplomstudiengang an der Kuban-Universität immatrikuliert.
Danach wird die Vereinbarung zwangsläufig ihre Gültigkeit verlieren, denn beide Hochschulen stellen ihre Diplomstudiengänge ein und gehen zum zweistufigen Ausbildungskonzept der Bachelor- und Masterprogramme über. Das bedeutet jedoch für die Vertreter der wirtschaftswissenschaftlichen Bereiche beider Hochschulen keineswegs das Aus ihrer bisherigen Kooperation: während seines Arbeitsbesuches an der Kuban-Universität setzte Prof. Dr. Keßler im Auftrag des Dekans des Fachbereichs Wirtschaftswissenschaften der HTW Berlin die Verhandlungen zur Umstellung der Vereinbarung auf die Vergabe eines Doppel-Degree-Bachelorabschlusses fort – und Eile ist geboten, denn die Nachfolger sitzen bereits in den Startlöchern: Artur Justus, Student im Bachelorstudiengang BWL, sammelt im laufenden Studiensemester als Austauschstudent erste Erfahrungen an der russischen Partneruniversität, um künftig am Doppelbachelorprogramm teilzunehmen.
Die sieben russischen Studierenden, nunmehr bereits Absolventen, sprechen ihren HTW-Professoren für die fachliche Betreuung während ihres Studiums, insbesondere im Diplomsemester großen Dank aus. Ebenso schätzen sie die kontinuierliche Hilfe und fürsorgliche Umgebung durch die Koordinatorinnen Frau Dr. Govorova und Frau B. Dreßler, die bei entstandenen Problemen an der Heimatuniversität oder an der Gasthochschule unbürokratisch und effizient in einem perfekt eingespielten Team Lösungen herbeiführen und Rat geben konnten.
Wir wünschen den frischgebackenen Diplom-Kaufmännern und –Kauffrauen der HTW und gleichzeitig Ökonomen dem Gebiet der Weltwirtschaft bzw. des Marketing der Kuban-Universität für ihren weiteren Lebensweg und ihre berufliche Zukunft viel Erfolg, einen guten Einstieg ins Arbeitsleben, persönliches Wohlergehen, Gesundheit und Glück.
Brigitte Dreßler
Koordinatorin der Hochschulpartnerschaft
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AWE-Fach: "Unternehmen zwischen Staat und Markt - ein Vergleich zwischen Deutschland und Russland"
Seminar- und Exkursionsbericht
Berlin, Sommersemester 2009/ Krasnodar, September 2009
Im Sommersemester 2009 belegte ich das AWE-Fach „Unternehmen zwischen Staat und Markt – ein Vergleich zwischen Deutschland und Russland“. Meine Intention war mehr über Russland zu erfahren, sowohl wirtschaftlich, sozial als auch kulturell. Dabei ahnte ich noch nicht, wie viele kostbare Erfahrungen ich daraus mitnehmen würde. Das AWE-Fach wurde von Frau Dreßler und Herrn Prof. Dr. Keßler geleitet und bestand aus einer theoretischen Seminarreihe, welche überwiegend an der HTW in Berlin stattfand, einem Workshop und einer praktischen Studienreise in die Kuban-Region. Während des Sommersemesters verfassten wir, also die im Fach eingeschriebenen Studenten, darunter Studierende der HTW und der Partneruniversität Krasnodar, themenbezogene Hausarbeiten in deutscher Sprache und zum jeweiligen Thema eine Präsentation in russischer Sprache, die auf dem Workshop in der Staatlichen Kuban-Universität Krasnodar vor einem deutschen und russischen Fachpublikum vorgestellt werden sollten. Die Themen reichten von unternehmerischer Wettbewerbsfreiheit, staatlicher Fürsorge, Managementverantwortung bis hin zu Unternehmen und Staat in der Finanzkrise. Dabei galt es, kritisch die deutsche und russische Seite miteinander zu vergleichen. Keine leichte Aufgabe, denn wir mussten unterschiedlichste Informationen, vor allem auch über die russischen Sachverhalte, zusammentragen. Hatte man dann die erste Hürde der Hausarbeit gemeistert, mussten die Präsentation in russischer Sprache vorbereitet werden. In Anbetracht dessen, dass diese in der Staatlichen Kuban-Universität Krasnodar vor russischen Professoren, Unternehmensvertretern und Studenten vorgetragen werden sollte, war der Druck bei der Erstellung der Präsentation besonders hoch. Zum Glück stand uns Frau Dreßler mehr als nur mit Rat und Tat bei der sprachlichen Umsetzung zur Seite, so dass diese dann auch erfolgreich fertiggestellt werden konnten.
Am 08. September 2009 war es endlich soweit. Wir, dass heißt 13 HTW-Studenten, Frau Dreßler und Herr Prof. Dr. Keßler machten uns sehr gespannt und voller Vorfreude auf die Studienreise in die Kuban-Region mit unserem ersten Ziel Krasnodar. Nach kurzem Zwischenstopp in Moskau landeten wir um 10:40 in Krasnodar, wo wir von Frau Dr. Govorova, der russischen Koordinatorin der Hochschulpartnerschaft HTW-Berlin – Staatliche Kuban-Universität Krasnodar (KubSU), und ihren Studenten erwartet wurden. Nach der Unterbringung im Studentenwohnheimen und einer kurzen Verschnaufpause wurden wir sogleich von unseren russischen Kommilitonen der KubSU willkommen geheißen und durch das historische Krasnodar geführt. Dazu gehörte der Besuch des Museums für Geschichte und Archäologie, des Erholungsparks und der „Krasnaja“ Straße. Natürlich durfte dabei eine abendliche Stärkung in Form von den russischen Nationalgerichten „Borschsuppe“ und „Pelmeni“ nicht fehlen. Dem Vergnügen folgte sogleich die Arbeit, da am Folgetag schon die Präsentationen bevorstanden und es letztmalig die Präsentationen durchzusprechen galt. Noch bevor wir uns versahen, war es soweit und wir waren mitten in der Präsentationsreihe.
Eröffnet wurde unser Workshop vom Rektor der Partneruniversität, Herrn Dr. Astapov.
Seine Anwesenheit, sowie die des Vizepräsidenten, Herrn Prof. Iwanov, der russischen Dozenten, Herrn Dr. Bikmashev, Frau Dr. Bekirova, Frau Dr. Galyaeva sowie des örtlichen Fernsehens wirkten nicht gerade beruhigend auf unsere aufgeregten Gemüter. Doch durch die Moderation der Veranstaltung durch Herrn Prof. Keßler, dessen aufmunternden Fragestellungen und bekanntermaßen humorvollen Überleitungen uns und unseren russischen Kommilitonen halfen, die Aufregung zu überwinden, verging die Zeit wie im Flug.
Von 10:00 bis 16:00 hatten wir, die HTW-Studenten, unsere russischen Kommilitonen und auch Experten aus der ansässigen Wirtschaft die Möglichkeit, die Präsentationen zu unseren Arbeitsthemen zu halten. Dabei ergaben sich sehr interessante Diskussionen, da immer wieder neue und spannende Fragen aufgeworfen wurden.
Es war für alle Beteiligten ein sehr aufschlussreicher Workshop. Das Interesse war beiderseits so groß, dass man andenkt, das AWE-Fach fortzusetzen und die Themen künftig sowohl von deutscher als auch russischer Seite festgelegt werden sollten. Wir sind gespannt, in welche Richtung sich das AWE-Fach im nächsten Jahr entwickeln wird.
Nach Abschluss des theoretischen Teils unseres AWE-Faches, nahmen Frau Dreßler und Herr Prof. Dr. Keßler am folgenden Tag noch die mündlichen Verteidigungen der ersten sieben KubSU-Studenten im Rahmen des Doppeldiplomprogramms ab. Um das erfolgreiche Bestehen der Doppeldiplomstudenten zu feiern und gleichzeitig die Delegation der HTW Berlin willkommen zu heißen, haben die Studenten des Lehrstuhls für Übersetzungswissenschaften der Fakultät für Romanistik und Germanistik der KubSU eine überwältigende musikalische Begrüßung in Form von Volkstänzen verschiedener Nationalitäten und gesanglicher Einlagen vorbereitet. Solch herzliche Gastfreundschaft überraschte und ergriff uns auf das Angenehmste. Abends haben wir nochmals auf das erfolgreiche Bestehen der Doppeldiplomer angestoßen und zudem die Krasnodarer Tanzflächen unsicher gemacht.
Am nächsten Tag startete unsere landeskulturelle Exkursion zu Studienzwecken durch die Krasnodar-Region. Unterwegs hatte Frau Dr. Govorova, die die Studienreise für uns mit Liebe organisiert hatte und auch selbst mit dabei war, an den richtigen Stellen interessante und informative Stopps eingebaut. So ging es zunächst ins Departement für komplexe Entwicklung von Kurorten und Tourismus, wo wir vom Direktor, Herrn Dr. Nikiforov, herzlich willkommen geheißen wurden und in die touristische Lage der Kuban-Region eingeführt wurden. Nach seinem sehr interessanten Vortrag und einer anschließenden Diskussion setzten wir unseren Weg mit zahlreichen Abschiedsgeschenken fort. Unser nächster Halt war in der nach Russland outgesourcten Filiale des Unternehmens „CLAAS“ geplant. Hier wurden wir vom Generaldirektor, Herrn Dr. Bendisch, willkommen geheißen, der selbst die hochinteressante Führung durch die Produktions- und Lagerhallen des Mähdrescherwerkes übernahm. Abends kamen wir an unserem zweiten Ziel, der Halbinsel Taman an, wo uns eine schöne Unterkunft direkt am Meer und ein reichhaltiges Abendessen erwarteten. Abends saßen wir in geselliger Runde beisammen, bis es Zeit für den Schönheitsschlaf wurde. Am nächsten Tag besuchten wir das Lermontov-Museum, ein für die Region typisches Bauerngehöft, in dem der russische Schriftsteller für einige Zeit gelebt hatte, und anschließend das archäologische Museum Tamans. Nach einer kurzen Mittagspause verluden wir unser Gepäck und machten uns auf nach Gelendshik. Natürlich warten auch hier sehr interessante Stopps auf uns. Das Highlight des Tages waren die Schlammvulkane. Diese sind besonders bei unseren männlichen Kommilitonen angekommen, die sich um sich von der von der Busfahrt zu erholen, unter vollem Körpereinsatz ins Schlammbad stürzten. Das war nicht nur ein einmaliger Anblick, sondern auch besonders gesund, da Schlammbädern heilende Wirkungen nachgesagt werden. Unser nächster Halt war die berühmte Sektkelterei Abrau-Djursso. Hier bekamen wir einen umfassenden, leider zu schnell vorgetragenen Einblick in die Sektproduktion, unternahmen einen Rundgang durch den Keltereikeller samt anschließender Sektverkostung. Wem der Sekt besonders gut geschmeckt hat, der bekam dann die Möglichkeit im Shop ordentlich zuzuschlagen. Einige Stunden später waren wir in Gelendshik angekommen, machten uns über das Abendbuffet her und anschließend ging es zum Flanieren an die Strandpromenade. Unsere Unterkunft in Gelendshik, die Gästeunterkunft der Filiale der Kuban-Universität, war einzigartig: überdurchschnittlich sauber und zudem sehr zentral gelegen. Unseren ersten Vormittag in der Stadt hatten wir Studenten zur freien Verfügung, was die meisten zum Banane- oder Jetskifahren bzw. Sonnenbaden am Strand nutzten. Am Abend hatte sich die Staatliche Kuban-Universität Krasnodar noch eine ganz besondere Überraschung einfallen lassen: wir wurden in den Safaripark eingeladen und durften anschließend mit der Drahtseilbahn zum Aussichtspunkt über die Bucht von Gelendshik fahren. Im Safaripark sahen wir diverse Paradiesvögel, Bären und wilde Raubkatzen, darunter Tiger, Löwen und Geparden. Nach diesen beeindruckenden Impressionen sollten noch Schönere folgen. Die Drahtseilbahnfahrt in schwindelerregenden Höhen führte direkt zum Aussichtspunkt über die Bucht von Gelendshik (644 m über dem Meeresspiegel). Hier angekommen, bot sich uns ein wirklich atemberaubender Anblick über die gesamte Stadt.
In solchen Momenten wünschten wir uns, dass die Zeit still stehen möge. Unten wieder angekommen, gingen wir, wie jeden Abend, an der Strandpromenade spazieren.
Am nächsten Morgen wurden wir von den Studenten der Staatlichen Kuban-Universität Gelendshik in der Filiale der Universität empfangen. So bot sich die Möglichkeit, Informationen über das Studentenleben, Studienrichtungen und Spezialgebiete, Abschlüsse und vieles mehr auszutauschen. Insgesamt war die Veranstaltung für uns nicht nur eine große Überraschung, sondern auch ein Erfolg, da es nicht nur zu angeregten Diskussionen kam, sondern die Studenten untereinander erste Kontakte knüpfen konnten.
Dieser Austausch führte dazu, dass sogleich eine Fortsetzung der vormittäglichen Diskussion auf den Abend festgelegt wurde. Abends holten uns die ansässigen Studenten ab und zeigten uns ihre Stadt. Anschließend setzten wir uns in ein Restaurant nieder und nahmen die Diskussionen wieder auf, wurden auch in die kaukasische Trinkkultur und Sangeskunst eingeführt. Es war ein toller Abend mit den vielseitigsten Emotionen. Am nächsten Morgen hatte uns die Stadt Gelendshik in die Stadtverwaltung Gelendshik eingeladen. Dort informierte uns der Stellvertretende Leiter der Stadtverwaltung über die Entwicklung der touristischen Situation der Stadt und danach bot man uns eine interessante Führung durch das Museum der Stadt. Gern schreiben wir unsere positiven Eindrücke im Gästebuch des Museums nieder. Nach einer kurzen Mittagspause ging es weiter zur von der Stadt Gelendshik gesponserten Dampferfahrt. Ziel war die benachbarte Bucht „Praskowejevka“. Das Wetter war einfach wunderbar und die Aussicht vom Schiff atemberaubend. Ich denke, dass wohl alle noch eine Weile hätten weiterfahren können, doch es hatte niemand etwas dagegen, am Stand auszusteigen und noch einmal ins saubere, grünblaue Wasser zu springen. Nach zwei Stunden Aufenthalt brachte uns der Dampfer, die „Koralle“, wieder zurück nach Gelendshik. Auch dieser Ausflug war so viele andere einzigartig und unglaublich schön!
Am nächsten Tag ging unsere Studienreise weiter zur vierten und letzen Etappe, dem Kaukasusgebirge. Aber zuvor noch ein kurzer Stopp auf dem Markt der Stadt Maikop, der Hauptstadt der Republik Adygea, da im Gebirge keine weiteren Einkaufsmöglichkeiten vorhanden sein würden. Auf dem Weg in die adygäischen Berge mussten wir immer wieder anhalten, da die Aussicht bereits unterwegs so schön war, dass es uns nicht mehr im Bus hielt.
Nach einer langen und kurvigen Fahrt waren wir alle froh, am Abend in unserer Touristenstation „Bergstimmung“ angekommen zu sein. Nach einer kurzen Eingewöhnungshase ging es auch schon fleißig an die Vorbereitungen des gemeinsamen Abendbrots. Für unsere Gruppe hatte Frau Dreßler 10 kg Fleisch einlegen lassen, welches wir dann ganz allein zu Fleischspießen, zu kauskasustypischem Schaschlyk, verarbeiten durften. Also schnippelten die Mädels Salat und Brot, deckten den Tisch, und die Jungs bewiesen sich als wahre Grillmeister. Nachdem das Organisatorische geschafft war, konnten wir alle so richtig zulangen. Mithilfe des berühmten russischen Wässerchens (natürlich nur in Maßen) wurde uns in der Berghütte schnell wieder warm und die Stimmung war auf ihrem Höhepunkt. Es wurde gelacht, gesungen bzw. gerappt und getanzt. Dieser Abend war wohl einer der schönsten der gesamten Studienfahrt! Aber leider hatte auch er ein Ende, allerdings verursacht durch das Stromregime ab 01:00!
Auch der nächste Tag war voller toller Impressionen. Zunächst haben wir die Asishker Tropfsteinhöhle besichtigt, die zu unserer aller Überraschung eine Menge Fabelwesen beherbergte. Anschließend machten wir uns an das Erklimmen des Hochgebirgsplateaus Lago-Naki und einer Wanderung durch das kaukasische Naturschutzgebiet. Ein überwältigender Ausblick jagte den Nächsten! Am Folgetag durften wir die Hünengräber, die Dolmen besichtigen. Jedes Hünengrab hatte eine andere Bedeutung, wie z.B. Liebe, Gesundheit, Glück etc. Nach dreimaliger Umrundung eines Hünengrabes und Vorstellung eines Wunsches, sagt man, würde dieser dann wohl in Erfüllung gehen. So drehten einige von uns sogar ein paar Extrarunden.
Anschließend sahen wir uns die Wasserfälle Rufabgo des Flusses Belaja an.
Nach einem kurzen Picknick wagten sich die mutigen unter den Gruppenmitglieder sogar ans Rafting. Nun war das Ende der Exkursion nah. Am nächsten Tag hieß es Koffer packen und ab nach Krasnodar. Auf der Heimfahrt bewunderten wir noch die Enge von Chodshochskaja, wo wir super schöne Felswände gepaart mit einem unter ihnen dahin rauschenden Fluss betrachteten. Hier kauften wir auch unsere letzten Souvenirs. An unserem letzten Tag hatten wir die Möglichkeit letzte Besorgungen zu tätigen und uns von unseren uns bereits nach kurzer Zeit sehr ans Herz gewachsenen russischen Kommilitonen zu verabschieden.
Ich muss beeindruckt anerkennen, dass ich noch nie in meinem Leben so herzlich und warm willkommen geheißen wurde wie in Russland. Wir hatten ein unglaublich tolles Programm. Insgesamt kam es mir vor, als ob wir 3 Monate dort waren, da man so viele wundervolle Erinnerungen mitgenommen hat. Ich kann nicht sagen, welche Erinnerung mir am liebsten wäre, da wir unglaubliche viele davon hatten. Deswegen fiel uns der Abschied von Frau Dr. Govorova und unseren russischen Kommilitonen auch besonders schwer. Auf diesem Wege möchte ich mich im Namen der Gruppe für die außergewöhnlich schöne Kursfahrt bedanken. Um uns die studentischen Exkursion zu ermöglichen, haben wir finanzielle Unterstützung durch die Fachbereiche Ingenieurwissenschaften I, Wirtschaftswissenschaften I und II der HTW sowie den Deutsch Akademischen Austauschdienst erhalten. Dafür möchten wir uns ganz besonders bedanken und wir wünschen unseren potentiellen Nachfolgern, dass auch künftige Studienreisen so inhaltsreich und mit großem Lerneffekt konzipiert werden mögen, so dass sie seitens der Sponsoren materiell unterstützt werden können. Bedanken möchten wir uns bei den Menschen, die unsere Studienreise durch ihre monatelange Organisation möglich gemacht haben. Also bedanke ich mich zunächst bei Frau Dr. Govorova, die das gesamte Programm in Russland organisiert hat. Zudem möchte ich mich auch bei Frau Dreßler bedanken, ohne die wir erst gar nicht nach Russland gekommen wären und natürlich auch bei Prof. Dr. Keßler, der diesen außergewöhnlichen Workshop so hervorragend betreut hat. Vielen Dank für diese tollen Erfahrungen und Erinnerungen!
Angelina Tancheva
Studentin der Betriebswirtschaftslehre
im FB Wirtschaftswissenschaften I
Am 08. September 2009 war es endlich soweit. Wir, dass heißt 13 HTW-Studenten, Frau Dreßler und Herr Prof. Dr. Keßler machten uns sehr gespannt und voller Vorfreude auf die Studienreise in die Kuban-Region mit unserem ersten Ziel Krasnodar. Nach kurzem Zwischenstopp in Moskau landeten wir um 10:40 in Krasnodar, wo wir von Frau Dr. Govorova, der russischen Koordinatorin der Hochschulpartnerschaft HTW-Berlin – Staatliche Kuban-Universität Krasnodar (KubSU), und ihren Studenten erwartet wurden. Nach der Unterbringung im Studentenwohnheimen und einer kurzen Verschnaufpause wurden wir sogleich von unseren russischen Kommilitonen der KubSU willkommen geheißen und durch das historische Krasnodar geführt. Dazu gehörte der Besuch des Museums für Geschichte und Archäologie, des Erholungsparks und der „Krasnaja“ Straße. Natürlich durfte dabei eine abendliche Stärkung in Form von den russischen Nationalgerichten „Borschsuppe“ und „Pelmeni“ nicht fehlen. Dem Vergnügen folgte sogleich die Arbeit, da am Folgetag schon die Präsentationen bevorstanden und es letztmalig die Präsentationen durchzusprechen galt. Noch bevor wir uns versahen, war es soweit und wir waren mitten in der Präsentationsreihe.
Eröffnet wurde unser Workshop vom Rektor der Partneruniversität, Herrn Dr. Astapov.
Nach Abschluss des theoretischen Teils unseres AWE-Faches, nahmen Frau Dreßler und Herr Prof. Dr. Keßler am folgenden Tag noch die mündlichen Verteidigungen der ersten sieben KubSU-Studenten im Rahmen des Doppeldiplomprogramms ab. Um das erfolgreiche Bestehen der Doppeldiplomstudenten zu feiern und gleichzeitig die Delegation der HTW Berlin willkommen zu heißen, haben die Studenten des Lehrstuhls für Übersetzungswissenschaften der Fakultät für Romanistik und Germanistik der KubSU eine überwältigende musikalische Begrüßung in Form von Volkstänzen verschiedener Nationalitäten und gesanglicher Einlagen vorbereitet. Solch herzliche Gastfreundschaft überraschte und ergriff uns auf das Angenehmste. Abends haben wir nochmals auf das erfolgreiche Bestehen der Doppeldiplomer angestoßen und zudem die Krasnodarer Tanzflächen unsicher gemacht.
Am nächsten Tag startete unsere landeskulturelle Exkursion zu Studienzwecken durch die Krasnodar-Region. Unterwegs hatte Frau Dr. Govorova, die die Studienreise für uns mit Liebe organisiert hatte und auch selbst mit dabei war, an den richtigen Stellen interessante und informative Stopps eingebaut. So ging es zunächst ins Departement für komplexe Entwicklung von Kurorten und Tourismus, wo wir vom Direktor, Herrn Dr. Nikiforov, herzlich willkommen geheißen wurden und in die touristische Lage der Kuban-Region eingeführt wurden. Nach seinem sehr interessanten Vortrag und einer anschließenden Diskussion setzten wir unseren Weg mit zahlreichen Abschiedsgeschenken fort. Unser nächster Halt war in der nach Russland outgesourcten Filiale des Unternehmens „CLAAS“ geplant. Hier wurden wir vom Generaldirektor, Herrn Dr. Bendisch, willkommen geheißen, der selbst die hochinteressante Führung durch die Produktions- und Lagerhallen des Mähdrescherwerkes übernahm. Abends kamen wir an unserem zweiten Ziel, der Halbinsel Taman an, wo uns eine schöne Unterkunft direkt am Meer und ein reichhaltiges Abendessen erwarteten. Abends saßen wir in geselliger Runde beisammen, bis es Zeit für den Schönheitsschlaf wurde. Am nächsten Tag besuchten wir das Lermontov-Museum, ein für die Region typisches Bauerngehöft, in dem der russische Schriftsteller für einige Zeit gelebt hatte, und anschließend das archäologische Museum Tamans. Nach einer kurzen Mittagspause verluden wir unser Gepäck und machten uns auf nach Gelendshik. Natürlich warten auch hier sehr interessante Stopps auf uns. Das Highlight des Tages waren die Schlammvulkane. Diese sind besonders bei unseren männlichen Kommilitonen angekommen, die sich um sich von der von der Busfahrt zu erholen, unter vollem Körpereinsatz ins Schlammbad stürzten. Das war nicht nur ein einmaliger Anblick, sondern auch besonders gesund, da Schlammbädern heilende Wirkungen nachgesagt werden. Unser nächster Halt war die berühmte Sektkelterei Abrau-Djursso. Hier bekamen wir einen umfassenden, leider zu schnell vorgetragenen Einblick in die Sektproduktion, unternahmen einen Rundgang durch den Keltereikeller samt anschließender Sektverkostung. Wem der Sekt besonders gut geschmeckt hat, der bekam dann die Möglichkeit im Shop ordentlich zuzuschlagen. Einige Stunden später waren wir in Gelendshik angekommen, machten uns über das Abendbuffet her und anschließend ging es zum Flanieren an die Strandpromenade. Unsere Unterkunft in Gelendshik, die Gästeunterkunft der Filiale der Kuban-Universität, war einzigartig: überdurchschnittlich sauber und zudem sehr zentral gelegen. Unseren ersten Vormittag in der Stadt hatten wir Studenten zur freien Verfügung, was die meisten zum Banane- oder Jetskifahren bzw. Sonnenbaden am Strand nutzten. Am Abend hatte sich die Staatliche Kuban-Universität Krasnodar noch eine ganz besondere Überraschung einfallen lassen: wir wurden in den Safaripark eingeladen und durften anschließend mit der Drahtseilbahn zum Aussichtspunkt über die Bucht von Gelendshik fahren. Im Safaripark sahen wir diverse Paradiesvögel, Bären und wilde Raubkatzen, darunter Tiger, Löwen und Geparden. Nach diesen beeindruckenden Impressionen sollten noch Schönere folgen. Die Drahtseilbahnfahrt in schwindelerregenden Höhen führte direkt zum Aussichtspunkt über die Bucht von Gelendshik (644 m über dem Meeresspiegel). Hier angekommen, bot sich uns ein wirklich atemberaubender Anblick über die gesamte Stadt.
Am nächsten Morgen wurden wir von den Studenten der Staatlichen Kuban-Universität Gelendshik in der Filiale der Universität empfangen. So bot sich die Möglichkeit, Informationen über das Studentenleben, Studienrichtungen und Spezialgebiete, Abschlüsse und vieles mehr auszutauschen. Insgesamt war die Veranstaltung für uns nicht nur eine große Überraschung, sondern auch ein Erfolg, da es nicht nur zu angeregten Diskussionen kam, sondern die Studenten untereinander erste Kontakte knüpfen konnten.
Am nächsten Tag ging unsere Studienreise weiter zur vierten und letzen Etappe, dem Kaukasusgebirge. Aber zuvor noch ein kurzer Stopp auf dem Markt der Stadt Maikop, der Hauptstadt der Republik Adygea, da im Gebirge keine weiteren Einkaufsmöglichkeiten vorhanden sein würden. Auf dem Weg in die adygäischen Berge mussten wir immer wieder anhalten, da die Aussicht bereits unterwegs so schön war, dass es uns nicht mehr im Bus hielt.
Auch der nächste Tag war voller toller Impressionen. Zunächst haben wir die Asishker Tropfsteinhöhle besichtigt, die zu unserer aller Überraschung eine Menge Fabelwesen beherbergte. Anschließend machten wir uns an das Erklimmen des Hochgebirgsplateaus Lago-Naki und einer Wanderung durch das kaukasische Naturschutzgebiet. Ein überwältigender Ausblick jagte den Nächsten! Am Folgetag durften wir die Hünengräber, die Dolmen besichtigen. Jedes Hünengrab hatte eine andere Bedeutung, wie z.B. Liebe, Gesundheit, Glück etc. Nach dreimaliger Umrundung eines Hünengrabes und Vorstellung eines Wunsches, sagt man, würde dieser dann wohl in Erfüllung gehen. So drehten einige von uns sogar ein paar Extrarunden.
Anschließend sahen wir uns die Wasserfälle Rufabgo des Flusses Belaja an.
Ich muss beeindruckt anerkennen, dass ich noch nie in meinem Leben so herzlich und warm willkommen geheißen wurde wie in Russland. Wir hatten ein unglaublich tolles Programm. Insgesamt kam es mir vor, als ob wir 3 Monate dort waren, da man so viele wundervolle Erinnerungen mitgenommen hat. Ich kann nicht sagen, welche Erinnerung mir am liebsten wäre, da wir unglaubliche viele davon hatten. Deswegen fiel uns der Abschied von Frau Dr. Govorova und unseren russischen Kommilitonen auch besonders schwer. Auf diesem Wege möchte ich mich im Namen der Gruppe für die außergewöhnlich schöne Kursfahrt bedanken. Um uns die studentischen Exkursion zu ermöglichen, haben wir finanzielle Unterstützung durch die Fachbereiche Ingenieurwissenschaften I, Wirtschaftswissenschaften I und II der HTW sowie den Deutsch Akademischen Austauschdienst erhalten. Dafür möchten wir uns ganz besonders bedanken und wir wünschen unseren potentiellen Nachfolgern, dass auch künftige Studienreisen so inhaltsreich und mit großem Lerneffekt konzipiert werden mögen, so dass sie seitens der Sponsoren materiell unterstützt werden können. Bedanken möchten wir uns bei den Menschen, die unsere Studienreise durch ihre monatelange Organisation möglich gemacht haben. Also bedanke ich mich zunächst bei Frau Dr. Govorova, die das gesamte Programm in Russland organisiert hat. Zudem möchte ich mich auch bei Frau Dreßler bedanken, ohne die wir erst gar nicht nach Russland gekommen wären und natürlich auch bei Prof. Dr. Keßler, der diesen außergewöhnlichen Workshop so hervorragend betreut hat. Vielen Dank für diese tollen Erfahrungen und Erinnerungen!
Angelina Tancheva
Studentin der Betriebswirtschaftslehre
im FB Wirtschaftswissenschaften I
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TORFL 2009
Berlin, Juni 2009: Prüfungen zum international anerkannten Sprachenzertifikat "Russisch als Fremdsprache"
„Danke für die "schöne" Prüfung“ – mit dieser – für eine Prüfung durchaus ungewöhnlichen Einschätzung – bedankte sich Henrik R., Teilnehmer am TORFL 2009, „... nachdem die Anspannung gewichen war, ... recht herzlich für die wenn auch nur kurze, so doch äußerst angenehme Zusammenarbeit bei der kurzfristigen Vorbereitung der Prüfung. ...“
Im Juni 2009 wurden im gemeinsamen Testzentrum TORFL der Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin und der Kuban-Universität Krasnodar zum neunten Mal die Prüfungen zum Erwerb des international anerkannten Sprachenzertifikats „Russisch als Fremdsprache“ abgenommen. Eröffnet wurde die neunte Prüfungssaison vom Direktor des Regionalen Testzentrums TORFL der Kuban-Universität, Herrn Prof. Dr. Valerij Abramov.
Erstmals wurden die schriftlichen Prüfungen im super-modernen Projektzentrum der HTW durchgeführt.
Nachgefragt waren die Zertifikatsstufen I, II und III, die Basisstufe sowie das Wirtschaftsmodul. Den Prüfungen unterzogen sich in diesem Jahr 19 Kandidaten (Vergleich zu den Vorjahren: 17 und 15). Unter den Teilnehmern waren Studierende HTW Berlin und anderer Hochschulen sowie Gasthörer/–innen.
Frau Dr. Olga Kuznetsova, seit 9 Jahren Leiterin der Prüfungskommission aus Krasnodar, und Frau Brigitte Dreßler, Leiterin des Berliner Testzentrums, sind mit dem Verlauf der Prüfungen und der ernsthaften Vorbereitung der Teilnehmer auf den Test sehr zufrieden. Sie wissen, dass alle Qualitätsstandards bei der Vorbereitung, Durchführung und Auswertung des Tests genauestens einzuhalten sind, denn den Ruf des in Übereinstimmung mit den europäischen Standards für das Testsystem ALTE erarbeiteten TORFL-Test gilt es zu schützen. Inhaber des Russischzertifikats sollen mit Gewissheit sagen können, dass sie ihre Sprachkompetenzen an europäischen Normen gemessen haben. Die somit erworbene, noch seltene Zusatzqualifikation soll ihre Chancen auf dem Arbeitsmarkt verbessern. Zur Information: Die Zertifikate zum einheitlichen staatlichen Testsystem TORFL werden ausschließlich im Hauptprüfungsamt Moskau (Головной центр теститрования) ausgestellt. Sie tragen das Siegel des Hauptprüfungsamtes sowie die persönliche Unterschrift des Direktors des Hauptprüfungsamtes J. Tscheban (Ю.В. Чебан).
In Krasnodar ist die Auswertung der Tests zum TORFL 2009 abgeschlossen. Die Prüfungskommission hat die Ergebnisse mitgeteilt, so dass Brigitte Dreßler in den nächsten Tagen den Teilnehmern gratulieren kann: alle Kandidaten haben den Test erfolgreich bestanden.
Bereits heute sind die Kandidaten und alle Interessenten an der russischen Sprache herzlich zur feierlichen Verleihung der Zertifikate (voraussichtlich erste Novemberhälfte 2009) eingeladen.
Wir bedanken uns bei der Prüfungskommission aus Krasnodar für die qualitätsgerechte und faire Abnahme der Tests.
Zum Abschluss unseres Berichts über den TORFL 2009 möchten wir ein weiteres Mal aus dem Brief unseres Teilnehmers an die Verantwortlichen des TORFL zitieren: „... Ebenso gilt Ihnen meine Anerkennung für Ihr offensichtlich sehr persönliches Engagement, was unter anderem in der perfekten Vorbereitung und liebevollen Ausgestaltung der Prüfungsräume sichtbar war. Das Arbeiten war sehr angenehm. Die Prüfung war somit ein "Event" im positiven Sinne, was "Lust auf mehr" macht ...“.
Wir hoffen, unter unseren Lesern „die Lust auf mehr“ geweckt zu haben. Mit Beginn des Wintersemesters 2009/10 werden an der Zentraleinrichtung Fremdsprachen der HTW Berlin die neuen Vorbereitungskurse TORFL gestartet. Der zehnte, und somit Jubiläums-TORFL findet vom 22.-25.6.2010 statt. Добро пожаловать! Herzlich Willkommen!
http://www.htw-berlin.de/Studium/Fremdsprachen/Sprachangebot/Russisch/TORFL/index.html#main_2
Brigitte Dreßler
Leiterin Testzentrum TORFL
Berlin
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Weiterbildungsseminar für Slawisten und Interessenten der Russischen Sprache
Aktuelle Entwicklungstendenzen in der Semantik der Russischen Sprache
Berlin, Juni 2009
Am 22. Juni 2009 fand an der Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin (HTW) ein hochschulübergreifendes Weiterbildungsseminar zu Fragen der Semantik der russischen Sprache, welches in Kooperation der HTW, des Russischen Hauses für Wissenschaft und Kultur Berlin sowie der Staatlichen Kuban-Universität Krasnodar angeboten wurde, statt.
Herr Karsten Blech, Leiter der ZE Fremdsprachen der HTW Berlin, begrüßte die Teilnehmer des Seminars und hob die Bedeutung Osteuropas, insbesondere Russlands, in den internationalen Beziehungen der HTW hervor. Erfolgreiche Beziehungen, so Karsten Blech, setzen natürlich Kenntnisse der Fremdsprache voraus. Dem trägt die HTW seit ihrer Gründung Rechnung, indem sie die Fremdsprachenausbildung in einer Zentraleinrichtung institutionalisierte und in deren Angebot Russisch als Fremdsprache verankerte. Es ist erfreulich, dass die Russischkurse von Studierenden verschiedenster Studiengänge besucht werden wird, zumal bekannt sein dürfte, dass das Gros der Studierenden den Pflichtanteil der Fremdsprachen im Bereich Englisch absolviert.
Karsten Blech, selbst ausgebildeter Übersetzer für Englisch als Erstsprache sowie Französisch und Russisch als Zweitsprachen, kennt die Tücken, mit denen ein Russischlerner konfrontiert wird. Daher seien die Leistungen der Studierenden, die sich für diese Sprache – unabhängig davon, ob als Erst- und somit Fachsprache, oder auch als Anfänger - entscheiden, um so höher einzuschätzen. Eine besondere Rolle bei der Erhöhung der Motivation, Russisch zu lernen, kommt den Unterrichtenden zu. Herr Blech würdigt die vielseitigen Initiativen und den unermüdlichen Einsatz seiner Kolleginnen, Frau Brigitte Dreßler und Frau Greiner-Pachter, bei der Anregung und Realisierung deutsch-russischer Gemeinschaftsprojekte und der Durchführung von qualitativ ansprechenden und methodisch fundierten Lehrveranstaltungen Russisch. Er ist überzeugt, dass den anwesenden Gästen in ihrer tagtäglichen Arbeit selbiges abverlangt wird.
Als Gastlektor wurde Herr Prof. Dr. Valerij Abramov, Dekan der Philologischen Fakultät der Kuban-Universität und Vorstandsmitglied des Russischen Verbandes der Lehrkräfte für Russische Sprache und Literatur (ROPRYAL) begrüßt.
In seinem Vortrag zum Thema „Отражение в языке изменений менталитета россиянина начала XXI века. Перспективы развития лингвистики“ beleuchtete er einerseits die wissenschaftliche Diskussion zum Inhalts des Begriffes „Mentalität“ und ging auf das Zusammenwirken der verschiedenen Seiten – kulturelle, nationale Besonderheiten und Traditionen – die mit dem Begriff „Mentalität“ vereinigt werden, ein. Er ließ jedoch auf Raum für praktische Beispiele aus der Gegenwartssprache. Besonders erfreulich für die Organisatoren des Seminars war die aktive Teilnahme nicht nur derjenigen, die dem Russischen als Beruf verpflichtet sind, sondern auch der anwesenden Russischlerner. Die anwesenden Studierenden der HTW, ehemalige Teilnehmer am internationalen Test TRKI, und der Vertreter der Schülerschaft der Europa-Schule Mildred-Harnack vertraten deutlich ihren Standpunkt hinsichtlich der im Vortrag angesprochenen Entwicklung der Anglizismen in der russischen Fachsprache oder der Jargonismen in der russischen Jugendsprache – einer Erscheinung, die ohne Weiteres auch auf die deutsche Gegenwartssprache übertragen werden kann.
In einem Ausblick auf die Entwicklung der Linguistik des 21. Jahrhunderts bleibt Prof. Abramov optimistisch und stellt dar, dass die Tendenz zur Abnahme der Zahl der auf der Erde gesprochenen Fremdsprachen die Russische – und Deutsche! – Sprache nicht betreffen wird.
Im Anschluss an den Vortrag stellte Prof. Abramov das Lehrbuch „Здравствуй, Кубань! Здравствуй, Сочи!“, welches unmittelbar vor seiner Abreise im Verlag „Русский язык. Курсы“ erschien, vor. (nähere Informationen dazu in Ausarbeitung!).
Frau Dr. Olga Vladimirova, Leiterin des Zentrums für Russische Sprache am RHWK, und Brigitte Dreßler, stellvertretende Leiterin der ZE Fremdsprachen der HTW Berlin, führten als Initiatoren des Seminars durch die Diskussion. Sie sprachen Herrn Prof. Abramov im Namen der Teilnehmer Dank für die interessanten Ausführungen aus. Den Teilnehmern, unter ihnen Vertreter der Humboldt-Universität zu Berlin,
der Europa-Universität Viadrina – Frankfurt (Oder), der Europa-Schulen Berlins „Mildred Harnack“ und „Lew Tolstoi“, der HTW u.a. wurden Zertifikate über ihre erfolgreiche Teilnahme am Seminar, welches als Bildungsveranstaltung gemäß Berliner Bildungsurlaubsgesetz anerkannt ist, ausgereicht.
Der Präsident der HTW, Prof. Dr. Michael Heine, dankt in seiner Grußbotschaft Herrn Prof. Abramov für seinen Gastvortrag und hofft, dass die Seminarteilnehmer in seinem Hause neue und interessante Erkenntnisse gewinnen sowie eine kooperative, schöpferische und spannende Arbeitsatmosphäre vorfinden konnten.
Die Teilnehmer wünschen die Fortsetzung der Weiterbildungsreihen zur Russischen Sprache, die sie als nützlich, informativ und wichtig für ihre Arbeit einschätzen.
Brigitte Dreßler
Stellvertretende Leiterin ZE Fremdsprachen
HTW Berlin
Herr Karsten Blech, Leiter der ZE Fremdsprachen der HTW Berlin, begrüßte die Teilnehmer des Seminars und hob die Bedeutung Osteuropas, insbesondere Russlands, in den internationalen Beziehungen der HTW hervor. Erfolgreiche Beziehungen, so Karsten Blech, setzen natürlich Kenntnisse der Fremdsprache voraus. Dem trägt die HTW seit ihrer Gründung Rechnung, indem sie die Fremdsprachenausbildung in einer Zentraleinrichtung institutionalisierte und in deren Angebot Russisch als Fremdsprache verankerte. Es ist erfreulich, dass die Russischkurse von Studierenden verschiedenster Studiengänge besucht werden wird, zumal bekannt sein dürfte, dass das Gros der Studierenden den Pflichtanteil der Fremdsprachen im Bereich Englisch absolviert.
Als Gastlektor wurde Herr Prof. Dr. Valerij Abramov, Dekan der Philologischen Fakultät der Kuban-Universität und Vorstandsmitglied des Russischen Verbandes der Lehrkräfte für Russische Sprache und Literatur (ROPRYAL) begrüßt.
In einem Ausblick auf die Entwicklung der Linguistik des 21. Jahrhunderts bleibt Prof. Abramov optimistisch und stellt dar, dass die Tendenz zur Abnahme der Zahl der auf der Erde gesprochenen Fremdsprachen die Russische – und Deutsche! – Sprache nicht betreffen wird.
Im Anschluss an den Vortrag stellte Prof. Abramov das Lehrbuch „Здравствуй, Кубань! Здравствуй, Сочи!“, welches unmittelbar vor seiner Abreise im Verlag „Русский язык. Курсы“ erschien, vor. (nähere Informationen dazu in Ausarbeitung!).
Frau Dr. Olga Vladimirova, Leiterin des Zentrums für Russische Sprache am RHWK, und Brigitte Dreßler, stellvertretende Leiterin der ZE Fremdsprachen der HTW Berlin, führten als Initiatoren des Seminars durch die Diskussion. Sie sprachen Herrn Prof. Abramov im Namen der Teilnehmer Dank für die interessanten Ausführungen aus. Den Teilnehmern, unter ihnen Vertreter der Humboldt-Universität zu Berlin,
Der Präsident der HTW, Prof. Dr. Michael Heine, dankt in seiner Grußbotschaft Herrn Prof. Abramov für seinen Gastvortrag und hofft, dass die Seminarteilnehmer in seinem Hause neue und interessante Erkenntnisse gewinnen sowie eine kooperative, schöpferische und spannende Arbeitsatmosphäre vorfinden konnten.
Die Teilnehmer wünschen die Fortsetzung der Weiterbildungsreihen zur Russischen Sprache, die sie als nützlich, informativ und wichtig für ihre Arbeit einschätzen.
Brigitte Dreßler
Stellvertretende Leiterin ZE Fremdsprachen
HTW Berlin
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Europawoche 2009 an der Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin
Berlin, Mai 2009
Im Rahmen der Hochschulkooperation Berlin-Krasnodar wurden zur Europawoche 2009 zwei Veranstaltungen initiiert.
Am Dienstag, dem 5. Mai 2009, luden Studierende der HTW und Austauschstudierende der Kuban-Universität, die im Sommersemester 2009 das allgemeinwissenschaftliche Ergänzungsfach zum Thema: „Unternehmen zwischen Staat und Markt – ein Vergleich zwischen Russland und Deutschland“, angeboten von Prof. Dr. Jürgen Keßler, Fachbereich Wirtschaftswissenschaften I, und Brigitte Dreßler, Zentraleinrichtung Fremdsprachen, belegt hatten, zu einem gleichlautenden Seminar ein. Herr Prof. Dr. Michael Heine, Präsident der HTW Berlin, eröffnete das Seminar und begrüßte die Gäste, unter ihnen eine Gruppe Studierender der Partneruniversität Krasnodar, die unter Leitung von Frau Dr. Govorova und Frau Prof. Dr. Darmodekhina ein landeskundliches Studienprogramm in Berlin absolvierte, sowie weitere Studierende der Hochschule. Mit einem äußerst interessanten Gastvortrag trat Herr Prof. Dr. Zverev, Leiter des Handels- und Wirtschaftsbüros bei der Botschaft der Russischen Föderation auf.
Am Donnerstag, dem 7. Mai 2009, lernten sich Schüler und Studierende Deutschlands und Russlands näher kennen.
Anschließend folgten die Studierenden und Lehrenden der Partnerhochschulen HTW und Kuban-Uni der Einladung Frau Scherfs, Lehrerin der 6. Klasse, an die Europa-Schule Leo-Tolstoi.
Brigitte Dreßler
Koordinatorin der Hochschulpartnerschaft
HTW Berlin - Kuban-Universität Krasnodar
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DAAD-Programm "Go East" 2008/09
Studierende der HTW Berlin über ihr Auslandssemester an der Kuban-Universität Krasnodar
SS 2009: Markus Konrad, Student im Studiengang Angewandte Informatik, praxisbezogenes Studiensemester
Meine Hauptmotivation für den Aufenthalt an der Partneruniversität in Krasnodar bestand in der Verbesserung meiner Russisch-Sprachkenntnisse. Russisch habe ich im Gymnasium gelernt, danach Kurse an der HTW Berlin besucht, aber ohne Praxiserfahrung ist diese schwere Sprache kaum zu erlernen.
Des weiteren wollte ich einen Einblick in die Softwareentwicklung Russlands gewinnen, was bei den heutigen wirtschaftlichen Verbindungen sehr nützlich sein kann. Zudem hoffte ich auch meine eigenen Erfahrungen einbringen zu können.
An der Philologischen Fakultät der Kuban-Universität belegte ich zwei Kurse: zum einen den Gruppenunterricht bei Frau Dr. Elena Gorelik und zum anderen einen Einzelunterricht bei Frau Dr. Olga Kusnetzova. Der Gruppenunterricht war sehr international geprägt mit Teilnehmern aus der Türkei, Syrien, Korea und anderen Ländern und in den Gruppendiskussionen wurde somit nicht nur die Russische Sprache, sondern auch der interkulturelle Austausch praktiziert. Der Einzelunterricht war speziell zur Vorbereitung auf den TORFL Test Stufe 1 vorgesehen und bot hervorragende Möglichkeiten zum Nachfragen bei grammatikalischen und inhaltlichen Problemen. Dank der intensiven Vorbereitung durch meine Lehrerinnen an der Universität in Krasnodar und in Berlin konnte ich den Test mit dem Prädikat "sehr gut" bestehen.
Im Rahmen meiner Projektarbeit wurde mir vom Leiter des Internetzentrums der Universität Krasnodar, Herrn Dr. Eugen Denisov, die Aufgabe gestellt, eine Analysesoftware für den Webtraffic der Hochschule und der dazugehörigen Institutionen, sowie den mit der Universität verbundenen Schulen zu programmieren.
Den Anforderungen entsprechend habe ich als erstes ein Datenbank-Diagrammerstellt. Für die Auswertung der Protokolldateien wurde ein kurzes Script in der Sprache Perl geschrieben, welches die anfallenden Daten zusammenfasst und in die Postgres-Datenbank schreibt. Die eigentliche Analysesoftware wurde dann als Webinterface in PHP geschrieben. Dafür wurde das Webframework "Symfony\ 2 verwendet und einzelne Modulezur Analyse der anfallenden Daten, der Kategorisierung der Webseiten und der Klienten und zur Benutzerverwaltung programmiert. Mit Hilfe der Analysesoftware können die Verantwortlichen im Internetzentrum nun für einen ausgewählten Zeitraum und spezielle Klienten die meistbesuchten und am meisten Traffic verursachenden Seiten identifizieren.
Fazit
Mein Russlandaufenthalt war in jeder Hinsicht eine Bereicherung für mich. Sprachlich konnte ich mich stark weiterbilden und meine Kenntnisse mit dem TORFL Test auch zertifizieren lassen. In Hinsicht auf mein Informatik-Studium konnte ich einen Einblick in die Arbeitsabläufe in einem russischen Internetzentrum sowie in die dortige Software-Infrastruktur gewinnen. Die Arbeit mit Perl hat mir eine neue Programmiersprachen näher gebracht und Auswertung von Protokolldateien war für mich ebenfallsein neues, interessantes Aufgabengebiet. Bei der Erstellung des Webinterfaces setzte ich auf ein mir bekanntes Framework und denke, dass ich auch meine russischen Kollegen dafür begeistern konnte.
Rein persönlich hat mir der Aufenthalt ganz neue Einblicke in verschiedene Kulturen geboten.
Meine Russischdozentin, Frau Gorelik bot uns Exkursionen in verschiedene Städte des Krasnodarer Gebietes an, wodurch wir die Möglichkeit bekamen, die interessante Umgebung und kulturelle Vielfalt im Süden Russlands, insbesondere an der Schwarzmeerküste, kennen zu lernen, so besuchte ich, z.B. die Stadt Sochi, die Austragungsstätte der Olympischen Winterspiele 2014, des weiteren den Kurort Gelendzhik, die Hafenstadt Novorossisk und archäologische Fundstätten - die Dolmen.
Mein Dank geht an den DAAD, ohne dessen Stipendium ich meinen Auslandsaufenthalt nicht hätte realisieren können. Des weiteren danke ich vielmals Frau B. Dreßler, deren Russischkurse ich an der HTW Berlin immer mit Freuden besucht habe und die den Kontakt nach Krasnodar herstellte, sowie mir bei der Vorbereitung immens half. Ich danke zudem Frau Dr. G. Govorova, die mit Frau Dreßler zusammen ein eingespieltes Team in Sachen Russisch-Deutscher-Hochschulpartnerschaft darstellen. Frau Govorova hatte in Krasnodar immer ein offenes Ohr für meine Fragen. Ich danke meinen stets sehr engagierten Russischdozentinnen, Frau Gorelik und Frau Kusnetzova, die mich hervorragend auf den TORFL 1 vorbereiteten, sowie meinem Ansprechpartner im Internetzentrum, Herrn Denisov, für seine Unterstützung und Hilfestellung bei der Projektarbeit.
WS 2008/09: Alexander Schilling, Student im Studiengang Angewandte Informatik, Diplomsemester
Meine Motivation, das Diplom an der Kuban Universität der südrussischen Stadt Krasnodar zu schreiben, resultierte aus den positiven Erfahrungen, die ich während meines praxisbezogenen Studienaufenthaltes an dieser Hochschule im SS 2007 sammeln konnte. Außerdem besitze ich sehr gute Kenntnisse der russischen Sprache, was den Einstieg in den Studienalltag sehr erleichtert. In einer Zeit, in der ein Softwareentwickler nicht mehr an ein Land gebunden ist, sondern eine Tätigkeit im Ausland nicht ausgeschlossen ist, ist ein Aufenthalt in diesem Land besonders vom Vorteil, um die gängigen Arbeitsmethoden sowie die vor Ort aktuell eingesetzten Technologien kennen zu lernen.
Innerhalb meiner Diplomarbeit wurden anhand einer Prototypumsetzung die Leistungsfähigkeit sowie das Steigerungspotential der vorhandenen Methoden und Werkzeuge für die Erstellung von Headtracking-Systemen, sowie die Einsatzmöglichkeiten dieser Systeme untersucht. Eine mögliche Programmbibliothek, die bei der Prototypentwicklung zum Einsatz kommen kann, ist OpenCV. Sie enthält Algorithmen für die Bildverarbeitung und maschinelles Sehen. Die Bibliothek wurde für den Einsatz unter C/C++ entwickelt und ist einsetzbar. Ebenfalls sollten vergleichbare Verfahren geprüft werden, darunter auch Headtracking mit einem Infrarotsender.
Die Ergebnisse meiner Entwicklungen präsentierte ich am 20. April 2009
Neben der Erarbeitung des Diplomprojektes hatte ich dank der Unterstützung des DAAD die Möglichkeit, einen Sprachkurs zur Vorbereitung auf den internationalen Russischtest TRKI Stufe 4 zu absolvieren. Während der dreiwöchigen Vorbereitungsphase wurden unter Betreuung der Dozentin Dr. O. Kusnetzowa Probeaufsätze, Rezensionen und Thesise geschrieben, sowie grammatikalische Übungen, Übungen zum Trainieren des Hörverständnisses und der Sprechfertigkeit mit dem bereitgestellten Lehrmaterial durchgeführt. Den Test habe ich mit einem guten Gesamtergebnis abgelegt.
Fazit
Das Diplomsemester in Südrussland war eine pädagogisch wertvolle Erfahrung und hat mich fachlich weiter gebracht. Fragen und Probleme, die während der Diplomarbeit aufgetreten sind, konnten entweder durch die Betreuung vor Ort bzw. über Internet durch die Betreuer der FHTW gelöst werden.
Allen Studierenden kann ich einen Praxis- /Studienaufenthalt an der Kuban Universität uneingeschränkt weiter empfehlen.
Mein besonderer Dank gilt Frau Dreßler und Frau Dr. Govorova, die mir auch bei diesmaligem Aufenthalt an der Kuban Universität ihre volle Unterstützung gegeben haben und für sämtliche Fragen und Probleme stets ansprechbar waren. Ich möchte mich bei der Frau Kusnezova für die optimale Vorbereitung auf den Sprachtest TRKI Stufe 4 bedanken. Auch meinen Diplombetreuern Herrn Prof. Jung und Frau Prof. Naumann, die bei fachspezifischen Fragen und Problemen stets ansprechbar sind, möchte ich meinen Dank aussprechen. Und zuletzt bedanke ich mich bei der Organisation DAAD, ohne die dieser Aufenthalt nicht möglich gewesen wäre.
SS 2008: Henriette Köhler, Studentin im Studiengang Betriebswirtschaftslehre, Studiensemester
Mein Interesse an Russland beruht auf meiner langjährigen und intensiven Beschäftigung mit der russischen Sprache während meiner Schulzeit am Johann-Gottfried-Herder-Gymnasium zu Berlin-Lichtenberg, wo die Sprachausbildung oberste Priorität besitzt. Im Rahmen der Partnerschaft zwischen der Staatlichen Kuban-Universität Krasnodar und der Fachhochschule für Technik und Wirtschaft Berlin sah ich die langersehnte Gelegenheit, meine vorhandenen Sprachkenntnisse zu festigen, sowie Land und Leute eingehender zu studieren. Während meines Aufenthaltes an der Kuban-Universität wollte ich nicht nur einen Sprachkurs absolvieren, der in der Ablegung der Prüfung zum international anerkannten TORFL-Zertifikat Stufe 3 mündet, sondern auch verschiedene Fächer, wie „Гражданский кодекс“ (Zivilrecht), „Предпринимательское право“ (Unternehmerrecht) sowie „Трудовое право“ (Arbeitsrecht) belegen. Die gewählten Veranstaltungen sollen mich mit den landesspezifischen Ausprägungen der BWL bekanntmachen, weil ich vorhabe, mich in meinem späteren Berufsleben auf die unternehmerischen Beziehungen zwischen Deutschland und Russland zu spezialisieren.
Wie verlief mein Studienaufenthalt?
Zu Beginn galt es, zahlreiche Formalitäten und Behördengänge von Registrierung bis hin zum medizinischen Check zu erledigen, wobei das Departement für Internationale Beziehungen der Kuban-Universität sehr hilfsbereit war.
Die Unterbringung erfolgte im universitätseigenen Studentenwohnheim. Da es in Russland üblich ist, die Studenten nach Nationen einzuteilen, wohnte ich in der Etage der „westlichen“ Ausländer aus Europa, den USA und Australien und kam folglich in den Genuss, eine Küche mit Vollkomfort in Anspruch nehmen zu dürfen. Gewohnt habe ich in einem 3-Bett-Zimmer.
Ich hatte mir zum Ziel gesetzt, Kurse in russischem Recht zu besuchen und abzuschließen. Da diese Kurse an der Wirtschaftsfakultät nur im Winterhalbjahr angeboten werden, wurde ich an der juristischen Fakultät eingeschrieben, die sich separat vom Hauptcampus der Universität in der Krasnodarer Innenstadt befindet. Leider konnte ich dort nicht die hervorragende Betreuung bei der Organisation meines Studiums durch das Departement für internationale Beziehungen genießen und musste selbst große Steine auf dem Weg zu meinem Ziel beiseite räumen.
Die organisatorischen Probleme - ich reiste z. B. aufgrund der unterschiedlichen Semesterzeiten einen Monat nach Beginn des Semesters an der russischen Universität an, im Mai gibt es unzählige Feiertage, Mangel an Lehrmaterialien - bewegten mich dazu, auf das Ablegen der Püfungen zu verzichten. Nichtsdestotrotz habe ich durch Eigenlektüre zahlreicher Bücher und die inhaltlich sehr gefüllten Seminare einiges über das russische Recht erfahren.
Ganz anders liefen die Sprachkurse in Russisch, die sich durch sehr gute individuelle Betreuung und flexible Legung der Kurse auszeichneten, was mir bei meinem sich ständig ändernden Stundenplan sehr zu gute kam. So war es dann auch ein Leichtes, gut vorbereitet in die Zertifikatsprüfungen zum TORFL – 3 zu gehen. Besonders hilfreich war auch der Kurs in wirtschaftlicher und juristischer Fachsprache, der mir mein Studium an der juristischen Fakultät erleichterte.
Insgesamt hat sich der Auslandsaufenthalt in Krasnodar besonders in Hinsicht auf das Erlernen der russischen Sprache und das Kennenlernen anderer Kulturen und Lebensauffassungen sehr gelohnt, wozu vor allem das Zusammenleben im Wohnheim einen großen Beitrag geleistet hat. Einblicke in die russische Kultur habe ich nicht nur an der Universität gewonnen, sondern in erster Linie auch durch freundschaftliche Beziehungen zu Einheimischen.
Abschließend muss ich jedoch sagen, dass sich ein Auslandsaufenthalt mit dem Ziel des Abschlusses von Fachkursen nur lohnt, wenn er mindestens ein ganzes Jahr dauert.
Schlussendlich möchte ich dem DAAD danken, ohne dessen finanzielle Unterstützung ich das ganze wohl nicht hätte schultern können. Außerdem gilt mein Dank für die hervorragende Betreuung dem Departement für internationale Beziehungen der Staatlichen Kuban-Universität (namentlich Fr. Dr. Galina Govorova) und an der FHTW Berlin Fr. Brigitte Dreßler, sowie Herrn Prof. Dr. Stephan Dietrich.
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Feierliche Übergabe der Zertifikate "Russisch als Fremdsprache" 2008 an der FHTW Berlin
"Die russische Sprache in einem vielsprachigen Europa"
Berlin, November 2008
Glückwünsche, Blumen, festliche Stimmung:
Am Freitag, dem 7.11.2008 wurden an der Fachhochschule für Technik und Wirtschaft Berlin bereits zum achten Mal die international anerkannten Zertifikate „Russisch als Fremdsprache“ verliehen. Unter den erfolgreichen Teilnehmern waren Studierende der FHTW, anderer deutscher und ausländischer Hochschulen sowie Nicht-Studierende, d.h. Russischlerner, die ihre Russischkenntnisse in ihrer tagtäglichen Arbeit anwenden. Verliehen werden konnte das Russischzertifikat TORFL (oder TRKI) der Zertifikatsstufen I, II und III, der Basisstufe und des Wirtschaftsmoduls. 
Mit Glückwünschen und Blumen wurden in diesem Jahr ebenfalls Studierende, die im Jahr 2008 die Ausbildung zum Erwerb des bundesweit anerkannten Zertifikats UNIcert (Stufen I und II-Wirtschaft) erfolgreich abgeschlossen haben, gewürdigt.
Mit dem traditionell russischen Empfang mit Brot und Salz
und einer musikalischen Einstimmung wird die Feierstunde eröffnet. In seiner Begrüßungsansprache würdigt Herr Emeliyanov, Vertreter Botschaft der Russischen Föderation in der BRD, die Leistungen der Kandidaten. Er geht auf die engen wirtschaftlichen, kulturellen und bildungspolitischen Beziehungen zwischen Deutschland und Russland ein und vergleicht die Situation der Deutschlerner in Russland und der Russischlernern in Deutschland. Wenn sich die Rahmenbedingungen für den Fremdsprachenerwerb auch gebessert haben, so kämpfen das Deutsche an russischen Bildungseinrichtungen ebenso wie das Russische an deutschen Bildungseinrichtungen um ihren anerkannten Platz unter den sogenannten Weltsprachen.Nach Übergabe der Zertifikate und Informationen zu den verschiedenen Abschlüssen und Anforderungen, eröffnet Frau Dreßler, Leiterin des Testzentrums TORFL und Moderatorin der Veranstaltung, die Diskussion zum Thema „Die russische Sprache in einem vielsprachigen Europa“, in der Gäste, ehemalige und aktive Russischlerner sowie Kollegen der FHTW das Wort ergreifen. So informiert Herr Dr. Isaev, Leiter der Abteilung Kultur und Bildungsprogramme, Haus der Russischen Wissenschaft und Kultur, Berlin, über neue Aktivitäten zur Popularisierung der russischen Sprache in Berlin und anderen deutschen Städten, u.a. über die bevorstehende 21. Internationale Messe für Sprachen und Kulturen.
Frau Bleil, Rektorin der Lev-Tolstoi-Europaschule in Berlin-Karlshorst und Vorsitzende des Berliner Landesverbandes der Russischlehrer, nimmt zum ersten Mal an der Festveranstaltung der FHTW teil. Sie nutzt die Gelegenheit, um ihre Schule und landeskundlich interessante Veranstaltungen vorzustellen, und freut sich über die bereits guten Verbindungen zwischen beiden Einrichtungen des Stadtbezirks.
Der Netzwerkgedanke beim „Russischlernen von Klein auf – während des Studiums – Anwendung im künftigen Beruf“ begeistert die Anwesenden. TRKI - Inhaber, die nicht mehr zu den Studierenden gehören, unterstreichen, dass sie Russischkenntnisse in ihrer Arbeit benötigen, und in den seltensten Fällen wird man langfristig auf eine notwendige Dienstreise nach Russland, die die Teilnahme an einem Crash-Kurs ermöglichen könnte, vorbereitet. Ungeachtet der erfolgreich abgelegten Prüfung bekennt Frau Schumann «... а русский язык, действительно, очень трудный!».
Frau Dr. Govorova, Stellvertretende Leiterin des Departements für Internationale Beziehungen der Kuban-Universität Krasnodar, übermittelt die Glückwünsche des kommissarischen Rektors der Partnerhochschule, Herrn Dr. Astapovs, und der Prüferinnen TRKI, Frau Dr. Kuznetsova und Frau Dr. Nemyka.
In ihrem Diskussionsbeitrag geht sie auf interessante Begebenheiten in ihrer Arbeit mit deutschen Studierenden ein und motiviert dadurch die anwesenden Studierenden, vor einem geplanten Studienaufenthalt in Krasnodar ihre Russischkenntnisse zu vertiefen. Austauschstudierende aus Krasnodar, die ebenfalls zahlreich zur Festveranstaltung gekommen waren, bestätigen das und bekennen, dass ihre Deutschkenntnisse zwar nicht schlecht, doch für ein Studium in der Landessprache eines großen Fortschritts bedürfen.

Diesen Gedanken führt Herr Prof. Dr. Zschiedrich, Professor für Wirtschaftspolitik insbesondere Außenwirtschaftspolitik und Internationales Management am Fachbereich Wirtschaftswissenschaften der FHTW fort. Ausgehend von seinen wissenschaftlichen Schwerpunkten - Mikro- und Makroökonomische Aspekte der EU-Osterweiterung sowie Außenhandel und Direktinvestitionen schätzt er die an der FHTW realisierten deutsch-russischen wissenschaftlichen und studentische Gemeinschaftprojekte, zu denen u.a. auch das Testzentrum gehört, sehr positiv ein, weist jedoch darauf hin, dass diese von einer weit breiteren Masse von Hochschulangehörigen getragen werden müssten.Nach Beendigung der Diskussion am runden Tisch wird das russische Büfett (mit «пирожки», «блины», «чай с вареньем» u.v.m.) eröffnet.
Die Gespräche werden in kleinen Runden fortgesetzt. FHTW-Studierende berichten über ihren Aufenthalt an der Kuban-Universität, Frau Govorova und die Austauschstudierenden der Kuban-Universität machen sich mit Studierenden der FHTW bekannt, die einen Aufenthalt in Krasnodar planen. Es kommt zu Wiedersehensfreuden unter ehemaligen Testteilnehmern, unter ihnen einige der ersten: Stefan Behrens, Stefan Schröder und Monica Krüger.
Durch Teilnehmer und Organisatoren wird die Veranstaltung als sehr erfolgreich eingeschätzt. Gäste äußern den Wunsch, auch künftig an dieser Veranstaltung teilnehmen zu wollen.
Frau Dreßler bedankt sich bei den vielen fleißigen Händen, die sie bei der Vorbereitung der Veranstaltung unterstützt und somit wesentlich zum Gelingen beigetragen haben: das waren insbesondere ihre Kolleginnen der Sprachgruppe Sonstige Sprachen, Frau Demke und Frau Greiner-Pachter, ihre Studierenden aus den Russischkursen und die Austauschstudierenden aus Krasnodar, Herr Dr. Hönow, Leiter des Akademischen Auslandsamtes sowie ganz besonders die Hochschulleitung, die ihr langjährige Unterstützung bei der Arbeit als Leiterin des Testzentrums gewährte und gewährt.
Brigitte Dreßler
Stellvertretende Leiterin der ZE Fremdsprachen
Leiterin Testzentrum TORFL
Mit Glückwünschen und Blumen wurden in diesem Jahr ebenfalls Studierende, die im Jahr 2008 die Ausbildung zum Erwerb des bundesweit anerkannten Zertifikats UNIcert (Stufen I und II-Wirtschaft) erfolgreich abgeschlossen haben, gewürdigt.
Mit dem traditionell russischen Empfang mit Brot und Salz
Frau Bleil, Rektorin der Lev-Tolstoi-Europaschule in Berlin-Karlshorst und Vorsitzende des Berliner Landesverbandes der Russischlehrer, nimmt zum ersten Mal an der Festveranstaltung der FHTW teil. Sie nutzt die Gelegenheit, um ihre Schule und landeskundlich interessante Veranstaltungen vorzustellen, und freut sich über die bereits guten Verbindungen zwischen beiden Einrichtungen des Stadtbezirks.
Der Netzwerkgedanke beim „Russischlernen von Klein auf – während des Studiums – Anwendung im künftigen Beruf“ begeistert die Anwesenden. TRKI - Inhaber, die nicht mehr zu den Studierenden gehören, unterstreichen, dass sie Russischkenntnisse in ihrer Arbeit benötigen, und in den seltensten Fällen wird man langfristig auf eine notwendige Dienstreise nach Russland, die die Teilnahme an einem Crash-Kurs ermöglichen könnte, vorbereitet. Ungeachtet der erfolgreich abgelegten Prüfung bekennt Frau Schumann «... а русский язык, действительно, очень трудный!».
Frau Dr. Govorova, Stellvertretende Leiterin des Departements für Internationale Beziehungen der Kuban-Universität Krasnodar, übermittelt die Glückwünsche des kommissarischen Rektors der Partnerhochschule, Herrn Dr. Astapovs, und der Prüferinnen TRKI, Frau Dr. Kuznetsova und Frau Dr. Nemyka.
Diesen Gedanken führt Herr Prof. Dr. Zschiedrich, Professor für Wirtschaftspolitik insbesondere Außenwirtschaftspolitik und Internationales Management am Fachbereich Wirtschaftswissenschaften der FHTW fort. Ausgehend von seinen wissenschaftlichen Schwerpunkten - Mikro- und Makroökonomische Aspekte der EU-Osterweiterung sowie Außenhandel und Direktinvestitionen schätzt er die an der FHTW realisierten deutsch-russischen wissenschaftlichen und studentische Gemeinschaftprojekte, zu denen u.a. auch das Testzentrum gehört, sehr positiv ein, weist jedoch darauf hin, dass diese von einer weit breiteren Masse von Hochschulangehörigen getragen werden müssten.Nach Beendigung der Diskussion am runden Tisch wird das russische Büfett (mit «пирожки», «блины», «чай с вареньем» u.v.m.) eröffnet.
Durch Teilnehmer und Organisatoren wird die Veranstaltung als sehr erfolgreich eingeschätzt. Gäste äußern den Wunsch, auch künftig an dieser Veranstaltung teilnehmen zu wollen.
Frau Dreßler bedankt sich bei den vielen fleißigen Händen, die sie bei der Vorbereitung der Veranstaltung unterstützt und somit wesentlich zum Gelingen beigetragen haben: das waren insbesondere ihre Kolleginnen der Sprachgruppe Sonstige Sprachen, Frau Demke und Frau Greiner-Pachter, ihre Studierenden aus den Russischkursen und die Austauschstudierenden aus Krasnodar, Herr Dr. Hönow, Leiter des Akademischen Auslandsamtes sowie ganz besonders die Hochschulleitung, die ihr langjährige Unterstützung bei der Arbeit als Leiterin des Testzentrums gewährte und gewährt.
Brigitte Dreßler
Stellvertretende Leiterin der ZE Fremdsprachen
Leiterin Testzentrum TORFL
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Studierende der FHTW und der Kuban-Universität diskutieren: "Russland und die EU - wirtschaftliche Annäherung oder Entfremdung?"
Krasnodar, September 2008
- Informationen in Erarbeitung -
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Professor Dr. Jürgen Keßler wird Honorarprofessor der Kuban-Universität
Krasnodar, September 2008
Der Wissenschaftsrat der Staatlichen Kuban-Universität zu Krasnodar beschloss auf seiner Sitzung am 27. Juni 2008 einstimmig, Herrn Prof. Dr. Jürgen Keßler die Würde eines Honorarprofessors der Kuban-Universität zu verleihen. Die Verleihung fand auf der feierlichen Sitzung des Wissenschaftsrates der Kuban-Universität am Montag, dem 15. September 2008, statt.
In seiner Laudatio hebt der kommissarische Rektor der Kuban-Universität, Herr Dr. M. Astapov, hervor, dass dieser Titel für die Kuban-Universität eine besonders hohe Auszeichnung ist, mit der das bisherige europaweite Wirken Herrn Prof. Keßlers als Wissenschaftler gewürdigt wird. Gleichzeitig gilt sie als Dank für seinen persönlichen, langjährigen Einsatz für die Festigung der Zusammenarbeit zwischen der FHTW und der Kuban-Universität im Einzelnen und somit für die Entwicklung der deutsch-russischen Hochschulkooperation im Ganzen.
Insbesondere soll der unschätzbare Beitrag Herrn Keßlers zur Entwicklung der Doppeldiplomstudiengänge auf dem Gebiet der Wirtschaftswissenschaften, zur Initiierung eines kontinuierlichen Dialogs zu Wirtschafts- und Rechtsfragen der deutsch-russischen Zusammenarbeit in seiner Vorlesungsreihe für Studierende der Kuban-Universität sowie in zahlreichen deutsch-russischen studentischen Konferenzen und Seminaren hervorgehoben worden. Die Kuban-Universität, heißt es in der Laudatio, verdankt der maßgeblichen Unterstützung durch Herrn Prof. Keßler ihren soliden Ruf als international ausgerichtete, wettbewerbsfähige Hochschule und als zuverlässiger Partner im Rahmen der künftigen wissenschaftlichen Zusammenarbeit mit Deutschland.
Herr Prof. Keßler fühlt sich durch die hohe Auszeichnung sehr geehrt. Er empfindet sie als Auszeichnung und Würdigung nicht nur seiner persönlichen Leistung, sondern aller an der Kooperation teilhabenden Initiatoren, sowie insbesondere der Studentenschaft. In seinem Dankeswort spricht er von der Neugier als eine der Ursachen für neue Entdeckungen, so hat auch er im Jahre 2001 aus seiner Neugier heraus eine für sich neue Entdeckung durch seinen ersten Besuch an der Kuban-Universität gemacht, zu der er während seiner wiederholten Besuche immer wieder Neues dazu gelernt habe. Er sieht die Auszeichnung auch sehr gern als Verpflichtung an, die Vorlesungsreihe fortzusetzen und neue Ideen zu entwickeln.
An der Feierstunde nahmen auch FHTW-Präsident Prof. Dr. Michael Heine, Brigitte Dreßler, stellvertretende Leiterin der Zentraleinrichtung Fremdsprachen, und Studierende der FHTW Berlin teil.
Im Anschluss an die Sitzung des Wissenschaftsrates gratulieren die Studierenden des Lehrstuhls für Übersetzungswissenschaften mit einem abwechslungsreichen Kulturprogramm.
Brigitte Dreßler, Dr. Galina Govorova
Koordinatorinnen der Hochschulpartnerschaft
Insbesondere soll der unschätzbare Beitrag Herrn Keßlers zur Entwicklung der Doppeldiplomstudiengänge auf dem Gebiet der Wirtschaftswissenschaften, zur Initiierung eines kontinuierlichen Dialogs zu Wirtschafts- und Rechtsfragen der deutsch-russischen Zusammenarbeit in seiner Vorlesungsreihe für Studierende der Kuban-Universität sowie in zahlreichen deutsch-russischen studentischen Konferenzen und Seminaren hervorgehoben worden. Die Kuban-Universität, heißt es in der Laudatio, verdankt der maßgeblichen Unterstützung durch Herrn Prof. Keßler ihren soliden Ruf als international ausgerichtete, wettbewerbsfähige Hochschule und als zuverlässiger Partner im Rahmen der künftigen wissenschaftlichen Zusammenarbeit mit Deutschland.
Herr Prof. Keßler fühlt sich durch die hohe Auszeichnung sehr geehrt. Er empfindet sie als Auszeichnung und Würdigung nicht nur seiner persönlichen Leistung, sondern aller an der Kooperation teilhabenden Initiatoren, sowie insbesondere der Studentenschaft. In seinem Dankeswort spricht er von der Neugier als eine der Ursachen für neue Entdeckungen, so hat auch er im Jahre 2001 aus seiner Neugier heraus eine für sich neue Entdeckung durch seinen ersten Besuch an der Kuban-Universität gemacht, zu der er während seiner wiederholten Besuche immer wieder Neues dazu gelernt habe. Er sieht die Auszeichnung auch sehr gern als Verpflichtung an, die Vorlesungsreihe fortzusetzen und neue Ideen zu entwickeln.
An der Feierstunde nahmen auch FHTW-Präsident Prof. Dr. Michael Heine, Brigitte Dreßler, stellvertretende Leiterin der Zentraleinrichtung Fremdsprachen, und Studierende der FHTW Berlin teil.
Im Anschluss an die Sitzung des Wissenschaftsrates gratulieren die Studierenden des Lehrstuhls für Übersetzungswissenschaften mit einem abwechslungsreichen Kulturprogramm.
Brigitte Dreßler, Dr. Galina Govorova
Koordinatorinnen der Hochschulpartnerschaft
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Doppeldiplom wird Realität
Krasnodar, Februar 2008 - Berlin, September 2008
Am 26.2.2008 verteidigte Herr Stefan Hoffmann, Student der FHTW Berlin, erfolgreich seine Diplomarbeit, die er nach einem einjährigen Studium an der staatlichen Kuban-Universität Krasnodar im Rahmen der "Vereinbarung über die Vergabe eines Doppeldiploms“, welche im Jahre 2004 von den Leitern beider Partnerhochschulen unterzeichnet wurde, erarbeitet hatte. Dieses Doppeldiplom stellt im Rahmen des fortschreitenden Bologna-Prozesses und der neuen Anforderungen der Internationalisierung der Hochschulausbildung ein interessantes Zusatzangebot für die Studierenden beider Partnerhochschulen dar, welches durch die gegenseitige Anerkennung studentischer Leistungen ermöglicht worden ist.Ziel der Vergabe eines Doppeldiploms ist, zwei zusätzliche Studiensemester an der jeweiligen Partnerhochschule zu studieren und damit die Qualifikationsanforderungen beider Hochschulen zu erfüllen sowie eine Diplomarbeit an der Partnerhochschule anzufertigen, welche von beiden Einrichtungen anerkannt wird.
Somit ist Herr Hoffmann erster Absolvent des Doppeldiplomstudienganges und stand erwartungsgemäß im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit der Sitzung der Staatlichen Prüfungskommission der wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der russischen Partnerhochschule. Die Kommission hob die Aktualität des bearbeiteten Themas „Инвестиционные условия развития экономико-правовых отношений между Россией и Германией“ hervor und bescheinigte Herrn Hofmann eine hohe Qualität der angefertigten Arbeit, die für deutsche Unternehmer, welche auf dem russischen Markt aktiv werden wollen, eine Art praktischen Leitfaden darstellt, hervor.
Frau Prof. L.A. Voronina, wissenschaftliche Betreuerin der Diplomarbeit, schätzte die Arbeitsweise ihres „Schützlings“ sehr positiv ein und bekannte, in ihm die allgemein geschätzte deutsche Arbeitsliebe, Gründlichkeit und Zielstrebigkeit vorgefunden zu haben. Heute verfügt Herr Hoffmann als erster Absolvent des Studienprogramms sowohl über das Diplom der Kuban-Universität als „Ökonom“ auf dem Gebiet „Weltwirtschaft“ als auch über den Titel der FHTW Berlin „Diplom-Kaufmann (FH)“.
In einem Interview an den regionalen Hochschulkanal „Alma-Mater“ wird Herr Hoffmann nach den Beweggründen, das Doppeldiplom erwerben zu wollen befragt. Stefan Hoffmann schätzt die deutsch-russischen Wirtschaftsbeziehungen sowohl der Vergangenheit als auch der künftigen Entwicklung positiv ein, so dass er sich durch die Zusatzqualifizierung bessere Chancen auf dem Arbeitsmarkt ausrechnet. 
Wie er, denken auch 7 Studierende der Kuban-Universität, die beabsichtigen, Herrn Hoffmann nachzueifern. “Wir freuen uns sehr“, hebt Frau Dr. Govorova, Koordinatorin der Hochschulpartnerschaft Kuban-Uni – FHTW hervor, „die ersten russischen Studierenden für das Doppeldiplom nach Berlin entsenden zu können. Auf dem russischen Arbeitsmarkt werden internationale Abschlüsse mehr denn je geschätzt.
“Ebenfalls am 26.2.2008 legten die Studierenden Olga Burba, Inessa Golovchanskaya, Angelina Khorkhoryan, Zinaida Finarova, Ekaterina Turova, Viktor Meleshenko und Artjom Malev an ihrer Heimatuniversität erfolgreich das Staatsexamen ab, welches von russischer Seite die letzte Voraussetzung für die Aufnahme des Studiums im Doppeldiplomstudiengang bildet, ab. Spannend gestaltete sich für die „Semjorka“ der Studienbeginn an der FHTW Berlin.
Nach einem zweiwöchigen studieneinführenden Intensivkurs Deutsch mit landeskundlichem Programm erfolgte die erste online-Belegung. Fachbereichsmitarbeiterin, Frau Antje Binder, stand den Studierenden, für die es ungewohnt war, sich ihren persönlichen Stundenplan selbst erstellen zu müssen, hilfreich zur Seite.
Wichtig war auch dabei, alle Festlegungen der Doppeldiplomvereinbarung zu beachten, welche speziell für Studierende der Studienrichtungen „Weltwirtschaft“ und „Marketing„ festgelegt wurden.Inzwischen gehört das erste Semester der Vergangenheit an. In den ersten Semesterferien galt es, die deutschen Sprachkenntnisse zu vertiefen, denn im September 2008 stand die DSH (die Deutsche Sprachprüfung für den Hochschulzugang ausländischer Studienbewerber/-innen (DSH)) an. Eine mit der Stufe 2 bestandene DSH bescheinigt ausländischen Studierenden sprachliche Studierfähigkeit an einer deutschen Hochschule. Heute stehen die Ergebnisse fest, die sich unter Berücksichtigung der hohen Anforderungen sehen lassen können.
Noch sind nicht alle sieben zufrieden, doch sie können mit Optimismus auf das kommende Semester blicken.
Wir schätzen ihren Mut und ihre Entschlossenheit und wünschen ihnen für die Fortsetzung des Studiums viel Erfolg, Durchhaltevermögen, natürlich auch Spaß, interessante Erlebnisse und neue Erfahrungen.
Brigitte Dreßler
Koordinatorin der Hochschulpartnerschaft
Wie er, denken auch 7 Studierende der Kuban-Universität, die beabsichtigen, Herrn Hoffmann nachzueifern. “Wir freuen uns sehr“, hebt Frau Dr. Govorova, Koordinatorin der Hochschulpartnerschaft Kuban-Uni – FHTW hervor, „die ersten russischen Studierenden für das Doppeldiplom nach Berlin entsenden zu können. Auf dem russischen Arbeitsmarkt werden internationale Abschlüsse mehr denn je geschätzt.
“Ebenfalls am 26.2.2008 legten die Studierenden Olga Burba, Inessa Golovchanskaya, Angelina Khorkhoryan, Zinaida Finarova, Ekaterina Turova, Viktor Meleshenko und Artjom Malev an ihrer Heimatuniversität erfolgreich das Staatsexamen ab, welches von russischer Seite die letzte Voraussetzung für die Aufnahme des Studiums im Doppeldiplomstudiengang bildet, ab. Spannend gestaltete sich für die „Semjorka“ der Studienbeginn an der FHTW Berlin.
Brigitte Dreßler
Koordinatorin der Hochschulpartnerschaft
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TORFL 2008
Berlin, Juni 2008: Prüfungen zum international anerkannten Sprachenzertifikat "Russisch als Fremdsprache"
Vom 24. bis zum 27. Juni 2008 fanden im gemeinsamen Testzentrum TORFL der FHTW Berlin und der Kuban-Universität Krasnodar bereits zum achten Mal die Prüfungen zum Erwerb des international anerkannten Sprachenzertifikats „Russisch als Fremdsprache“ statt.
Nachgefragt waren die Zertifikatsstufen I, II und III, die Basisstufe sowie das Wirtschaftsmodul. Den Prüfungen unterzogen sich in diesem Jahr 15 Kandidaten (Vergleich zum Vorjahr: 17). Unter den Teilnehmern waren Studierende und Absolventen der FHTW Berlin und anderer Hochschulen sowie Gasthörer und –hörer/-innen.
Frau Dr. Olga Kuznetsova, seit 8 Jahren Leiterin der Prüfungskommission aus Krasnodar, und Frau Brigitte Dreßler, Leiterin des Berliner Testzentrums, erklären einstimmig: die Aufregung vor den Prüfungen ist wie in jedem Jahr groß – nicht nur unter den Kandidaten, sondern auch unter den Verantwortlichen: alle Qualitätsstandards bei der Vorbereitung, Durchführung und Auswertung des Tests sind genauestens einzuhalten. Auf den Ruf des in Übereinstimmung mit den europäischen Standards des Testsystems ALTE erarbeiteten TORFL legen sie größten Wert, sollen doch die Inhaber des Russischzertifikats mit Gewissheit sagen können, dass sie ihre Kompetenzen in der so komplizierten russischen Sprache an europäischen Normen gemessen haben. Die dadurch erworbene interessante Zusatzqualifikation soll ihre Chancen auf dem Arbeitsmarkt verbessern. Auch andere Motivationsgründe wurden von den Teilnehmern am TORFL 2008 genannt, wie die Aufnahme eines Teilstudiums an einer russischen Hochschule (studentische Teilnehmer), die Vorstellung, mit dem eigenen Unternehmen auf dem russischen Wirtschaftsmarkt Fuß zu fassen oder einfach, die Ergebnisse des mehrjährigen Russischlernens objektiv einzuschätzen zu lassen.
Die Anforderungen im Test sind hoch und die Prüfungen - umfangreich und vielseitig. Mag sein, dass nicht jeder Kandidat mit den Ergebnissen aller Teilprüfungen zufrieden sein wird. Doch beide Prüferinnen, Frau Dr. Kuznetsova und Frau Dr. Nemyka, bescheinigen den Kandidaten eine ernsthafte Vorbereitung auf den Test, in Abhängigkeit von der angestrebten Stufe gute bis fundierte Sprachkenntnisse, und ein umfangreiches Wissen über das Land und seine Leute, an deren Sprache sie großes Interesse zeigen. 

Die Position des TORFL hat sich gefestigt. An der FHTW gehören der Test und die Vorbereitungskurse zum Standardangebot im Bereich Fremdsprachen, betonte Herr Prof. Dr. Michael Heine, Präsident der FHTW Berlin, während der feierlichen Zertifikatsverleihung im Herbst des vergangenen Jahres.
Der amtierende Rektor der Kuban-Universität Krasnodar, Herr Prof. Dr. M.B. Astapov, wandte sich mit einem Grußwort an die Teilnehmer des TORFL 2008, in dem er ihnen viel Erfolg beim Ablegen der Prüfungen wünschte und sich bei Teilnehmern und Prüferinnen für die aktive Beteiligung an der Entwicklung der Hochschulkooperation zwischen der FHTW Berlin und der Kuban-Universität Krasnodar bedankte.
Nach Auswertung der diesjährigen Testergebnisse in Krasnodar und Ausfertigung der Zertifikate durch das Hauptprüfungsamt in Moskau (Головной центр тестирования) hoffen wir, allen Teilnehmern im Herbst 2008 ein Zertifikat ausreichen zu können. Mit Beginn des Wintersemesters 2008/09 werden an der FHTW Berlin die neuen Vorbereitungskurse auf den TORFL 2009 gestartet. Spezielle Konsultationen zur Vorbereitung auf die verschiedenen Niveaustufen haben sich bewährt und werden im Sommersemester 2009 angeboten.
Wir gratulieren den Kandidaten zu ihrem Entschluss, am TORFL 2008 teilzunehmen und bedanken uns bei der Prüfungskommission für die Abnahme der Tests.
Brigitte Dreßler
Leiterin Testzentrum TORFL
Berlin
Frau Dr. Olga Kuznetsova, seit 8 Jahren Leiterin der Prüfungskommission aus Krasnodar, und Frau Brigitte Dreßler, Leiterin des Berliner Testzentrums, erklären einstimmig: die Aufregung vor den Prüfungen ist wie in jedem Jahr groß – nicht nur unter den Kandidaten, sondern auch unter den Verantwortlichen: alle Qualitätsstandards bei der Vorbereitung, Durchführung und Auswertung des Tests sind genauestens einzuhalten. Auf den Ruf des in Übereinstimmung mit den europäischen Standards des Testsystems ALTE erarbeiteten TORFL legen sie größten Wert, sollen doch die Inhaber des Russischzertifikats mit Gewissheit sagen können, dass sie ihre Kompetenzen in der so komplizierten russischen Sprache an europäischen Normen gemessen haben. Die dadurch erworbene interessante Zusatzqualifikation soll ihre Chancen auf dem Arbeitsmarkt verbessern. Auch andere Motivationsgründe wurden von den Teilnehmern am TORFL 2008 genannt, wie die Aufnahme eines Teilstudiums an einer russischen Hochschule (studentische Teilnehmer), die Vorstellung, mit dem eigenen Unternehmen auf dem russischen Wirtschaftsmarkt Fuß zu fassen oder einfach, die Ergebnisse des mehrjährigen Russischlernens objektiv einzuschätzen zu lassen.
Die Position des TORFL hat sich gefestigt. An der FHTW gehören der Test und die Vorbereitungskurse zum Standardangebot im Bereich Fremdsprachen, betonte Herr Prof. Dr. Michael Heine, Präsident der FHTW Berlin, während der feierlichen Zertifikatsverleihung im Herbst des vergangenen Jahres.
Der amtierende Rektor der Kuban-Universität Krasnodar, Herr Prof. Dr. M.B. Astapov, wandte sich mit einem Grußwort an die Teilnehmer des TORFL 2008, in dem er ihnen viel Erfolg beim Ablegen der Prüfungen wünschte und sich bei Teilnehmern und Prüferinnen für die aktive Beteiligung an der Entwicklung der Hochschulkooperation zwischen der FHTW Berlin und der Kuban-Universität Krasnodar bedankte.
Nach Auswertung der diesjährigen Testergebnisse in Krasnodar und Ausfertigung der Zertifikate durch das Hauptprüfungsamt in Moskau (Головной центр тестирования) hoffen wir, allen Teilnehmern im Herbst 2008 ein Zertifikat ausreichen zu können. Mit Beginn des Wintersemesters 2008/09 werden an der FHTW Berlin die neuen Vorbereitungskurse auf den TORFL 2009 gestartet. Spezielle Konsultationen zur Vorbereitung auf die verschiedenen Niveaustufen haben sich bewährt und werden im Sommersemester 2009 angeboten.
Wir gratulieren den Kandidaten zu ihrem Entschluss, am TORFL 2008 teilzunehmen und bedanken uns bei der Prüfungskommission für die Abnahme der Tests.
Brigitte Dreßler
Leiterin Testzentrum TORFL
Berlin
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Osteuropa-Tag 2007 an der FHTW Berlin
Berlin, 1. November 2007: Partnerschaft zwischen der Kuban-Universität Krasnodar und der FHTW Berlin im "Jahr der russischen Sprache"
Am Donnerstag, dem 1.11.2007, fand an der Fachhochschule für Technik und Wirtschaft Berlin der jährliche, bereits zur Tradition gewordene Osteuropa-Tag statt.
Die Veranstaltung wurde in zwei thematischen Blöcken durchgeführt: Teil 1 war dem Thema „Russisch als Fremdsprache“ und der feierlichen Verleihung der international anerkannten Zertifikate „Russisch als Fremdsprache“ sowie der bundesweit anerkannten Zertifikate UNIcert gewidmet.
Teil 2 wurde in Form einer Info-Börse für Studierende, Hochschulangehörige und alle Interessenten durchgeführt, um über die im Jahre 2007 zwischen der FHTW Berlin und der Kuban-Universität Krasnodar realisierten Projekte zu informieren sowie künftige Projekte zu diskutieren. Dazu wurden Teilnehmer vergangener Gemeinschaftsprojekte, darunter Studierende und Absolventen der FHTW, Austauschstudierende, Vertreter der Hochschulleitung der FHTW und des akademischen Auslandsamtes, der Partneruniversität in Krasnodar sowie Vertreter/-innen verschiedener Einrichtungen mit Osteuropabezug/ speziell Russland eingeladen, welche bereit waren, die Projekte vorzustellen und die Fragen der Studierenden und Kollegen zu beantworten.
Frau Dreßler eröffnet die Feierstunde und stellt die Gäste vor. Der Einladung sind gefolgt:
In seiner Grußansprache hebt Herr Heine, Präsident der FHTW, die Bedeutung der Kooperationen mit ausländischen Hochschulen im Gesamtkontext der Internationalisierung des Ausbildungsprozesses an der FHTW hervor. Die internationalen Kontakte schließen auch zahlreiche Hochschulen im osteuropäischen Raum, insbesondere in Russland, ein. Dabei besteht der intensivste sowie fachlich am breitesten gefächerte Austausch von Studierenden, Lehrenden und Know-how unserer Fachhochschule mit der Kuban-Universität zu Krasnodar. In 7 Jahren der Hochschulpartnerschaft ist es gelungen, gemeinsame Projekte in den Wirtschafts- und Ingenieurwissenschaften, den künstlerischen Fachrichtungen sowie den Fremdsprachen (Russisch und Deutsch) in Angriff zu nehmen und erfolgreich zu realisieren.
Als Höhepunkt nennt er die bereits traditionelle Durchführung der international anerkannten Sprachprüfung „Russisch als Fremdsprache“ in der gemeinsamen Berliner Filiale, dem Testzentrum „Russisch als Fremdsprache“.
Besonderen Dank bei der Einrichtung des Testzentrums spricht er der Leiterin, Frau Dreßler, aus, deren Beharrlichkeit und Zuverlässigkeit Unterstützung durch die Hochschulleitung fanden, so dass dieses Projekt heute als fester Bestandteil des Ausbildungsangebotes der FHTW Berlin gilt.
Er dankt den Koordinatorinnen der HS-Kooperation, Frau Dr. Govorova und Frau Dreßler sowie den betreuenden und engagierten Professoren beider Hochschulen für ihre aktive Mitarbeit bei der Entwicklung der Zusammenarbeit.
Herr Isaev geht in seiner Ansprache auf die Bedeutung des „Weltweiten Jahres der Russischen Sprache“ ein. Er informiert über die zahlreichen Aktivitäten, die im laufenden Jahr durch Vertreter der verschiedensten Organisationen mit Russlandbezug, gelenkt durch das im Auftrag der Russischen Botschaft in Berlin einberufene Organisationskomitee, initiiert wurden. Er freut sich, dass sich auch die FHTW aktiv in die Gestaltung des „Jahres der Russischen Sprache“ eingebracht hat, so z.B. durch die erfolgreiche Durchführung des 7. TORFL an der FHTW, durch die auch außerhalb der FHTW qualitativ hochwertige Russischausbildung an der FHTW sowie durch die Mitarbeit im bereits erwähnten Organisationskomitee.
In diesem Zusammenhang dankt er Frau Dreßler für ihre engagierte Mitarbeit im Organisationskomitee.
Zum Abschluss seiner Ansprache informiert Herr Isaev über die bevorstehende Expolingua 2007, welche vom 16. – 18. November 2007 im Russischen Haus der Wissenschaft und Kultur stattfinden wird. Auf der Expolingua wird „Russisch“ als Gastsprache vertreten sein. Er stellt das Programm vor – an dem zahlreiche russische Universitäten vertreten sein werden - und lädt interessierte Studierende und Kollegen zum Fachprogramm ein. Einladung: Gastsprache Russisch auf der Expolingua 2007 [PDF, 306,7 KB]
Im Anschluss werden den Teilnehmern an den Tests 2007 (UNIcert II/ Wirtschaft und TORFL) die Zertifikate überreicht.

Herr Heine und Herr Isaev würdigen die Leistungen der Teilnehmer.
Student Kaprov gratuliert den Kandidaten im Namen der Anwesenden mit einem musikalischen Beitrag, mit einer Eigenkomposition, vorgetragen in russischer Sprache.
Anschließend wendet sich Frau Govorova mit einer Grußansprache im Namen des Rektors der Kuban-Universität, Herrn Prof. Dr. Babeshko, der Kollegen der philologischen Fakultät der Kuban-Universität sowie im eigenen Namen an die Teilnehmer der Russischtests, würdigt ihre Leistungen und bringt die Hoffnung zum Ausdruck, dass ihnen ihre Entscheidung für Russisch als Fremdsprache zu besseren Chancen auf dem gesamteuropäischen Arbeitsmarkt verhelfen möge.
Frau Dreßler bedankt sich bei den Anwesenden für ihre Teilnahme, beendet den ersten Teil der Veranstaltung und lädt gleichzeitig zur Info-Börse ein.
Mit Eröffnung des Büfetts, welches mit typischen russischen Speisen aufwartet, wird der zweite Teil eröffnet.
Frau Dr. Govorova würdigt den Erfolg der studentischen Konferenz in Krasnodar, welche unter Teilnahme von Vertretern der Kuban-Universität sowie führender deutscher Unternehmen, die in Krasnodar ansässig sind, stattfand. Sie präsentiert einen Film über die Veranstaltung, welcher durch den regionalen Fernsehsender aufgenommen und mehrfach ausgestrahlt wurde.
Es wurden ausschließlich qualitativ anspruchsvolle und informative Präsentationen vorbereitet. Frau Dreßler bedankt sich im Namen aller Anwesenden für die interessanten Beiträge. Frau Govorova und Frau Dreßler überreichen den Studierenden der FHTW und der Kuban-Universität Bescheinigungen über die erfolgreiche Teilnahme am deutsch-russischen Gemeinschaftsprojekt, welche durch die Leiter beider Hochschulen sowie die Projektleiterinnen unterzeichnet sind.
In weiteren Gesprächsrunden im kleineren Rahmen werden Erfahrungen und Erlebnisse ausgetauscht sowie auf Fragen individuellen Charakters eingegangen. Großen Zuspruch findet auf dem Osteuropa-Tag die umfangreiche Fotoausstellung, die bereits traditionell in jedem Jahr resümierend über die Projekte des zu Ende gehenden Jahres durch Frau Dreßler erstellt wird.
Gegen 20.00 Uhr wird die Veranstaltung durch gemeinsames Aufräumen beendet. Es wird der Wunsch geäußert, auch im kommenden Jahr einen Osteuropa-Tag zu initiieren.
Ergebnisse auf einen Blick:
Danksagung:
Im Namen aller Teilnehmer unserer Informations- und Festveranstaltung möchte ich dem DAAD großen Dank für die Unterstützung übermitteln, die den Erfolg unserer Veranstaltung wesentlich bestimmte.
Brigitte Dreßler
Stellvertretende Leiterin der ZE Fremdsprachen
Leiterin Testzentrum TORFL
Koordinatorin der Kooperationsbeziehung FHTW Berlin undKuban-Universität Krasnodar
Projektleiterin Go East
Die Veranstaltung wurde in zwei thematischen Blöcken durchgeführt: Teil 1 war dem Thema „Russisch als Fremdsprache“ und der feierlichen Verleihung der international anerkannten Zertifikate „Russisch als Fremdsprache“ sowie der bundesweit anerkannten Zertifikate UNIcert gewidmet.
Teil 2 wurde in Form einer Info-Börse für Studierende, Hochschulangehörige und alle Interessenten durchgeführt, um über die im Jahre 2007 zwischen der FHTW Berlin und der Kuban-Universität Krasnodar realisierten Projekte zu informieren sowie künftige Projekte zu diskutieren. Dazu wurden Teilnehmer vergangener Gemeinschaftsprojekte, darunter Studierende und Absolventen der FHTW, Austauschstudierende, Vertreter der Hochschulleitung der FHTW und des akademischen Auslandsamtes, der Partneruniversität in Krasnodar sowie Vertreter/-innen verschiedener Einrichtungen mit Osteuropabezug/ speziell Russland eingeladen, welche bereit waren, die Projekte vorzustellen und die Fragen der Studierenden und Kollegen zu beantworten.
- I. Feierstunde Fachgebiet: Russisch als Fremdsprache
Frau Dreßler eröffnet die Feierstunde und stellt die Gäste vor. Der Einladung sind gefolgt:
- Herr Prof. Dr. Heine, Präsident der FHTW Berlin;
- Frau Dr. Govorova, Stellvertretende Leiterin des Departements für IB und Koordinatorin der HS-Kooperation als Vertreterin der Partneruniversität Krasnodar;
- Herr Emelyianov, Vertreter der Botschaft der Russischen Föderation in der BRD;
- Herr Dr. Isaev, Leiter der Abteilung für Kultur und Bildungsprogramme im Russischen Haus der Wissenschaft und Kultur;
- Hochschulangehörige: Herr Dr. Hönow, Leiter des AAA der FHTW; Frau Röhr und Frau Ebert, Mitarbeiterinnen des AAA; Frau Demke und Frau Greiner-Pachter, Dozentinnen für Russisch der ZE Fremdsprachen der FHTW; Herr Prof. Dr. Zschiedrich und Herr Prof. Dr. Sick; Studierende bzw. out-going-students;
- Studierende und Absolventen der FHTW, Teilnehmer an Gemeinschaftsprojekten oder Interessenten an künftigen Projekten;
- Studierende anderer HS und Nichtstudierende (Teilnehmer am international anerkannten Sprachentest „Russisch als Fremdsprache - TORFL 2007“);
In seiner Grußansprache hebt Herr Heine, Präsident der FHTW, die Bedeutung der Kooperationen mit ausländischen Hochschulen im Gesamtkontext der Internationalisierung des Ausbildungsprozesses an der FHTW hervor. Die internationalen Kontakte schließen auch zahlreiche Hochschulen im osteuropäischen Raum, insbesondere in Russland, ein. Dabei besteht der intensivste sowie fachlich am breitesten gefächerte Austausch von Studierenden, Lehrenden und Know-how unserer Fachhochschule mit der Kuban-Universität zu Krasnodar. In 7 Jahren der Hochschulpartnerschaft ist es gelungen, gemeinsame Projekte in den Wirtschafts- und Ingenieurwissenschaften, den künstlerischen Fachrichtungen sowie den Fremdsprachen (Russisch und Deutsch) in Angriff zu nehmen und erfolgreich zu realisieren.
Als Höhepunkt nennt er die bereits traditionelle Durchführung der international anerkannten Sprachprüfung „Russisch als Fremdsprache“ in der gemeinsamen Berliner Filiale, dem Testzentrum „Russisch als Fremdsprache“.
Besonderen Dank bei der Einrichtung des Testzentrums spricht er der Leiterin, Frau Dreßler, aus, deren Beharrlichkeit und Zuverlässigkeit Unterstützung durch die Hochschulleitung fanden, so dass dieses Projekt heute als fester Bestandteil des Ausbildungsangebotes der FHTW Berlin gilt.
Er dankt den Koordinatorinnen der HS-Kooperation, Frau Dr. Govorova und Frau Dreßler sowie den betreuenden und engagierten Professoren beider Hochschulen für ihre aktive Mitarbeit bei der Entwicklung der Zusammenarbeit.
Herr Isaev geht in seiner Ansprache auf die Bedeutung des „Weltweiten Jahres der Russischen Sprache“ ein. Er informiert über die zahlreichen Aktivitäten, die im laufenden Jahr durch Vertreter der verschiedensten Organisationen mit Russlandbezug, gelenkt durch das im Auftrag der Russischen Botschaft in Berlin einberufene Organisationskomitee, initiiert wurden. Er freut sich, dass sich auch die FHTW aktiv in die Gestaltung des „Jahres der Russischen Sprache“ eingebracht hat, so z.B. durch die erfolgreiche Durchführung des 7. TORFL an der FHTW, durch die auch außerhalb der FHTW qualitativ hochwertige Russischausbildung an der FHTW sowie durch die Mitarbeit im bereits erwähnten Organisationskomitee.
In diesem Zusammenhang dankt er Frau Dreßler für ihre engagierte Mitarbeit im Organisationskomitee.
Zum Abschluss seiner Ansprache informiert Herr Isaev über die bevorstehende Expolingua 2007, welche vom 16. – 18. November 2007 im Russischen Haus der Wissenschaft und Kultur stattfinden wird. Auf der Expolingua wird „Russisch“ als Gastsprache vertreten sein. Er stellt das Programm vor – an dem zahlreiche russische Universitäten vertreten sein werden - und lädt interessierte Studierende und Kollegen zum Fachprogramm ein. Einladung: Gastsprache Russisch auf der Expolingua 2007 [PDF, 306,7 KB]
Im Anschluss werden den Teilnehmern an den Tests 2007 (UNIcert II/ Wirtschaft und TORFL) die Zertifikate überreicht.
Student Kaprov gratuliert den Kandidaten im Namen der Anwesenden mit einem musikalischen Beitrag, mit einer Eigenkomposition, vorgetragen in russischer Sprache.
Anschließend wendet sich Frau Govorova mit einer Grußansprache im Namen des Rektors der Kuban-Universität, Herrn Prof. Dr. Babeshko, der Kollegen der philologischen Fakultät der Kuban-Universität sowie im eigenen Namen an die Teilnehmer der Russischtests, würdigt ihre Leistungen und bringt die Hoffnung zum Ausdruck, dass ihnen ihre Entscheidung für Russisch als Fremdsprache zu besseren Chancen auf dem gesamteuropäischen Arbeitsmarkt verhelfen möge.
Frau Dreßler bedankt sich bei den Anwesenden für ihre Teilnahme, beendet den ersten Teil der Veranstaltung und lädt gleichzeitig zur Info-Börse ein.
Mit Eröffnung des Büfetts, welches mit typischen russischen Speisen aufwartet, wird der zweite Teil eröffnet.
- II. Info-Börse: Fachgebiete: Wirtschafts- und Ingenieurwissenschaften, Modedesign/Bekleidungstechnik
- Austauschstudierende der Kuban-Universität (Ekaterina Zabolotnaya, Marina Nekhay, Tatiana Korchagina, Maria Ulyanova, Alena Bezrukova): sie machen die Anwesenden mit ihrer Stadt, der Universität, den Attraktionen der Kuban-Region sowie deren Wirtschaftspotential bekannt;
- Student der FHTW, Studiengang Angewandte Informatik (Alexander Schilling) berichtet über seinen praxisorientierten Studienaufenthalt an der Kuban-Universität, gefördert durch ein Go East-Stipendium des DAAD;
- Studierende der FHTW (Mark Scheipner, Sebastian Klack, Daniel Snitko, Viktor Kruschinski, Birgit Geister) als Vertreter einer Gruppe Studierender des Studienganges Betriebswirtschaft, die im Rahmen des allgemeinwissenschaftlichen Ergänzungsfaches „Interkulturelles Management in der deutsch-russischen Geschäftskommunikation“ im Sommersemester 2007 zwei gemeinsame wissenschaftlich-studentische Workshops in Berlin (Mai 2007) und in Krasnodar (September 2007) aktiv mitgestalteten;
- Absolventin der FHTW (Martina Kolvenbach, auswärtige Referentin): sie absolvierte vor 2 Jahren als Go East-Stipendiatin einen Studienaufenthalt an der Kuban-Universität mit dem Ziel der Erarbeitung ihres Diplomprojektes.
- Student der FHTW (Daniel Snitko) berichtet über seine Praxiserfahrungen, die eng mit der Region Krasnodar und der Studienreise im September 2007 im Zusammenhang stehen. Im Rahmen seines Studienpraktikums in der Firma Commit wurde er mit der Vorbereitung und Organisation der „Reise des Gesandten, Geschäftsträgers der BRD in der RF nach Krasnodar vom 23. bis 25. September 2007“ betraut. Seine Informationen über die Attraktivität der Region für ausländische Investoren, insbesondere für Vertreter der KMU, ergänzen hervorragend die Ausführungen der Studentinnen aus Krasnodar und rufen eine angeregte Diskussion hervor.
Frau Dr. Govorova würdigt den Erfolg der studentischen Konferenz in Krasnodar, welche unter Teilnahme von Vertretern der Kuban-Universität sowie führender deutscher Unternehmen, die in Krasnodar ansässig sind, stattfand. Sie präsentiert einen Film über die Veranstaltung, welcher durch den regionalen Fernsehsender aufgenommen und mehrfach ausgestrahlt wurde.
Es wurden ausschließlich qualitativ anspruchsvolle und informative Präsentationen vorbereitet. Frau Dreßler bedankt sich im Namen aller Anwesenden für die interessanten Beiträge. Frau Govorova und Frau Dreßler überreichen den Studierenden der FHTW und der Kuban-Universität Bescheinigungen über die erfolgreiche Teilnahme am deutsch-russischen Gemeinschaftsprojekt, welche durch die Leiter beider Hochschulen sowie die Projektleiterinnen unterzeichnet sind.
In weiteren Gesprächsrunden im kleineren Rahmen werden Erfahrungen und Erlebnisse ausgetauscht sowie auf Fragen individuellen Charakters eingegangen. Großen Zuspruch findet auf dem Osteuropa-Tag die umfangreiche Fotoausstellung, die bereits traditionell in jedem Jahr resümierend über die Projekte des zu Ende gehenden Jahres durch Frau Dreßler erstellt wird.
Gegen 20.00 Uhr wird die Veranstaltung durch gemeinsames Aufräumen beendet. Es wird der Wunsch geäußert, auch im kommenden Jahr einen Osteuropa-Tag zu initiieren.
Ergebnisse auf einen Blick:
- Würdigung erfolgreicher Projekte und der Leistungen der Organisatoren und Akteure;
- Nutzen der Informationsquellen, Informationsaustausch insbesondere zur effektiven Vorbereitung auf einen Auslands-(Russland-)aufenthalt;
- Motivation, selbst an einem Projekt teilzunehmen;
- Motivation am Erwerb von Fremdsprachenkenntnissen;
- Informationen zu aktuellen EReignissen ("Jahr der russischen Sprache", Expolingua)
- seitens der Studierenden als besonders nützlich bewertet: Kontakte knüpfen zu Organisationen und Einrichtungen über die anwesenden Kontaktpersonen und unter den Studierenden;
- Abbau von Vorurteilen durch hautnahe Erlebnisberichte;
- Landeskunde praxisnah vermittelt;
- Breitenwirksamkeit durch Anwesenheit von Studierenden und Vertretern des Lehrkörpers verschiedener Fachbereiche der FHTW;
- Konkretisierung erster Projektvorhaben für 2008
Danksagung:
Im Namen aller Teilnehmer unserer Informations- und Festveranstaltung möchte ich dem DAAD großen Dank für die Unterstützung übermitteln, die den Erfolg unserer Veranstaltung wesentlich bestimmte.
Brigitte Dreßler
Stellvertretende Leiterin der ZE Fremdsprachen
Leiterin Testzentrum TORFL
Koordinatorin der Kooperationsbeziehung FHTW Berlin undKuban-Universität Krasnodar
Projektleiterin Go East
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Interkulturelles Management in der deutsch-russischen Geschäftskommunikation: von der Theorie zur Praxis
Krasnodar, September 2007: Studierende auf Exkursion nach Krasnodar
Vom 15. bis 23. September weilte eine Gruppe Studierender der FHTW Berlin im Rahmen der Kooperationsvereinbarung mit der Kuban-Universität an der Partneruniversität in Krasnodar zu Gast. Hauptziel des zehntägigen Besuchs war die Durchführung eines gemeinsamen deutsch-russischen studentischen Workshops, auf dem Theorie und Praxis des interkulturellen Managements erörtert wurden. Er ist eingebunden in das von der Projektleiterin Brigitte Dreßler im Sommersemester 2007 angebotene AWE-Fach „Interkulturelles Management in der deutsch-russischen Geschäftskommunikation", in dessen Ergebnis durch die Studierenden in Gruppenarbeit zwei Semesterarbeiten zu den Themen „Der russische Mittelstand – neuer Partner für deutsche KMU?!“ und „Interkulturelles Management in der deutsch-russischen Wirtschaftskommunikation“ erstellt wurden. Auf Grundlage der Semesterarbeiten wurden Präsentationen in russischer Sprache vorbereitet und mit Studierenden und Lehrenden der russischen Partneruniversität, unter ihnen Prof. Dr. Andrey Kostezkij , Leiter des Lehrstuhls Marketing der Fakultät für Wirtschaftswissenschaften, und Prof. Dr. Stanislav Sukhikh, Dozent an der Fakultät für Management und Psychologie, erörtert.
Interesse an der Thematik äußerten ebenfalls Vertreter der größten deutschen Unternehmen, die in der Region Krasnodar ansässig sind.
So nahmen am Workshop ebenfalls Herr Dr. Ralf Bendisch, Generaldirektor der russischen Gesellschaft Claas Krasnodar, Herr Dr. Michail Grigorenko, Leiter des Schulungszentrums der Knauf Marketing Krasnodar GmbH, und Herr Dr. Andreas Täuber, Geschäftsführer der Firma Commit Yug, teil.
Die deutschen Geschäftsleute sprachen mit den künftigen russischen und deutschen Fachleuten offen und ehrlich über ihre wertvollen praktischen Erfahrungen, die sie auf dem russischen Markt sammeln konnten, und äußerten ihre Bereitschaft, auch künftig die Krasnodarer Kuban-Universität sowie die Berliner FHTW bei der Ausbildung hochqualifizierter Spezialisten zu unterstützen. Herr Prof. Dr. Babeshko, Rektor der Kuban-Universität, brachte zum Ausdruck, dass gerade die engen Verbindungen zwischen Bildung und Praxis eine hohe Qualität der Ausbildung künftiger Wirtschaftswissenschaftler und Manager garantieren.
Die Studierenden der Fakultät für Wirtschaftswissenschaften, der Fakultät für Management und Psychologie, der Fakultät für Geschichte, Soziologie und internatonale Beziehungen sowie des Lehrstuhls für Übersetzungswissenschaften der Kuban-Universtät haben großes Interesse, sich aktiv in künftige deutsch-russische studentische Forschungsprojekte einzubringen.
Während der Besichtigung der Filiale der Kuban-Universität in Gelendshik äußerten die FHTW-Studenten den Wunsch, an
einer Lehrveranstaltung teilnehmen zu dürfen. Die Dozentin Frau I.V. Shernakova reagierte darauf flexibel und räumte den ausländischen Gästen die Möglichkeit ein, an ihrer Vorlesung für Wirtschaftsjuristen teilzunehmen, sich in die LV einzubringen und auf Fragen der Studierenden zum deutschen Wirtschaftsmodell zu antworten.
Weiteres Ziel des Aufenthalts war eine landeskundliche Exkursion: sollten doch die theoretisch gewonnenen Erkenntnisse an praktischen Beispielen getestet werden. Dank der hervorragenden Organisation durch die stellvertretende Direktorin des Departements für Internationale Beziehungen, Frau Dr. Galina Govorova, konnten die Studierenden der FHTW Berlin die Gastfreundschaft des südrussischen Gebiets kennen lernen und genießen. Die Reise führte sowohl ins bergige Adygea als auch an die Schwarzmeerküste.
Die künftigen deutschen Unternehmer – Birgit Geister, Milan Wötzel, Mark Scheipner, Marcel Storch, Viktor Kruschinski, Sebastian Klack und Daniel Snitko - würdigten die Anziehungskraft der gastfreundlichen Region für Investoren.

Der Abschied von der Region und der Stadt fiel den angehenden Geschäftsleuten insbesondere unter dem Zeichen des bevorstehenden Wirtschaftsforums in Sotschi und der Wirtschaftstage Deutschlands in Krasnodar besonders schwer. Doch am 23. September verließen nicht alle die Stadt: Daniel Snitko stellte seine Kompetenzen auf dem Gebiet des interkulturellen Managements unter Beweis und organisierte im Rahmen der Wirtschaftstage Deutschlands in Krasnodar mit Erfolg die Kontaktbörse zwischen deutschen und Krasnodarer Unternehmern.
Wir bedanken uns bei unseren Partnern und Freunden in Krasnodar für die herzliche Aufnahme und Betreuung vor Ort sowie bei dem Deutschen Akademischen Austausch Dienst und der FHTW Berlin für die Förderung des Projektes.
Interessenten an unseren Arbeitsergebnissen sei verraten, dass die Studenten ihr Projekt im Rahmen des „Osteuropa-Tages 2007“ an der FHTW Berlin am 1. November 2007 (Beginn: 16.30 Uhr) vorstellen werden.
Brigitte Dreßler
Stellvertretende Leiterin ZE Fremdsprachen der FHTW Berlin
Koordinatorin der Hochschulpartnerschaft FHTW Berlin – Kuban-Universität Krasnodar
Interesse an der Thematik äußerten ebenfalls Vertreter der größten deutschen Unternehmen, die in der Region Krasnodar ansässig sind.
Weiteres Ziel des Aufenthalts war eine landeskundliche Exkursion: sollten doch die theoretisch gewonnenen Erkenntnisse an praktischen Beispielen getestet werden. Dank der hervorragenden Organisation durch die stellvertretende Direktorin des Departements für Internationale Beziehungen, Frau Dr. Galina Govorova, konnten die Studierenden der FHTW Berlin die Gastfreundschaft des südrussischen Gebiets kennen lernen und genießen. Die Reise führte sowohl ins bergige Adygea als auch an die Schwarzmeerküste.
Der Abschied von der Region und der Stadt fiel den angehenden Geschäftsleuten insbesondere unter dem Zeichen des bevorstehenden Wirtschaftsforums in Sotschi und der Wirtschaftstage Deutschlands in Krasnodar besonders schwer. Doch am 23. September verließen nicht alle die Stadt: Daniel Snitko stellte seine Kompetenzen auf dem Gebiet des interkulturellen Managements unter Beweis und organisierte im Rahmen der Wirtschaftstage Deutschlands in Krasnodar mit Erfolg die Kontaktbörse zwischen deutschen und Krasnodarer Unternehmern.
Wir bedanken uns bei unseren Partnern und Freunden in Krasnodar für die herzliche Aufnahme und Betreuung vor Ort sowie bei dem Deutschen Akademischen Austausch Dienst und der FHTW Berlin für die Förderung des Projektes.
Interessenten an unseren Arbeitsergebnissen sei verraten, dass die Studenten ihr Projekt im Rahmen des „Osteuropa-Tages 2007“ an der FHTW Berlin am 1. November 2007 (Beginn: 16.30 Uhr) vorstellen werden.
Brigitte Dreßler
Stellvertretende Leiterin ZE Fremdsprachen der FHTW Berlin
Koordinatorin der Hochschulpartnerschaft FHTW Berlin – Kuban-Universität Krasnodar
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Werkschau 07 "Auspacken"
Berlin, Juli 2007: Tag der offenen Tür am Fachbereich Gestaltung der FHTW Berlin
„Auspacken“ lautete das beziehungsreiche Motto der Werkschau, die der Fachbereich Gestaltung der FHTW Berlin am 22./23. Juli 2007 ausrichtete. Studierende und Lehrende präsentierten, was im vergangenen Jahr entstanden ist und ließen sich bei der kreativen Arbeit über die Schulter schauen. Von Modenschauen über Filmvorführungen und Buchpräsentationen bis hin zu Schaurestaurierungen reichte das Spektrum der zweitägigen Werkschau.
Zum ersten Mal „packten“ ausländische Diplomandinnen ihre Diplomkollektionen in Berlin aus: Liya Gyago und Albina Azizova, Absolventinnen der russischen Partnerhochschule in Krasnodar, zeigten gemeinsam mit ihren deutschen Kommilitonen ihre Arbeiten, mit denen sie ihre Hochschulen als Diplom-Modegestalterinnen in das Berufsleben entließen. Alle Präsentationen der Abendveranstaltung am Sonntag, dem 22.07.2007, ernteten begeisterten Beifall. Unter ihnen die „Lieblingsstücke“, betreut durch Herrn Markgraf, sowie die Kollektion „Klimawandel“,
betreut durch Frau Prof. Skupin. Als Bereicherung wurden die Kollektionen der russischen Designerinnen „Schokolade“ und „Ein von Hand gefertigtes Mosaik“ insbesondere wegen ihrer vielseitigen Ausführung mit der Liebe für´s Detail, der handwerklich reichen und farbenfrohen Gestaltung, der weiblichen und für den deutschen Geschmack eher traumhaft wirkenden Formen hervorgehoben.


In einer Präsentation stellte Frau Prof. Dr. Kochetkova, Dekanin der Fakultät für Architektur und Gestaltung, Studierenden und Lehrenden der FHTW sowie allen Interessenten ihre Hochschule vor. Mit Spannung wurden die aktuellen Informationen über die Einbeziehung des künstlerischen Potentials ihrer Fakultät in die vorbereitenden Maßnahmen zur Austragung der Olympiade 2014 aufgenommen (zur Erläuterung: Krasnodar ist Hauptstadt der Kuban-Region, in der sich die Stadt Sochi, Austragungsort der Winterspiele 2014, befindet). Im Anschluss berichteten ehemalige Stipendiatinnen des internationalen Förderprogramms des DAAD „Go East“, die Absolventin der FHTW, Frau Stefanie Hanisch,
und die Diplomandin der FHTW, Frau Katharina Grädener,
über ihre Erfahrungen und Ergebnisse der praxisbezogenen Studienaufenthalte an der Kuban-Universität Krasnodar. Als besonders wertvoll stellen beide die Erfahrungen heraus, die sie während ihrer Arbeiten im größten Bekleidungsunternehmen der Region, der „Alexandrija AG“ sammeln konnten. Frau Dreßler informierte über Möglichkeiten der Förderung der Auslandsaufenthalte durch Stipendien des DAAD.Der Studierendenaustausch zwischen beiden Partnerhochschulen wird seit 3 Jahren gepflegt. Seitdem weilten 3 Studentinnen der FHTW an der russischen Partneruniversität: Stefanie Hanisch und Martina Grädener erarbeiteten in Krasondar ihre Diplomprojekte, Katharina Grädener absolvierte einen praxisbezogenen Studienaufenthalt. An der FHTW wurden bisher zwei Austauschstudentinnen begrüßt: Alisa Antipzewa und Anastasija Lyutikova, zum neuen Wintersemester 2007/08 wird die Studentin Maria Ulyanova im Studiengang Modedesign erwartet.Die Werkschau fand zum ersten Mal auf dem seit Herbst 2006 teilweise bezogenen Campus Wilhelminenhofstraße in Oberschöneweide statt. Die Gäste aus Russland nutzten die Gelegenheit und machten sich mit der interessanten Architektur der Gebäude sowie den modern ausgestatteten Lehrräumen und Laboratorien bekannt.
In einem abschließenden Arbeitsgespräch bedankte sich Frau Prof. Skupin, Prodekanin des Fachbereichs Gestaltung, bei ihren Gästen aus Krasnodar für die aktive Mitwirkung am Tag der offenen Tür. 
Beide Seiten unterstrichen ihr Interesse am Ausbau der Partnerschaftsbeziehung und auf dem Gebiet des Modedesign, bei Interesse auch unter Einbeziehung anderer gestalterischer Bereiche ihrer Hochschulen. 
Brigitte Dreßler
Koordinatorin für die Kooperation
zwischen der Staatlichen Kuban-Universität Krasnodar
und der Fachhochschule für Technik und Wirtschaft Berlin
Zum ersten Mal „packten“ ausländische Diplomandinnen ihre Diplomkollektionen in Berlin aus: Liya Gyago und Albina Azizova, Absolventinnen der russischen Partnerhochschule in Krasnodar, zeigten gemeinsam mit ihren deutschen Kommilitonen ihre Arbeiten, mit denen sie ihre Hochschulen als Diplom-Modegestalterinnen in das Berufsleben entließen. Alle Präsentationen der Abendveranstaltung am Sonntag, dem 22.07.2007, ernteten begeisterten Beifall. Unter ihnen die „Lieblingsstücke“, betreut durch Herrn Markgraf, sowie die Kollektion „Klimawandel“,
In einer Präsentation stellte Frau Prof. Dr. Kochetkova, Dekanin der Fakultät für Architektur und Gestaltung, Studierenden und Lehrenden der FHTW sowie allen Interessenten ihre Hochschule vor. Mit Spannung wurden die aktuellen Informationen über die Einbeziehung des künstlerischen Potentials ihrer Fakultät in die vorbereitenden Maßnahmen zur Austragung der Olympiade 2014 aufgenommen (zur Erläuterung: Krasnodar ist Hauptstadt der Kuban-Region, in der sich die Stadt Sochi, Austragungsort der Winterspiele 2014, befindet). Im Anschluss berichteten ehemalige Stipendiatinnen des internationalen Förderprogramms des DAAD „Go East“, die Absolventin der FHTW, Frau Stefanie Hanisch,
Brigitte Dreßler
Koordinatorin für die Kooperation
zwischen der Staatlichen Kuban-Universität Krasnodar
und der Fachhochschule für Technik und Wirtschaft Berlin
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TORFL 2007
Berlin, Juni 2007: Prüfungen zum international anerkannten Sprachenzertifikat "Russisch als Fremdsprache"
Vom 19. bis 22. Juni 2007 fanden im gemeinsamen Testzentrum TORFL der FHTW Berlin und der Kuban-Universität Krasnodar bereits zum siebten Mal die Prüfungen zum Erwerb des international anerkannten Sprachenzertifikats „Russisch als Fremdsprache“ statt.
Das Zertifikat im Jahr 2007, dem „Weltweiten Jahr der Russischen Sprache“, zu erwerben, ist vielleicht nicht der Hauptgrund für die Kandidaten gewesen. Unbestritten ist jedoch, dass dieser Rahmen der auf eine bereits siebenjährige Tradition zurückblickenden Prüfungswoche eine besondere Note verleiht.
Was war in diesem Jahr anders als in den Vorjahren?
Nachgefragt war das gesamte Spektrum der Zertifikatsstufen: von Stufe I bis IV sowie das Wirtschaftsmodul. Den Prüfungen unterzogen sich in diesem Jahr 17 Kandidaten (Vergleich zum Vorjahr: 19 Teilnehmer). Unter den Kandidaten waren Studierende der FHTW Berlin - 65 % (Vergleich 2006: 32 %), 1 Absolventin der FHTW Berlin (Vergleich 2006: ebenfalls 1 Absolvent), keine Studierende anderer Hochschulen (Vergleich 2006: 21 %), Gasthörer/–innen – 29 % (Vergleich 2006: 42 %).
Die siebenjährige Tradition sowie die kontinuierliche Vorbereitung der Kandidaten während des ganzen Jahres führten zu einem spürbaren Qualitätssprung: Dr. Olga Kuznetsova, Leiterin der Prüfungskommission aus Krasnodar, und Brigitte Dreßler, Leiterin des Berliner Testzentrums, bescheinigen den Kandidaten eine ernsthafte Vorbereitung auf den Test, in Abhängigkeit von der angestrebten Stufe gute bis fundierte Sprachkenntnisse, aber auch ein umfangreiches Wissen über das Land und seine Leute, an deren Sprache sie großes Interesse zeigen. 
Die Positionen des TORFL, sein Ruf und sein Bekanntheitsgrad haben zugenommen. An der FHTW gehören der Test und die Vorbereitungskurse mittlerweile zum Standardangebot im Bereich Fremdsprachen, betonte Herr Langkutsch, Kanzler der FHTW, der wie in jedem Jahr die Kandidaten und die Prüfer im Namen der Hochschulleitung am ersten Prüfungstag begrüßte. Er wünschte den Teilnehmern am TORFL 2007 viel Erfolg und drückte seine Überzeugung aus, sie vollzählig auf der jährlich stattfindenden feierlichen Veranstaltung zur Übergabe der Zertifikate wiederzusehen (voraussichtlich: Herbst 2007).
Gegenwärtig läuft in Krasnodar die Auswertung der Ergebnisse, auf deren Grundlage durch das Hauptprüfungsamt in Moskau die Zertifikate ausgefertigt werden. Vielleicht wird nicht jeder Teilnehmer mit den in den einzelnen Teilprüfungen erreichten Ergebnissen zufrieden sein, denn die Anforderungen sind hoch und die Prüfungen umfangreich und vielseitig. Trotzdem, so die Teilnehmer, ist es für sie aus den verschiedensten Gründen wichtig und vorteilhaft, diese Zusatzqualifikation zu erwerben.
In Berlin ist die Planung der Vorbereitungskurse für das Wintersemester 2007/08 sowie des TORFL 2008 abgeschlossen. Spezielle, individuelle Konsultationen zur Vorbreitung auf die verschiedenen Niveaustufen haben sich bewährt und werden im Sommersemester 2008 wiederum angeboten.
Wir gratulieren den Kandidaten zu ihrem Entschluss, am TORFL 2007 teilzunehmen und bedanken uns bei der Prüfungskommission für die Abnahme der Tests.
Brigitte Dreßler
Leiterin Testzentrum TORFL
Berlin
Das Zertifikat im Jahr 2007, dem „Weltweiten Jahr der Russischen Sprache“, zu erwerben, ist vielleicht nicht der Hauptgrund für die Kandidaten gewesen. Unbestritten ist jedoch, dass dieser Rahmen der auf eine bereits siebenjährige Tradition zurückblickenden Prüfungswoche eine besondere Note verleiht.
Was war in diesem Jahr anders als in den Vorjahren?
Nachgefragt war das gesamte Spektrum der Zertifikatsstufen: von Stufe I bis IV sowie das Wirtschaftsmodul. Den Prüfungen unterzogen sich in diesem Jahr 17 Kandidaten (Vergleich zum Vorjahr: 19 Teilnehmer). Unter den Kandidaten waren Studierende der FHTW Berlin - 65 % (Vergleich 2006: 32 %), 1 Absolventin der FHTW Berlin (Vergleich 2006: ebenfalls 1 Absolvent), keine Studierende anderer Hochschulen (Vergleich 2006: 21 %), Gasthörer/–innen – 29 % (Vergleich 2006: 42 %).
Die Positionen des TORFL, sein Ruf und sein Bekanntheitsgrad haben zugenommen. An der FHTW gehören der Test und die Vorbereitungskurse mittlerweile zum Standardangebot im Bereich Fremdsprachen, betonte Herr Langkutsch, Kanzler der FHTW, der wie in jedem Jahr die Kandidaten und die Prüfer im Namen der Hochschulleitung am ersten Prüfungstag begrüßte. Er wünschte den Teilnehmern am TORFL 2007 viel Erfolg und drückte seine Überzeugung aus, sie vollzählig auf der jährlich stattfindenden feierlichen Veranstaltung zur Übergabe der Zertifikate wiederzusehen (voraussichtlich: Herbst 2007).
Gegenwärtig läuft in Krasnodar die Auswertung der Ergebnisse, auf deren Grundlage durch das Hauptprüfungsamt in Moskau die Zertifikate ausgefertigt werden. Vielleicht wird nicht jeder Teilnehmer mit den in den einzelnen Teilprüfungen erreichten Ergebnissen zufrieden sein, denn die Anforderungen sind hoch und die Prüfungen umfangreich und vielseitig. Trotzdem, so die Teilnehmer, ist es für sie aus den verschiedensten Gründen wichtig und vorteilhaft, diese Zusatzqualifikation zu erwerben.
In Berlin ist die Planung der Vorbereitungskurse für das Wintersemester 2007/08 sowie des TORFL 2008 abgeschlossen. Spezielle, individuelle Konsultationen zur Vorbreitung auf die verschiedenen Niveaustufen haben sich bewährt und werden im Sommersemester 2008 wiederum angeboten.
Brigitte Dreßler
Leiterin Testzentrum TORFL
Berlin
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Besuch in der Botschaft der Russischen Föderation
Berlin, Mai 2007: Deutsche und russische Studierende zu Besuch in der Botschaft der Russischen Föderation
Am Mittwoch, dem 16. Mai 2007, öffneten sich in Berlin, in der Straße Unter den Linden die Türen der Botschaft der Russischen Föderation in der BRD für eine Gruppe Studierender der Fachhochschule für Technik und Wirtschaft Berlin und der russischen Partnerhochschule, der Kuban-Universität zu Krasnodar.
Sie folgten einer Einladung zur Exkursion, deren Ziel es war, den Teilnehmern einen persönlichen Eindruck von dem Inneren des grandiosen und imposanten Bauwerks und Informationen über seine Geschichte zu vermitteln.
Herr Emeljanov, 3. Sekretär der Botschaft, empfing die Exkursionsteilnehmer, unter den sich auch der Präsident der FHTW Berlin, Herr Prof. Dr. M. Heine, und die Koordinatorinnen der Hochschulpartnerschaft FHTW – Kuban-Universität, Frau Dr. G. Govorova und Frau B. Dreßler, befanden.
Für die Studierenden war die Exkursion einer der Höhepunkte ihres gemeinsamen studentischen Projektes. Die Studierenden des Lehrstuhls für Übersetzungswissenschaften der Kuban-Universität absolvierten eine achttägige Studienreise an die Berliner FHTW, um das Studienangebot und Ausbildungsprogramm, Land und Leute kennen zu lernen. Gemeinsam führten sie mit Studierenden der FHTW einen Workshop durch, der seine Fortsetzung im September 2007 an der Partneruniversität in Krasnodar finden wird.Herr Heine und die Vertreterinnen beider Partnerhochschulen nutzten die Möglichkeit eines Gedankenaustausches mit Herrn Emeljanov zu Schwerpunkten der Zusammenarbeit russischer und deutscher Hochschulen in Ausbildung und Forschung.
Der Exkursion durch die Botschaft ging ein Besuch Herrn Emeljanovs an der FHTW Berlin im Januar 2007 voraus. In einem Gespräch mit dem Vizepräsidenten der FHTW, Herrn Prof. Dr. K. Semlinger, und der Stellvertretenden Leiterin der ZE Fremdsprachen, Frau B. Dreßler, wurde über die internationalen Aktivitäten der FHTW insbesondere über ihre Partnerschaften mit osteuropäischen Hochschulen und über die an der FHTW hoch geschätzte Fremdsprachenausbildung, in der sich die russische Sprache einen angesehenen Platz „erkämpft“ hat, informiert.
Herr Prof. Dr. M. Knaut, Dekan des Fachbereichs Gestaltung der FHTW und „Hausherr“ im neuen Campus der FHTW in Berlin-Oberschöneweide, lud den russischen Gast zu einem Rundgang durch das erst im Oktober 2006 in Betrieb genommene Lehrgebäude ein. Herr Emeljanov konnte sich vom breiten Studienangebot sowie der praxisorienterten Ausbildung an der FHTW überzeugen.
Die Partnerhochschulen in Berlin und Krasnodar erhoffen sich von dem Gedankenaustausch neue Impulse bei der Umsetzung ihrer Gemeinschaftsprojekte, die Botschaft wird dabei verbindend und unterstützend zur Seite stehen. Herr Heine sprach Herrn Emeljanov herzliche Dankesworte aus.
Die Studierenden nahmen positive Eindrücke mit nach Hause und führten, angeregt durch die Exkursion und die gewonnenen Informationen, interessante Gespräche zur Geschichte ihrer Heimatländer, über die langjährigen Traditionen und die aktuellen Ereignisse in den deutsch-russischen Beziehungen.
Brigitte Dreßler
Stellvertretende Leiterin der ZE Fremdsprachen
Koordinatorin der Kooperationsbeziehung FHTW Berlin und Kuban-Universität Krasnodar
Der Exkursion durch die Botschaft ging ein Besuch Herrn Emeljanovs an der FHTW Berlin im Januar 2007 voraus. In einem Gespräch mit dem Vizepräsidenten der FHTW, Herrn Prof. Dr. K. Semlinger, und der Stellvertretenden Leiterin der ZE Fremdsprachen, Frau B. Dreßler, wurde über die internationalen Aktivitäten der FHTW insbesondere über ihre Partnerschaften mit osteuropäischen Hochschulen und über die an der FHTW hoch geschätzte Fremdsprachenausbildung, in der sich die russische Sprache einen angesehenen Platz „erkämpft“ hat, informiert.
Brigitte Dreßler
Stellvertretende Leiterin der ZE Fremdsprachen
Koordinatorin der Kooperationsbeziehung FHTW Berlin und Kuban-Universität Krasnodar
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2007 - das "Jahr der russischen Sprache", Berlin
Berlin, April 2007: Internationales Russistik-Forum "Fragen der Ausbildung Russisch als Fremdsprache im dritten Jahrtausend: gegenwärtige Situation und Perspektiven"
Am 13. und 14. April 2007 fand im Russischen Haus der Wissenschaft und Kultur in Berlin im Rahmen des "Weltweiten Jahres der russischen Sprache – 2007" das Internationale Russistik-Forum zu "Fragen der Ausbildung Russisch als Fremdsprache im dritten Jahrtausend: gegenwärtige Situation und Perspektiven" statt. An beiden Arbeitstagen machten sich die 110 Teilnehmer aus 7 Ländern mit den neuesten Ergebnissen der angewandten Sprachforschung, der Methodik des Russischunterrichts an den verschiedensten Bildungseinrichtungen der vertretenen Länder, mit Neuerscheinungen auf dem Lehr- und Lehrmittelmarkt, dem e-learning in der Fremdsprachenausbildung Russisch bekannt, führten dazu interessante Diskussionen und nutzten die Zeit für einen intensiven Meinungsaustausch. Auf der feierlichen Eröffnungsveranstaltung wandten sich der Direktor des Russischen Hauses und Botschaftsrat der Botschaft der Russischen Föderation in der BRD, M. Vladimir, sowie der Vertreter der Botschaft der RF, Botschaftsrat A. Petrov an die Teilnehmer des Forums. In ihren Beiträgen äußerten sie interessante Gedanken zur Rolle der russischen Sprache in der heutigen Zeit an, in welcher der qualitätsgerechten und engagierten Arbeit der Russischlehrer und Wissenschaftler auf dem Gebiet der Russistik eine große Bedeutung zukommt.
Dr. N. Isaev, Abteilungsleiter Kultur und Bildung im Russischen Haus und zugleich Gastgeber und Organisator des Forums, hielt die Fäden mit fachlicher Kompetenz, Organisationstalent, einem reichen Erfahrungsschatz, Ideenvielfalt, Charme und der bekannten russischen Gastfreundschaft fest und gekonnt in der Hand. In Kooperation mit seinen Kolleginnen renommierter russischer Hochschulen, wie z. B. Frau Prof. Dr. O. Mitrofanowa und Frau Prof. Dr. S. Chavronina (Russische Universität für Völkerfreundschaft, Moskau) und Frau Prof. Dr. V. Stepanenko (Lomonossow-Universität, Moskau) regte er den vielseitigen Disput unter erfahrenen und Nachwuchswissenschaftlern Russlands, Deutschlands, des Baltikums, Polens, Spaniens und Japans an. 
In Fragen der Zertifizierung von Kenntnissen der Russischen Sprache (Internationales Testsystem TORFL – Test of Russian as a Foreign Language/ ТРКИ - Тест по русскому языку как иностаранному) schloss die Berliner Konferenz direkt an die Ergebnisse der Moskauer Konferenz vom Januar 2007 an. Vertreterinnen verschiedener Arbeitsgruppen und Kommissionen des Hauptprüfungsamtes Moskaus informierten über den neuesten Arbeitsstand bei der Erarbeitung aktualisierter Testaufgaben (Dr. N. Andrjuschina, aktueller Entwicklungsstand des Testsystems TRKI – Elementar- und Basisstufe sowie Zertifikatsstufe TRKI-1), bei der Beschreibung der didaktisch-methodischen Anforderungen einzelner Zertifikatsstufen sowie über Neuerscheinungen von Lehrmitteln. Kritisch analysiert wurde die methodische Arbeit bei der Vorbereitung einzelner Subtests (Frau Dr. A. Golubeva, Hörverstehen). In dem in deutsch-russischer Co-Produktion erarbeiteten Beitrag "Motivation für das Erlernen der Russischen Sprache und der Zertifizierung erworbener Russischkenntnisse im Kontext neuer methodisch-technologischer Ablaufprozesse: Probleme und Perspektiven (am Beispiel der praktischer Erfahrungen der Fachhochschule für Technik und Wirtschaft Berlin)" erläutern Frau Dr. O. Kuznetsova und Frau B. Dreßler ihre Erfahrungen, die sie als Leiterin der Prüfungskommission bzw. Leiterin des Gemeinsamen Testzentrums TORFL an der FHTW Berlin in ihrer bereits siebenjährigen Praxis sammeln konnten. Frau Dreßler stellt das an der FHTW Berlin erfolgreich praktizierte komplexe Angebot "Erhöhung der Motivation am Russischunterricht, insbesondere unter Studierenden nichtphilologischer Studienrichtungen + Einbindung des Erwerbs von Kenntnissen der Russischen Sprache in fachliche studentische Projekte + abschließende Zertifizierung erworbener Russischkenntnisse durch das bundesweit anerkannte Sprachenzertifikat (UNIcert ) oder das international anerkannte Sprachenzertifikat TRKI" (B. Dreßler, FHTW Berlin, Dr. O. Kuznetsova, Staatliche Kuban-Universität Krasnodar, Konferenzbeitrag in russischer Sprache: Konferenzbeitrag, PDF, 182,1KB).
Die Aktionen im "Weltweiten Jahr der Russischen Sprache" werden fortgesetzt. Auf der jährlich im Russischen Haus durchgeführten "Expo-Lingua" (16.-18. November 2007) wird die Russische Sprache als Gastsprache der bekannten internationalen Sprachenmesse ausgerufen.
Im Gemeinsamen Testzentrum der Fachhochschule für Technik und Wirtschaft Berlin ist die Vorbereitung auf den TORFL 2007 in ihre abschließende Phase eingetreten. Die Anmeldung läuft und ist bis zum 14. Juni 2007 möglich. Der Test findet in der Woche vom 19. bis zum 22. Juni 2007 statt.
Brigitte Dreßler
Leiterin des Gemeinsamen Berliner Testzentrums TORFL
Stellvertretende Leiterin der ZE Fremdsprachen
FHTW Berlin
In Fragen der Zertifizierung von Kenntnissen der Russischen Sprache (Internationales Testsystem TORFL – Test of Russian as a Foreign Language/ ТРКИ - Тест по русскому языку как иностаранному) schloss die Berliner Konferenz direkt an die Ergebnisse der Moskauer Konferenz vom Januar 2007 an. Vertreterinnen verschiedener Arbeitsgruppen und Kommissionen des Hauptprüfungsamtes Moskaus informierten über den neuesten Arbeitsstand bei der Erarbeitung aktualisierter Testaufgaben (Dr. N. Andrjuschina, aktueller Entwicklungsstand des Testsystems TRKI – Elementar- und Basisstufe sowie Zertifikatsstufe TRKI-1), bei der Beschreibung der didaktisch-methodischen Anforderungen einzelner Zertifikatsstufen sowie über Neuerscheinungen von Lehrmitteln. Kritisch analysiert wurde die methodische Arbeit bei der Vorbereitung einzelner Subtests (Frau Dr. A. Golubeva, Hörverstehen). In dem in deutsch-russischer Co-Produktion erarbeiteten Beitrag "Motivation für das Erlernen der Russischen Sprache und der Zertifizierung erworbener Russischkenntnisse im Kontext neuer methodisch-technologischer Ablaufprozesse: Probleme und Perspektiven (am Beispiel der praktischer Erfahrungen der Fachhochschule für Technik und Wirtschaft Berlin)" erläutern Frau Dr. O. Kuznetsova und Frau B. Dreßler ihre Erfahrungen, die sie als Leiterin der Prüfungskommission bzw. Leiterin des Gemeinsamen Testzentrums TORFL an der FHTW Berlin in ihrer bereits siebenjährigen Praxis sammeln konnten. Frau Dreßler stellt das an der FHTW Berlin erfolgreich praktizierte komplexe Angebot "Erhöhung der Motivation am Russischunterricht, insbesondere unter Studierenden nichtphilologischer Studienrichtungen + Einbindung des Erwerbs von Kenntnissen der Russischen Sprache in fachliche studentische Projekte + abschließende Zertifizierung erworbener Russischkenntnisse durch das bundesweit anerkannte Sprachenzertifikat (UNIcert ) oder das international anerkannte Sprachenzertifikat TRKI" (B. Dreßler, FHTW Berlin, Dr. O. Kuznetsova, Staatliche Kuban-Universität Krasnodar, Konferenzbeitrag in russischer Sprache: Konferenzbeitrag, PDF, 182,1KB).
Die Aktionen im "Weltweiten Jahr der Russischen Sprache" werden fortgesetzt. Auf der jährlich im Russischen Haus durchgeführten "Expo-Lingua" (16.-18. November 2007) wird die Russische Sprache als Gastsprache der bekannten internationalen Sprachenmesse ausgerufen.
Im Gemeinsamen Testzentrum der Fachhochschule für Technik und Wirtschaft Berlin ist die Vorbereitung auf den TORFL 2007 in ihre abschließende Phase eingetreten. Die Anmeldung läuft und ist bis zum 14. Juni 2007 möglich. Der Test findet in der Woche vom 19. bis zum 22. Juni 2007 statt.
Brigitte Dreßler
Leiterin des Gemeinsamen Berliner Testzentrums TORFL
Stellvertretende Leiterin der ZE Fremdsprachen
FHTW Berlin
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2007 - das "Jahr der russischen Sprache", Moskau
Moskau, Januar 2007: 1. Internationale wissenschaftlich-praktische Konferenz "Wege und Mittel der Entwicklung von Theorie und Praxis der sprachlich-didaktischen Zertifizierung"
Am 22. und 23. Januar 2007 fand in Moskau an der Russischen Universität für Völkerfreundschaft (Российский университет Дружбы народов) die erste internationale wissenschaftlich-praktische Konferenz "Wege und Mittel der Entwicklung von Theorie und Praxis der sprachlich-didaktischen Zertifizierung" statt. Zu den Initiatoren der Konferenz zählten u.a. das Ministerium für Bildung und Wissenschaft der Russischen Föderation, die Internationale Assoziation der Russischlehrer (МАПРЯЛ) sowie das Hauptprüfungsamt für das international anerkannte Sprachenzertifikat "Russisch als Fremdsprache" (TORFL-ТРКИ).
In den Referaten und Beiträgen wurden Fragen globaler Bedeutung im Zusammenhang mit der Zertifizierung "Russisch als Fremdsprache" (J.V. Cheban, Direktor des Hauptprüfungsamtes TORFL), aber auch Probleme sprachwissenschaftlichen und sprachlich-didaktischen Charakters
(Prof. Dr. N.J. Zarjova, Stellvertretende Direktorin des Hauptprüfungsamtes TORFL und Dozentin der Universität für Völkerfreundschaft, Prof. Dr. L.P. Klobukova, Leiterin des Lehrstuhls für Russisch der Moskauer Staatlichen Lomonossow-Universität, Prof. Dr. T.M. Balychina, Dekanin der Fakultät für Weiterbildung der Universität für Völkerfreundschaft u.a.) behandelt.
Für die Vertreterinnen der Staatlichen Kuban-Universität Krasnodar, Dr. O.I. Kuznetsova, Leiterin der akkreditierten Prüfungskommission TORFL, und der Fachhochschule für Technik und Wirtschaft Berlin, B. Dreßler, Leiterin des Berliner Testzentrums TORFL, bilden die Grundaussagen der wissenschaftlichen Beiträge die Grundlage für die kontinuierliche Entwicklung und schöpferische Fortsetzung der bereits sechsjährigen Tätigkeit des Gemeinsamen Testzentrums "Russisch als Fremdsprache" in Berlin. Die während der sechsjährigen Durchführung der Vorbereitungskurse sowie der bisher 6 Prüfungen im Berliner Testzentrum erarbeiteten Fähigkeiten und gewonnenen Erfahrungen bestätigen, dass die Tätigkeit der Filiale den allgemeinen Anforderungen voll und ganz entspricht.
B. Dreßler und O.I. Kuznetsova, informierten die Konferenzteilnehmer in ihren Beiträgen über die Ergebnisse ihrer sechsjährigen Kooperation. Das Zusammenwirken von "Lehrer" und "Prüfer" im Berliner Zentrum sowie die Erfahrungen beider Partnerhochschulen auf dem Gebiet "Russisch als Fremdsprache" wurden als hervorragendes und einzigartiges Beispiel der internationalen Zusammenarbeit im Bereich Russisch als Fremdsprache hervorgehoben. Gegenwärtig werden durch beide Kolleginnen die Ergebnisse der Konferenz unter dem Gesichtspunkt ihrer Anwendung in der Arbeit des Testzentrums ausgewertet. Die Schlussfolgerungen werden den Leitungen beider Hochschulen sowie den Organisatoren der Konferenz zur Verfügung gestellt.
Die Erfahrungen der Konferenz, die im 11. Jahr des Bestehens des russischen TORFL stattfand, werden als positiv, aktuell und unabdingbar für die weitere Arbeit des Testzentrums eingeschätzt. Schlüsselbedeutung haben dabei solche Fragen, wie die aktuelle Situation des Testsystems TORFL und dessen Rolle inmitten anderer europäischer Testsysteme für Fremdsprachen, Probleme der Entwicklung und Optimierung des Staatlichen Systems TORFL im neuen Jahrtausend, die Definition der methodisch-technologischen Kette "Sprachausbildung – Zertifizierung – Sprachausbildung" als Grundlage der Vervollkommnung der Russischausbildung sowie die charakteristische Beschreibung des Berufsbildes des "Prüfers" und des "Vorbereitenden/Lehrenden" im Kontext des TORFL.
Vorgesehen ist, die Ergebnisse der Arbeit des Testzentrums auf der Konferenz "Fragen der Ausbildung Russisch als Fremdsprache im dritten Jahrtausend: gegenwärtige Situation und Perspektiven", die im April 2007 im Russischen Haus für Wissenschaft und Kultur im Rahmen des "Jahres der russischen Sprache – 2007" stattfinden wird, vorzustellen.
Den Mitarbeitern des Hauptprüfungsamtes, den Initiatoren und Entwicklern des Systems TORFL und der damit verbunden gesetzlichen Grundlagen sprechen B. Dreßler und O.I. Kuznetsova große Dankbarkeit aus: "Die "Geburt" des TORFL fiel zeitlich mit dem Heranreifen der aktuellen Aufgabe der Globalisierung aller Lebensbereiche zusammen und gab uns, den Lehrern der russischen Sprache, somit eine reelle Chance, aktiv an der Realisierung dieser Aufgabe mitzuwirken".
Кстати: Denjenigen, die Genaueres wissen möchten, sei verraten, dass das Jahr 2007 vom Präsidenten der Russischen Föderation, W.W. Putin, persönlich als weltweites "Jahr der Russischen Sprache" ausgerufen worden ist. Es startete im selben Monat in Paris auf der 25. Internationalen Sprachenmesse "Expolang-2007" («Эксполанг»).
Brigitte Dreßler
Leiterin des Gemeinsamen Berliner Testzentrums TORFL
Stellvertretende Leiterin der ZE Fremdsprachen, FHTW Berlin
In den Referaten und Beiträgen wurden Fragen globaler Bedeutung im Zusammenhang mit der Zertifizierung "Russisch als Fremdsprache" (J.V. Cheban, Direktor des Hauptprüfungsamtes TORFL), aber auch Probleme sprachwissenschaftlichen und sprachlich-didaktischen Charakters
Für die Vertreterinnen der Staatlichen Kuban-Universität Krasnodar, Dr. O.I. Kuznetsova, Leiterin der akkreditierten Prüfungskommission TORFL, und der Fachhochschule für Technik und Wirtschaft Berlin, B. Dreßler, Leiterin des Berliner Testzentrums TORFL, bilden die Grundaussagen der wissenschaftlichen Beiträge die Grundlage für die kontinuierliche Entwicklung und schöpferische Fortsetzung der bereits sechsjährigen Tätigkeit des Gemeinsamen Testzentrums "Russisch als Fremdsprache" in Berlin. Die während der sechsjährigen Durchführung der Vorbereitungskurse sowie der bisher 6 Prüfungen im Berliner Testzentrum erarbeiteten Fähigkeiten und gewonnenen Erfahrungen bestätigen, dass die Tätigkeit der Filiale den allgemeinen Anforderungen voll und ganz entspricht.
B. Dreßler und O.I. Kuznetsova, informierten die Konferenzteilnehmer in ihren Beiträgen über die Ergebnisse ihrer sechsjährigen Kooperation. Das Zusammenwirken von "Lehrer" und "Prüfer" im Berliner Zentrum sowie die Erfahrungen beider Partnerhochschulen auf dem Gebiet "Russisch als Fremdsprache" wurden als hervorragendes und einzigartiges Beispiel der internationalen Zusammenarbeit im Bereich Russisch als Fremdsprache hervorgehoben. Gegenwärtig werden durch beide Kolleginnen die Ergebnisse der Konferenz unter dem Gesichtspunkt ihrer Anwendung in der Arbeit des Testzentrums ausgewertet. Die Schlussfolgerungen werden den Leitungen beider Hochschulen sowie den Organisatoren der Konferenz zur Verfügung gestellt.
Die Erfahrungen der Konferenz, die im 11. Jahr des Bestehens des russischen TORFL stattfand, werden als positiv, aktuell und unabdingbar für die weitere Arbeit des Testzentrums eingeschätzt. Schlüsselbedeutung haben dabei solche Fragen, wie die aktuelle Situation des Testsystems TORFL und dessen Rolle inmitten anderer europäischer Testsysteme für Fremdsprachen, Probleme der Entwicklung und Optimierung des Staatlichen Systems TORFL im neuen Jahrtausend, die Definition der methodisch-technologischen Kette "Sprachausbildung – Zertifizierung – Sprachausbildung" als Grundlage der Vervollkommnung der Russischausbildung sowie die charakteristische Beschreibung des Berufsbildes des "Prüfers" und des "Vorbereitenden/Lehrenden" im Kontext des TORFL.
Vorgesehen ist, die Ergebnisse der Arbeit des Testzentrums auf der Konferenz "Fragen der Ausbildung Russisch als Fremdsprache im dritten Jahrtausend: gegenwärtige Situation und Perspektiven", die im April 2007 im Russischen Haus für Wissenschaft und Kultur im Rahmen des "Jahres der russischen Sprache – 2007" stattfinden wird, vorzustellen.
Den Mitarbeitern des Hauptprüfungsamtes, den Initiatoren und Entwicklern des Systems TORFL und der damit verbunden gesetzlichen Grundlagen sprechen B. Dreßler und O.I. Kuznetsova große Dankbarkeit aus: "Die "Geburt" des TORFL fiel zeitlich mit dem Heranreifen der aktuellen Aufgabe der Globalisierung aller Lebensbereiche zusammen und gab uns, den Lehrern der russischen Sprache, somit eine reelle Chance, aktiv an der Realisierung dieser Aufgabe mitzuwirken".
Кстати: Denjenigen, die Genaueres wissen möchten, sei verraten, dass das Jahr 2007 vom Präsidenten der Russischen Föderation, W.W. Putin, persönlich als weltweites "Jahr der Russischen Sprache" ausgerufen worden ist. Es startete im selben Monat in Paris auf der 25. Internationalen Sprachenmesse "Expolang-2007" («Эксполанг»).
Brigitte Dreßler
Leiterin des Gemeinsamen Berliner Testzentrums TORFL
Stellvertretende Leiterin der ZE Fremdsprachen, FHTW Berlin
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Osteuropatag 2006 - Teil I
Fachgebiet: Russisch als Fremdsprache
Feierliche Verleihung der Zertifikate TORFL sowie UNIcert II
Am Freitag, dem 10.11.2006, fand an der Fachhochschule für Wirtschaft und Technik Berlin der bereits traditionelle Osteuropatag statt. In diesem Jahr wurde die Veranstaltung in zwei thematischen Blöcken durchgeführt: Teil 1 war dem Thema "Russisch als Fremdsprache" und der feierlichen Verleihung der international anerkannten Zertifikate "Russisch als Fremdsprache" sowie der bundesweit anerkannten Zertifikate UNIcert II gewidmet.Teil 2 wurde in Form einer Info-Börse "Go East" für Studierende, Hochschulangehörige und alle Interessenten durchgeführt, um über die im Jahre 2006 zwischen der FHTW Berlin und der Kuban-Universität Krasnodar realisierten Projekte zu informieren sowie künftige Projekte zu diskutieren. Dazu wurden Teilnehmer vergangener Gemeinschaftsprojekte, Austauschstudierende und Lehrende russischer Partnerhochschulen sowie Vertreter/-innen verschiedener Einrichtungen mit Osteuropabezug/ speziell Russland eingeladen, welche bereit waren, die Projekte vorzustellen und die Fragen der Studierenden und Kollegen zu beantworten.
Nach russischem Brauch werden die Gäste mit Brot und Salz begrüßt
und mit einer musikalischen Darbietung von Schülern und Schülerinnen des Hans-und-Hilde-Coppy-Gymnasiums auf die feierliche Veranstaltung eingestimmt. 
Herr Langkutsch, Kanzler der FHTW, hebt in seiner Grußansprache die Bedeutung der Kooperationen mit ausländischen Hochschulen im Gesamtkontext der Internationalisierung des Ausbildungsprozesses an der FHTW hervor. Dabei schließen die internationalen Kontakte auch Hochschulen im osteuropäischen Raum, insbesondere in Russland, ein. Den intensivsten sowie fachlich am breitesten gefächerten Austausch von Studierenden, Lehrenden und Know-how pflegt die FHTW Berlin mit der Kuban-Universität zu Krasnodar. In 6 Jahren der Hochschulpartnerschaft ist es gelungen, gemeinsame Projekte in den Wirtschafts- und Ingenieurwissenschaften, den künstlerischen Fachrichtungen sowie den Fremdsprachen (Russisch und Deutsch) erfolgreich zu realisieren.
Als Höhepunkt nennt er die Durchführung der international anerkannten Sprachprüfung "Russisch als Fremdsprache" (TORFL) in der gemeinsamen Berliner Filiale, dem Testzentrum "Russisch als Fremdsprache". Die in diesem Jahr verzeichnete Teilnehmerzahl ist beeindruckend, ihr Anwachsen ist Beweis für die Qualität und Beharrlichkeit der im Testzentrum geleisteten Arbeit. Anschließend werden den Teilnehmern an den Prüfungen 2006 die Zertifikate überreicht.
...
...
Herr Langkutsch, Herr Prof. Abramov, Dekan der Philologischen Fakultät der Kuban-Universität und Frau Dr. Govorova, Stellvertretende Leiterin des Departements für IB der Partneruniversität in Krasnodar, würdigen die Leistungen der Teilnehmer.
Nach russischem Brauch werden die Gäste mit Brot und Salz begrüßt
Herr Langkutsch, Kanzler der FHTW, hebt in seiner Grußansprache die Bedeutung der Kooperationen mit ausländischen Hochschulen im Gesamtkontext der Internationalisierung des Ausbildungsprozesses an der FHTW hervor. Dabei schließen die internationalen Kontakte auch Hochschulen im osteuropäischen Raum, insbesondere in Russland, ein. Den intensivsten sowie fachlich am breitesten gefächerten Austausch von Studierenden, Lehrenden und Know-how pflegt die FHTW Berlin mit der Kuban-Universität zu Krasnodar. In 6 Jahren der Hochschulpartnerschaft ist es gelungen, gemeinsame Projekte in den Wirtschafts- und Ingenieurwissenschaften, den künstlerischen Fachrichtungen sowie den Fremdsprachen (Russisch und Deutsch) erfolgreich zu realisieren.
Herr Langkutsch, Herr Prof. Abramov, Dekan der Philologischen Fakultät der Kuban-Universität und Frau Dr. Govorova, Stellvertretende Leiterin des Departements für IB der Partneruniversität in Krasnodar, würdigen die Leistungen der Teilnehmer.
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Osteuropatag 2006 - Teil II
Fachgebiete: Wirtschafts- und Ingenieurwissenschaften, Modedesign/ Bekleidungstechnik, Grabungstechnik
Info-Börse
Für den zweiten Teil der Veranstaltung, die Info-Börse im Rahmen von "Go East", wurden Info-Stände eingerichtet, die durch die geladenen Ansprechpartner/-innen,
Frau Röhr und Frau Ebert vom International Office der FHTW;
Herrn Trenn, Vertreter des DAAD;
Herrn Fischer, Regionalleiter des dialog e.V.;
Frau Schröder, Beauftragte der Hochschulleitung der FHTW für internationale Kontakte;
sowie Frau Dr. Govorova und Frau Dreßler, Koordinatorinnen der Hochschulkooperation, betreut wurden.
In einzelnen Gesprächsrunden wurden Fragen besprochen, welche durch informative und lebendig vorgetragene Präsentationen der Teilnehmer an Gemeinschaftsprojekten "unterbrochen" und gleichzeitig erneut angeregt wurden.
Besonderen Anklang fanden die Präsentationen der Austauschstudierenden der Kuban-Universität, welche die Anwesenden mit ihrer Stadt und der Universität sowie mit der Kuban-Region unter dem Gesichtspunkt ihres Wirtschaftspotentials bekannt machten;
.....
(Ekaterina Tsaranova, Igor Kalitvenzev, Anna Katryukhina - Austauschstudierende der Kuban-Universität an der FHTW.)
der Absolventin der FHTW, Frau Anne Bentzien, die über ihren Studienaufenthalt an der Kuban-Universität mit dem Ziel der Erarbeitung ihres Diplomprojektes berichtete; der Studierenden der FHTW - Frau Katarina Grädener,
Studentin des Studienganges Bekleidungstechnik und Go East-Stipendiatin 2006; Christian Quellmalz als Vertreter einer Gruppe Studierender des Studienganges Wirtschaftsrecht, Teilnehmer an einer gemeinsamen wissenschaftlichen studentischen Konferenz in Krasnodar im Mai 2006; Jürgen Brandt als Vertreter einer Gruppe von Go East-Stipendiaten 2006 des Studienganges Restaurierung/Grabungstechnik.
Interessiert aufgenommen wurden eine umfangreiche Fotoausstellung, die bereits traditionell in jedem Jahr resümierend über die Projekte des zu Ende gehenden Jahres erstellt wird, sowie das kalte Büfett, welches mit traditionellen russischen und deutschen Speisen aufwartete.
Allen Anwesenden wird herzlicher Dank für die interessanten Präsentationen und die Unterstützung bei der Vor- und Nachbereitung der Veranstaltung übermittelt. Besonderer Dank gilt dem DAAD für die materielle Unterstützung der Hochschulpartnerschaft insgesamt und des Osteuropatages im Einzelnen.
Herr Langkutsch resümiert, dass das Leitmotiv "Go East" für die FHTW Berlin bereits nicht mehr zutreffend ist, "... da sich die FHTW bereits dort befindet". Besonders erfreulich schätzt Frau Dreßler ein, dass Go East-Stipendiaten länger zurückliegender Projekte, die mittlerweile im Arbeitsprozess stehen, die Möglichkeit nutzten, Bekannte aus Krasnodar und der FHTW wieder zu sehen sowie Neu-Interessenten über den Nutzen ihres Russlandaufenthaltes zu berichten.
Der von der FHTW eingeschlagene Weg ist interessant und richtig, bleibt es ihren Studierenden überlassen, ihn zu gehen.
Brigitte Dreßler
Stellvertretende Leiterin der ZE Fremdsprachen
Leiterin Testzentrum TORFL
Koordinatorin der Kooperationsbeziehung FHTW Berlin und Kuban-Universität Krasnodar
Frau Röhr und Frau Ebert vom International Office der FHTW;
Herrn Trenn, Vertreter des DAAD;
Herrn Fischer, Regionalleiter des dialog e.V.;
Frau Schröder, Beauftragte der Hochschulleitung der FHTW für internationale Kontakte;
sowie Frau Dr. Govorova und Frau Dreßler, Koordinatorinnen der Hochschulkooperation, betreut wurden.
In einzelnen Gesprächsrunden wurden Fragen besprochen, welche durch informative und lebendig vorgetragene Präsentationen der Teilnehmer an Gemeinschaftsprojekten "unterbrochen" und gleichzeitig erneut angeregt wurden.
Besonderen Anklang fanden die Präsentationen der Austauschstudierenden der Kuban-Universität, welche die Anwesenden mit ihrer Stadt und der Universität sowie mit der Kuban-Region unter dem Gesichtspunkt ihres Wirtschaftspotentials bekannt machten;
(Ekaterina Tsaranova, Igor Kalitvenzev, Anna Katryukhina - Austauschstudierende der Kuban-Universität an der FHTW.)
der Absolventin der FHTW, Frau Anne Bentzien, die über ihren Studienaufenthalt an der Kuban-Universität mit dem Ziel der Erarbeitung ihres Diplomprojektes berichtete; der Studierenden der FHTW - Frau Katarina Grädener,
Interessiert aufgenommen wurden eine umfangreiche Fotoausstellung, die bereits traditionell in jedem Jahr resümierend über die Projekte des zu Ende gehenden Jahres erstellt wird, sowie das kalte Büfett, welches mit traditionellen russischen und deutschen Speisen aufwartete.
Allen Anwesenden wird herzlicher Dank für die interessanten Präsentationen und die Unterstützung bei der Vor- und Nachbereitung der Veranstaltung übermittelt. Besonderer Dank gilt dem DAAD für die materielle Unterstützung der Hochschulpartnerschaft insgesamt und des Osteuropatages im Einzelnen.
Herr Langkutsch resümiert, dass das Leitmotiv "Go East" für die FHTW Berlin bereits nicht mehr zutreffend ist, "... da sich die FHTW bereits dort befindet". Besonders erfreulich schätzt Frau Dreßler ein, dass Go East-Stipendiaten länger zurückliegender Projekte, die mittlerweile im Arbeitsprozess stehen, die Möglichkeit nutzten, Bekannte aus Krasnodar und der FHTW wieder zu sehen sowie Neu-Interessenten über den Nutzen ihres Russlandaufenthaltes zu berichten.
Der von der FHTW eingeschlagene Weg ist interessant und richtig, bleibt es ihren Studierenden überlassen, ihn zu gehen.
Brigitte Dreßler
Stellvertretende Leiterin der ZE Fremdsprachen
Leiterin Testzentrum TORFL
Koordinatorin der Kooperationsbeziehung FHTW Berlin und Kuban-Universität Krasnodar
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TORFL 2006
Juni 2006: Prüfungen zum international anerkannten Sprachenzertifikat "Russisch als Fremdsprache"
Vom 20. bis zum 23. Juni 2006 fanden im Testzentrum TORFL der FHTW Berlin zum sechsten Mal die Prüfungen zum Erwerb des international anerkannten Sprachenzertifikats "Russisch als Fremdsprache" statt. Der TORFL 2006 stellt eine Steigerung in dreierlei Hinsicht dar:
Traditionsgemäß reiste die Prüfungskommission der Partneruniversität aus Krasnodar unter Leitung von Frau Dr. Olga Kusnetzova, in Berlin an.
Viel Erfolg wünschten den Kandidaten des TORFL 2006 die Leitungen beider Hochschulen: Herr Prof. Dr. Babeshko, Rektor der Kuban-Universität zu Krasnodar, sandte ein Fax und bedankte sich bei den Kandidaten für ihre aktive Teilnahme am föderalen Programm „Russisch als Fremdsprache“.
Herr Langkutsch, Kanzler der FHTW Berlin, begrüßte die Interessenten persönlich am Tag der Eröffnung des Tests und brachte die Anerkennung der Hochschulleitung zum Ausdruck, dass sich in diesem Jahr 19 Interessenten ungeachtet der o.e. erschwerenden Begleiterscheinungen für eine Teilnahme am Test entschieden haben.
An 3 Tagen wurden die schriftlichen und mündlichen Prüfungen abgenommen. Frau Dr. Kusnetzova und Brigitte Dreßler, Leiterin des Berliner Testzentrums, bescheinigen den Kandidaten eine ernsthafte Vorbereitung auf den Test, in Abhängigkeit von der angestrebten Stufe gute bis fundierte Sprachkenntnisse, aber auch ein umfangreiches Wissen über das Land und seine Leute, an deren Sprache sie großes Interesse zeigen.
Vielleicht wird nicht jeder Teilnehmer mit den in den einzelnen Teilprüfungen erreichten Ergebnissen zufrieden sein, denn die Anforderungen sind hoch und die Prüfungen umfangreich und vielseitig. Trotzdem, so die Teilnehmer, ist es für sie aus den verschiedensten Gründen wichtig und vorteilhaft, diese Zusatzqualifikation zu erwerben.
Inzwischen ist die Auswertung der Ergebnisse in Krasnodar abgeschlossen, auf deren Grundlage können nun durch das Hauptprüfungsamt in Moskau die Zertifikate ausgefertigt werden. Traditionsgemäß werden diese den Kandidaten im Herbst 2006 in feierlichem Rahmen überreicht.
Wir gratulieren den Teilnehmern zu ihrem Entschluss, sich dem TORFL zu unterziehen und bedanken uns bei der Prüfungskommission für die Abnahme des Tests.
Brigitte Dreßler
Leiterin Testzentrum TORFL
Berlin
- in diesem Jahr stellten sich mehr Kandidaten als je zuvor dem Test,
- die Temperaturen stiegen weit über 30 Grad,
- die Fußballweltmeisterschaft spornte nicht nur zu sportlichen, sondern unsere Kandidaten auch zu sprachlichen Höchstleistungen an.
Traditionsgemäß reiste die Prüfungskommission der Partneruniversität aus Krasnodar unter Leitung von Frau Dr. Olga Kusnetzova, in Berlin an.
Viel Erfolg wünschten den Kandidaten des TORFL 2006 die Leitungen beider Hochschulen: Herr Prof. Dr. Babeshko, Rektor der Kuban-Universität zu Krasnodar, sandte ein Fax und bedankte sich bei den Kandidaten für ihre aktive Teilnahme am föderalen Programm „Russisch als Fremdsprache“.
An 3 Tagen wurden die schriftlichen und mündlichen Prüfungen abgenommen. Frau Dr. Kusnetzova und Brigitte Dreßler, Leiterin des Berliner Testzentrums, bescheinigen den Kandidaten eine ernsthafte Vorbereitung auf den Test, in Abhängigkeit von der angestrebten Stufe gute bis fundierte Sprachkenntnisse, aber auch ein umfangreiches Wissen über das Land und seine Leute, an deren Sprache sie großes Interesse zeigen.
Vielleicht wird nicht jeder Teilnehmer mit den in den einzelnen Teilprüfungen erreichten Ergebnissen zufrieden sein, denn die Anforderungen sind hoch und die Prüfungen umfangreich und vielseitig. Trotzdem, so die Teilnehmer, ist es für sie aus den verschiedensten Gründen wichtig und vorteilhaft, diese Zusatzqualifikation zu erwerben.
Inzwischen ist die Auswertung der Ergebnisse in Krasnodar abgeschlossen, auf deren Grundlage können nun durch das Hauptprüfungsamt in Moskau die Zertifikate ausgefertigt werden. Traditionsgemäß werden diese den Kandidaten im Herbst 2006 in feierlichem Rahmen überreicht.
Wir gratulieren den Teilnehmern zu ihrem Entschluss, sich dem TORFL zu unterziehen und bedanken uns bei der Prüfungskommission für die Abnahme des Tests.
Brigitte Dreßler
Leiterin Testzentrum TORFL
Berlin
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Corporate Governance und Unternehmenskultur/ Interkulturelle Aspekte im deutsch/russischen Wirtschaftsverkehr
Mai 2006: Fünfter gemeinsamer Workshop Studierender der Kuban-Universität Krasnodar und der FHTW Berlin
Am 22. Mai 2006 fand zum fünften Mal ein internationales studentisches Seminar mit Studierenden und Lehrenden der Partnerhochschulen in Krasnodar und Berlin statt. Dieses Mal traf man sich in Krasnodar und beschäftigte sich mit Fragen der Corporate Governance und der Unternehmenskultur, mit interkulturellen Aspekten im deutsch/russischen Wirtschaftsverkehr. 12 Studierende des Fachbereiches Wirtschaftswissenschaften, Studienrichtung Wirtschaftsrecht, stellten in 3 Beiträgen die Ergebnisse ihrer zweimonatigen Studien vor.
Leiter des Seminars waren Herr Prof. Dr. J. Keßler, Professor der FHTW Berlin und Direktor des Instituts für Europäisches und Deutsches Wirtschaftsimmobilien- und Gesellschaftsrecht, unter dessen Anleitung die wissenschaftlichen Beiträge der Studierenden der FHTW erstellt wurden, sowie Herr Dr. A. N. Kostezkij, Dozent der Fakultät für Wirtschaftswissenschaften der Kuban-Universität und Leiter des Lehrstuhls für Marketing. Von russischer Seite nahmen an der Diskussion Studierende der Fakultät für Wirtschaftswissenschaften sowie des Lehrstuhls für wissenschaftliche Übersetzung und interkulturelle Kommunikation teil. Erfreulich war für die Studierenden, dass seitens des Lehrkörpers reges Interesse an den Ausarbeitungen gezeigt wurde: Frau Prof. L.J. Michenko sowie Frau Dr. M.E. Listopad stellten zahlreiche Fragen an die Vortragenden. Besonderes Interesse rief der Beitrag Herrn Prof. Dr. S.A. Suchichs, Dozent am Lehrstuhl für Persönlichkeitspsychologie der Kuban-Universität, hervor, in dem er die Ursachen für unterschiedliche Geschäftsaktivitäten seitens deutscher und russischer Unternehmer aufdeckte und erklärte. Herr Prof. Dr. I.V. Schewtschenko, Dekan der Fakultät für Wirtschaftswissenschaften, begrüßte persönlich die Delegation der FHTW Berlin und bedankte sich bei Herrn Prof. Dr. Keßler sowie Frau B. Dreßler, Koordinatorin der Zusammenarbeit beider Hochschulen, für ihren persönlichen Beitrag zur Pflege der intensiven und vielseitigen Hochschulpartnerschaft.
Während des gemeinsamen Mittagessens zum Abschluss des Workshops wurde die Diskussion in nichtformeller Atmosphäre fortgesetzt.
Am kommenden Tag hatten die Studierenden der FHTW die Möglichkeit, eines der größten deutschen Unternehmen in der Region Krasnodar, die Firma "Claas", zu besichtigen.
Herr Dr. R. Bendisch, Generaldirektor der Firma "Claas" in Krasnodar, und sein Team demonstrierten und überzeugten, dass ihre Geschäftsidee in Russland erfolgreich umgesetzt wurde, und zerstreuten damit die Legenden über die "Unmöglichkeit, mit Russland Geschäfte machen zu können", mit denen unsere Massenmedien gern aufwarten.
Während des anschließenden einwöchigen Rahmenprogramms lernten die Teilnehmer der Delegation die Stadt Krasnodar sowie ihre Umgebung und die wunderschöne Natur des Nordkaukasus kennen. Die Exkursion führte durch die Schwarzmeerhafenstadt Novorossijsk nach Gelendshik, einen der schönsten Kurorte am Schwarzen Meer, mit Zwischenstopp zur Sektverkostung in der berühmten Sektkelterei Abrau-Djursso. Begleitet wurden die Studierenden von ihren Kommilitonen aus Krasnodar, einige von ihnen hatten am Workshop 2005 in Berlin teilgenommen, andere werden ab September 2006 ein Auslandssemester an der FHTW Berlin antreten.
Im abschließenden Seminar zum Studienprojekt, welches bereits wieder in Berlin stattfand, schlugen die Studierenden vor, ihre Arbeitsergebnisse und Erlebnisse in einem Sammelband festzuhalten. Sie nehmen diesen zusätzlichen Arbeitsaufwand gern in Kauf, um den Teilnehmern an kommenden Projekten umfangreiche Informationen zur Verfügung zu stellen.
Interessenten finden hier unseren Sammelband, Teil 1: Sammelband Teil 1 [PDF, 3.692,1 KB] und Teil 2 (Semesterarbeiten): Sammelband Teil 2 [PDF, 593,6 KB].
Brigitte Dreßler
Koordinatorin der Hochschulpartnerschaft
Berlin
Während des gemeinsamen Mittagessens zum Abschluss des Workshops wurde die Diskussion in nichtformeller Atmosphäre fortgesetzt.
Am kommenden Tag hatten die Studierenden der FHTW die Möglichkeit, eines der größten deutschen Unternehmen in der Region Krasnodar, die Firma "Claas", zu besichtigen.
Während des anschließenden einwöchigen Rahmenprogramms lernten die Teilnehmer der Delegation die Stadt Krasnodar sowie ihre Umgebung und die wunderschöne Natur des Nordkaukasus kennen. Die Exkursion führte durch die Schwarzmeerhafenstadt Novorossijsk nach Gelendshik, einen der schönsten Kurorte am Schwarzen Meer, mit Zwischenstopp zur Sektverkostung in der berühmten Sektkelterei Abrau-Djursso. Begleitet wurden die Studierenden von ihren Kommilitonen aus Krasnodar, einige von ihnen hatten am Workshop 2005 in Berlin teilgenommen, andere werden ab September 2006 ein Auslandssemester an der FHTW Berlin antreten.
Im abschließenden Seminar zum Studienprojekt, welches bereits wieder in Berlin stattfand, schlugen die Studierenden vor, ihre Arbeitsergebnisse und Erlebnisse in einem Sammelband festzuhalten. Sie nehmen diesen zusätzlichen Arbeitsaufwand gern in Kauf, um den Teilnehmern an kommenden Projekten umfangreiche Informationen zur Verfügung zu stellen.
Interessenten finden hier unseren Sammelband, Teil 1: Sammelband Teil 1 [PDF, 3.692,1 KB] und Teil 2 (Semesterarbeiten): Sammelband Teil 2 [PDF, 593,6 KB].
Brigitte Dreßler
Koordinatorin der Hochschulpartnerschaft
Berlin
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FHTW Berlin verleiht Ehrenmitgliedschaft an den Rektor der Kuban-Universität Krasnodar
Januar 2006: Prof. Dr. Vladimir A. Babeshko wird erster ausländischer Ehrensenator der FHTW Berlin
Der russische Mathematiker und Physiker Prof. Dr. Vladimir Andreevich Babeshko wird Ehrenmitglied der Fachhochschule für Technik und Wirtschaft Berlin (FHTW); gleichzeitig wird ihm der Titel des Ehrensenators verliehen.
Mit der Auszeichnung würdigt die FHTW Berlin die Verdienste des anerkannten Wissenschaftlers und langjährigen Rektors der Staatlichen Kuban-Universität Krasnodar um die deutsch-russische Hochschulkooperation. Die Ehrenmitgliedschaft wurde am 9. Januar 2006 in feierlichem Rahmen auf der Sitzung des Akademischen Senats der FHTW verliehen.
In der von Professor Dr. Jürgen Keßler, Direktor des Instituts für Deutsches und Europäisches Immobilienwirtschafts- und Genossenschaftsrecht, vorgetragen Laudatio wird hervorgehoben, dass es vor allem dem persönlichen Einsatz von Vladimir Andreevich Babeshko zu verdanken sei, dass während der seit sechs Jahren bestehenden Partnerschaft zwischen der FHTW Berlin und der Staatlichen Kuban-Universität zahlreiche Projekte erfolgreich realisiert wurden. Ein Beispiel ist das internationale Fremdsprachenzertifikat Test of Russian as a Foreign Language (TORFL), für das die beiden Hochschulen ein gemeinsames Testzentrum an der FHTW eingerichtet haben. Der dem britischen Cambridge Certificate entsprechende TORFL ist als Zusatzqualifikation für wirtschaftswissenschaftliche, technische und künstlerische Fachrichtungen von Interesse. Der TORFL wird seit 2001 jährlich abgenommen.
Vladimir A. Babeshko ist Mitglied zahlreicher akademischer Organisationen, unter anderem der russischen Akademie der Wissenschaften. Seit 1982 steht der heute 65jährige an der Spitze der für ihre breite Grundlagenforschung bekannten Staatlichen Kuban-Universität Krasnodar. Die zu den führenden russischen Universitäten zählende Hochschule wurde 2002 mit einer Goldmedaille für ihre hervorragende Reputation ausgezeichnet.
V. A. Babeshko ist das dritte Ehrenmitglied der FHTW Berlin. Die hohe Auszeichnung wurde in der Vergangenheit Prof. Günther Brühl von der Technischen Fachhochschule (TFH) sowie Frank Hasselbring zuteil. V. A. Babeshko ist somit das erste ausländische Ehrenmitglied der FHTW.
In seiner Rede dankt Vladimir Babeshko der Leitung der FHTW für die hohe Auszeichnung und würdigt die Leistungen, welche die FHTW in der relativ kurzen Zeit seit ihrer Gründung erreicht hat. Er fügt hinzu, dass der Präsident der Russischen Föderation, Vladimir V. Putin, aufgerufen hat, enge und gegenseitig vorteilhafte Kontakte mit Partnern aus Deutschland zu knüpfen und beständig zu pflegen. Die Zusammenarbeit zwischen der FHTW und der Kuban-Universität, sagt Professor Babeshko, sei unser bescheidener Beitrag zur Realisierung dieser Zielstellung.
Zur hohen Auszeichnung gratulieren der Präsident der FHTW, Professor Dr. Herbert Grüner, die Vorsitzende des Akademischen Senats der FHTW, Professor Dr. Claudia Hentschel, der Vertreter der Botschaft der Russischen Föderation in der BRD, Jury J. Kozin, sowie die Studentinnen Alisa Antiptseva im Namen der Austauschstudierenden aus Krasnodar an der FHTW und Bianka Krienke im Namen der Studierenden der FHTW, die an einem der zahlreichen Gemeinschaftsprojekte mit Kommilitonen aus Krasnodar teilgenommen haben.
Vladimir A. Babeshko ist Mitglied zahlreicher akademischer Organisationen, unter anderem der russischen Akademie der Wissenschaften. Seit 1982 steht der heute 65jährige an der Spitze der für ihre breite Grundlagenforschung bekannten Staatlichen Kuban-Universität Krasnodar. Die zu den führenden russischen Universitäten zählende Hochschule wurde 2002 mit einer Goldmedaille für ihre hervorragende Reputation ausgezeichnet.
V. A. Babeshko ist das dritte Ehrenmitglied der FHTW Berlin. Die hohe Auszeichnung wurde in der Vergangenheit Prof. Günther Brühl von der Technischen Fachhochschule (TFH) sowie Frank Hasselbring zuteil. V. A. Babeshko ist somit das erste ausländische Ehrenmitglied der FHTW.
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Zusammenfassung: Gemeinschaftsprojekte (F)HTW Berlin - Kuban-Universität Krasnodar 2005
Studierende der FHTW und der Kuban-Universität nehmen rege am Studierendenaustausch teil
Bereits drei Mal hat sich die FHTW Berlin erfolgreich an den Ausschreibungen des Deutschen Akademischen Austauschdienstes im Rahmen des Programms Go East beteiligt. Einerseits ist zu bedauern, dass die Finanzierung nicht für alle beantragten Projekte bewilligt werden konnte, andererseits erfreut, dass die Nachfrage die Möglichkeiten übersteigt, was von einem wachsenden Interesse der Studierenden der FHTW, an einem Gemeinschaftsprojekt mit der russischen Partneruniversität teilnehmen zu wollen, zeugt.
Den Zuschlag für das Sommersemester 2005 erhielten Uwe Radischat, Student des Fachbereiches Ingenieurwissenschaften I, der im Rahmen seines Diplomprojekts "Detail-Analyse zur Realisierung einer energetischen Sanierung eines typischen Wohngebäudes in Krasnodar" Materialien sammelte, Berechnungen und Vergleiche mit den Ergebnissen russischer Ingenieure durchführte, sowie 4 Studierende des Studienganges Restaurierung/Grabungstechnik am Fachbereich Gestaltung Anja Sbrzesny, Juliane Halm, Mathias Albrecht und Mario Börner, die einen zweimonatigen Studienaufenthalt an der Partneruniversität absolvierten und gemeinsam mit russischen Kommilitonen Ausgrabungen und andere Arbeiten im archäologischen Ausgrabungsfeld der Kuban-Universität in der Siedlung Starokorsunskaja durchführten. Besonders wichtig für die gemeinsamen Projekte, so schätzt der Leiter der Arbeiten, Herr Prof. Dr. I.I. Marchenko ein, sind dabei die geophysikalischen und geomagnetischen Messungen, die von den deutschen Studierenden der Grabungstechnik im Feld durchgeführt worden sind. Die diesjährigen Ergebnisse ergänzen den topographischen Plan und die Magnetikinterpretationen, die im Jahre 2003 erstmals erarbeitet worden waren, und eine wichtige Grundlage für die weiteren Ausgrabungen in Starokorsunskaja darstellen.
Die Staffel der 5 wurde bereits weitergereicht an die neuen Go East-Stipendiaten: Katharina Grädener, Studentin im Studiengang Bekleidungstechnik des Fachbereiches Gestaltung absolviert gegenwärtig einen Intensivkurs der Russischen Sprache und hat bereits erste Kontakte zum Lehrstuhl Design der Partneruniversität und zum Unternehmen "Alexandrija" geknüpft. Folgen werden Anfang Oktober die Studierenden Martina Kolvenbach (Studiengang Bekleidungsgestaltung) und Alexander Seidel (Studiengang Regenerative Energien/Umwelttechnik), die an ihren Diplomprojekten arbeiten werden.
Ohne Förderung durch Go East haben sich zwei Studenten der Wirtschaftswissenschaften, Tino Göbel und Stefan Hoffmann, für ein Studiensemester an der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät in Krasnodar eingeschrieben. Herr Hoffmann hat sich für den gemeinsamen Studiengang beworben und strebt das Doppeldiplom an.
Im Austausch konnte die FHTW in diesem Jahr 3 Studierende der Partneruniversität begrüßen: die Studentinnen des Lehrstuhls für Modedesign Alisa Antipzeva und Anastasija Lyutikova sowie den Studenten der Fakultät für Management, Nikita Parakhnevich. Während Frau Antipzeva bereits ein Semester erfolgreich an der FHTW studiert hat, widmen sich die beiden Neuankömmlinge gegenwärtig der Vervollkommnung ihrer Deutschkenntnisse.
Wir, die Koordinatorinnen der Hochschulpartnerschaft, wünschen unseren Studierenden - den russischen in Berlin und den deutschen in Krasnodar - einen erfolgreichen Studienaufenthalt, interessante Begegnungen und neue Erkenntnisse, die sie in ihrer weiteren fachlichen und persönlichen Entwicklung voran bringen werden.
Informations- und Festveranstaltung Go East 2005
5 Jahre Hochschulpartnerschaft: FHTW Berlin und Kuban-Universität Krasnodar
Am Donnerstag, dem 08.12.2005, fand an der FHTW Berlin mit Unterstützung des DAAD die bereits traditionelle Informations- und Festveranstaltung Go East statt. Unter dem Motto "5 Jahre Hochschulpartnerschaft: FHTW Berlin und Kuban-Universität Krasnodar" trafen sich Teilnehmer an Gemeinschaftsprojekten, die im zurückliegenden Jahr 2005 realisiert worden sind, mit Interessenten künftiger Projekte, um über ihre Erfahrungen und Erlebnisse während ihres Studien- oder Praktikumaufenthaltes an der Partneruniversität zu berichten. Die Veranstaltung wird mit einer musikalischen Darbietung von Schülerinnen des Hans-und-Hilde-Coppy-Gymnasiums eingestimmt. Frau Dreßler, Koordinatorin der Hochschulpartnerschaft eröffnet die Feierstunde und begrüßt die Gäste. In seiner Grußansprache "5 Jahre Hochschulpartnerschaft zwischen der FHTW Berlin und der Kuban-Universität Krasnodar" hebt Herr Prof. H.-H. Atzorn, 1. Vizepräsident der FHTW, die Bedeutung der Kooperationen mit ausländischen Hochschulen im Gesamtkontext der Internationalisierung des Ausbildungsprozesses an der FHTW hervor. Die internationalen Kontakte schließen auch zahlreiche Hochschulen im osteuropäischen Raum, insbesondere in Russland, ein. Zum gegenwärtigen Zeitpunkt bestehen Hochschulvereinbarungen mit 4 Hochschuleinrichtungen, wobei der intensivste sowie fachlich am breitesten gefächerte Austausch von Studierenden, Lehrenden und Know-how unserer Fachhochschule mit der Kuban-Universität zu Krasnodar besteht. In 5 Jahren Hochschulpartnerschaft ist es gelungen, gemeinsame Projekte in den Wirtschafts- und Ingenieurwissenschaften, den künstlerischen Fachrichtungen sowie den Fremdsprachen (Russisch und Deutsch) in Angriff zu nehmen und erfolgreich zu realisieren. Als Höhepunkte nennt er die bereits traditionelle Durchführung der international anerkannten Sprachprüfung „Russisch als Fremdsprache“ in der gemeinsamen Berliner Filiale, dem Testzentrum "Russisch als Fremdsprache", das Doppeldiplom auf dem Gebiet der Wirtschaftswissenschaften, die regelmäßige Durchführung deutsch-russischer oder internationaler studentischer Workshops abwechselnd in Berlin oder Krasnodar sowie die erfolgreiche Teilnahme am DAAD Projekt Go East, mit dessen Hilfe Diplomprojekte, bisher in den Ingenieurwissenschaften, sowie praxisbezogene Studienaufenthalte (bereits drei Mal auf dem Gebiet der Grabungstechnik) gefördert wurden. Herr Atzorn unterstreicht, dass dieses anspruchsvolle und qualitätsgerechte Bildungsangebot den Erfordernissen der Globalisierung im Rahmen des Bologna-Prozesses entspricht und den Studierenden beider Einrichtungen – und somit den Hochschulen selbst – zu einem echten Wettbewerbsvorteil gegenüber anderen Bildungseinrichtungen verhilft. Besonderen Dank bei der Entwicklung der Partnerschaft wird den Koordinatorinnen der Partnerschaft – Frau Galina Govorova und Frau Brigitte Dreßler sowie den betreuenden und engagierten Professoren beider Hochschulen ausgesprochen.Die Hochschulleitung, führt Herr Atzorn aus, unterstützt internationale Partnerschaften, um den aktuellen Entwicklungsrichtungen Rechnung zu tragen. Er führt die Arbeit des Akademischen Auslandsamtes, heute: der Beauftragten der HSL für Internationalisierung, sowie die obligatorische Fremdsprachenausbildung in allen Studiengängen an.
Abschließend informiert Herr Atzorn über den einstimmigen Beschluss des Akademischen Senats der FHTW vom 7. Juni 2005, den Rektor der Partnerhochschule, Herrn Professor Vladimir A. Babeshko, Mitglied der Akademie der Wissenschaften der Russischen Föderation, zum Ehrensenator der FHTW Berlin zu ernennen. Mit dieser Auszeichnung, welche die höchste Auszeichnung ist, die die FHTW verleihen kann, wird der unschätzbare fachliche und persönliche Beitrag Herrn Babeshkos zur Anbahnung und kontinuierlichen Entwicklung der Kooperation gewürdigt. Die Verleihung des Ehrentitels wird auf der öffentlichen Sitzung des Akademischen Senats der FHTW am Montag, dem 9. Januar 2006 erfolgen.
Frau B. Dreßler, Leiterin des Testzentrums TORFL, berichtet über die Einrichtung des gemeinsamen Testzentrums an der FHTW, den bisherigen Verlauf der Prüfungen sowie die Aktivitäten zur Popularisierung des TORFL und der russischen Sprache im zu Ende gehenden Jahr (Präsentationen des TORFL auf den "Tagen der Region Krasnodar" im April 2005 in Hannover sowie der Karrierebörse des dialog e.V. im Juli 2005 in Berlin, Teilnahme an der internationalen Konferenz "Russisch als Fremdsprache" im September 2005 in Sotschi). Im Weiteren informiert sie über die Bedeutungen der verschiedenen Zertifikatsstufen bezüglich der Sprachkompetenz der Kandidaten und gibt die Ergebnisse des TORFL 2005 bekannt. Sie bedankt sich bei der Leitung der Kuban-Universität sowie bei der Hochschulleitung und der Beauftragten für Internationalisierung, Frau Schröder, für die Unterstützung der Arbeit der gemeinsamen Filiale.Besondere Würdigung finden die Leistungen der Teilnehmer am Test 2005. Feierlich werden ihnen die wohlverdienten Zertifikate überreicht. Die Teilnehmer bedanken sich bei der Leitung der FHTW für die Einrichtung des Testzentrums an der FHTW und bei Frau Dreßler für die anspruchsvolle Vorbereitung auf den Test. Frau Dreßler benennt ebenfalls die Kandidaten des TORFL 2005, die an der Festveranstaltung aufgrund der großen räumlichen Trennung nicht teilnehmen können (Teilnehmerin aus Finnland, der Schweiz, Hannover). Mit einem musikalischen Beitrag wird den Kandidaten gratuliert.
In den anschließenden Beiträgen stellen die Teilnehmer an Go East-Projekten 2005 u.a. gemeinsamen deutsch-russischen Projekten, die im Jahre 2005 realisiert wurden, ihre Ergebnisse und Erlebnisse vor (s. u.) Den Abschluss bildet die Präsentation einer auswärtigen Referentin, Frau Anne Eichhorst. Sie hat das Studium an der FHTW bereits vor 2 Jahren beendet und stellt den Anwesenden die Ergebnisse und Eindrücke ihres 16-wöchigen Praktikums, welches sie in Krasnodar absolviert hatte, vor. Für die Anwesenden war der Blick auf Ergebnisse, Erlebnisse und Nutzen des Auslandsaufenthaltes mit einem zeitlichen Abstand sehr interessant. Im Anschluss informiert Frau Dreßler über künftige Projekte. Die geladenen Austauschstudentinnen der Partneruniversität in Krasnodar stellen sich den Fragen der Studierenden der FHTW. Teilnehmer am gemeinsamen internationalen Workshop "Interkulturelle Kommunikation - für Bologna und unsere Zukunft" in Berlin im Mai 2005, zu dem auch eine Gruppe Studierender der Kuban-Universität nach Berlin reiste, stellen ihren Sammelband vor und werden mit einer Teilnahmebescheinigung ausgezeichnet.
Großen Zuspruch finden die musikalische Begleitung, die umfangreiche Fotoausstellung, der auf russische Art von deutschen und russischen Studierenden gedeckte Tisch, der Empfang der Gäste mit "Brot und Salz" sowie die russischen Speisen. Die Bilanz FHTW-Kuban-Universität schließt mit einem optimistischen Blick in das Jahr 2006, zu dessen Beginn der Besuch des Rektors der Kuban-Universität, Herrn Prof. Dr. Babeshko, an der FHTW angekündigt ist.
Test of Russian as a Foreign Language - 2005
Zum fünften Mal werden im Gemeinsamen Testzentrum der FHTW und der Kuban-Universität in Berlin die Prüfungen zum Erwerb des international anerkannten Sprachenzertifikats abgenommen
Der Juni 2005 galt in der SG Sonstige Sprachen als "heißer" Monat im doppelten Sinne: zum 5. Mal fanden im Berliner Testzentrum, welches vor 5 Jahren gemeinsam von der FHTW Berlin und der Kuban-Universität Krasnodar eingerichtet wurde, die Prüfungen zum Erwerb des international anerkannten Sprachenzertifikats "Russisch als Fremdsprache" statt. Nachgefragt waren in diesem Jahr die Zertifikatsstufen I, II, III und IV sowie das Wirtschaftsmodul. Dr. Olga Kusnetzova, Leiterin der Prüfungskommission aus Krasnodar, und Brigitte Dreßler, Leiterin des Berliner Testzentrums, bescheinigen den Kandidaten eine ernsthafte Vorbereitung auf den Test, in Abhängigkeit von der angestrebten Stufe gute bis fundierte Sprachkenntnisse, aber auch ein umfangreiches Wissen über das Land und seine Leute, an deren Sprache sie großes Interesse zeigen. Vielleicht wird nicht jeder Teilnehmer mit den in den einzelnen Teilprüfungen erreichten Ergebnissen zufrieden sein, denn die Anforderungen sind hoch und die Prüfungen umfangreich und vielseitig. Trotzdem, so die Teilnehmer, ist es für sie aus den verschiedensten Gründen wichtig und vorteilhaft, diese Zusatzqualifikation zu erwerben.Gegenwärtig läuft in Krasnodar die Auswertung der Ergebnisse, auf deren Grundlage durch das Hauptprüfungsamt in Moskau die Zertifikate ausgefertigt werden. Traditionsgemäß werden diese den Kandidaten im Herbst in feierlichem Rahmen überreicht.
Wir gratulieren den Teilnehmern zu ihrem Entschluss, sich bei Temperaturen über 30 Grad dem TORFL zu unterziehen und bedanken uns bei der Prüfungskommission für die Abnahme des Tests.
Interkulturelle Kommunikation: für Bologna und unsere Zukunft
Mai 2005: Internationaler studentischer Workshop an der FHTW Berlin
Das Thema "Interkulturelle Kommunikation" stellten sich Studierende des Fachbereiches Wirtschaftswissenschaften I der Fachhochschule für Technik und Wirtschaft Berlin, darunter Austauschstudierende der Partnerhochschulen der FHTW in Bulgarien, Frankreich, Polen und der Schweiz, sowie Studierende des Lehrstuhls für Übersetzungswissenschaft der Kuban-Universität zu Krasnodar, auf einem internationalen studentischen Workshop, der am 11. Mai 2005 mit Unterstützung des Deutschen Akademischen Austausch Dienstes an der FHTW Berlin stattfand. Eröffnet wurde der Workshop im Namen der Hochschulleitung vom Kanzler der FHTW, Herrn Holger Langkutsch.In ihren Beiträgen stellten die Teilnehmer die Besonderheiten des Hochschulsystems im jeweiligen Heimatland sowie ihre Hochschule vor und erörterten in der anschließenden Diskussion Vor- und Nachteile der Bildungssysteme sowie den gegenwärtigen Stand der Umstellung auf Bachelor- und Masterabschlüsse in der eigenen Hochschule. Großes Interesse fand die Diskussion zu Gemeinsamkeiten und kulturell bedingten Unterschieden im interkulturellen Kontext, welche im Rahmen des allgemeinwissenschaftlichen Ergänzungsfaches "Interkulturelles Management" im Sommersemester 2005 unter Leitung von Brigitte Dreßler, Lektorin an und stellvertretende Leiterin der Zentraleinrichtung Fremdsprachen, thematisiert wurden. Interessant waren die Ausführungen des Absolventen der FHTW, Herrn Henry Höhne, der über seine praktischen Erfahrungen der interkulturellen Kommunikation, die er während seines dreimonatigen Studienaufenthaltes an der Partneruniversität in Krasnodar sammeln konnte, berichtete. Auf die Frage der Steigerung der Studentenmobilität ging Frau Galina N. Govorova, Stellvertretende Leiterin des Departements für Internationale Beziehungen der Kuban-Universität und Projektleiterin der russischen Seite, in ihrem abschließenden Beitrag ein. Sie hob insbesondere die Bedeutung solcher Komponenten, wie Motivation, Berufskompetenz, Fremdsprachkenntnisse und Interesse an anderen Kulturen hervor. Die enge Partnerschaftsbeziehung zwischen der FHTW und der Kuban-Universität, in die immer weitere Fachgebiete einbezogen werden, bietet den Studierenden hervorragende Möglichkeiten zur praktischen Anwendung ihrer Kenntnisse. Begleitet wurde der internationale Workshop von einem einwöchigen landeskulturellen Rahmenprogramm, zu dessen Veranstaltungen - Stadtrundfahrt, Theater- und Museumsbesuch, Firmenbesichtigung, Besuch des Karnevals der Kulturen sowie des Festungsbiwaks in der Zitadelle Spandau, Exkursion nach Potsdam mit Besuch der Schlösser und Parks von Sanssouci sowie Cecilienhof - alle Interessenten eingeladen waren.Abgerundet wurde das Programm durch einen gemeinsam vorbereiteten Abschlussabend, an dem alle Akteure teilnahmen und mit Genüssen der verschiedenen nationalen Küchen und durch ein landeskulturell ausgerichtetes Quiz die Kenntnisse über die Kulturen und Sitten in den vertretenen Ländern erweitert werden konnten.Mit dem Ziel, Interessenten mit den Ergebnissen der Arbeit des Workshops und den Hochschuleinrichtungen bekannt zu machen, um deren Motivation für die Fortsetzung und Weiterentwicklung des Projektes zu wecken, wurde ein Sammelband erstellt, in dessen Anhang auch die Auswertung der Fragebögen, die von allen Teilnehmern des Workshops beantwortet wurden, sowie das Quiz enthalten sind.
TORFL präsentiert sich auf der Hannover-Messe 2005
Vom 09. bis 13. April 2005 lud die Region Krasnodar zum 3. Internationalen Wirtschaftsforum "Tage der Region Krasnodar in Deutschland 2005" nach Hannover ein. Die Veranstaltung fand im Zusammenhang mit der Hannover Messe statt, deren Partnerland in diesem Jahr die Russische Föderation war. Während des Rundtischgespräches am 12. April, welches vom Departement für Bildung und Wissenschaft der Region Krasnodar veranstaltet wurde, stellten die renommiertesten Universitäten und Hochschulen der Schwarzmeerregion ihr Ausbildungsprofil und ihren Leistungskatalog vor.In der Präsentation der größten Universität Südrusslands, der Kuban-Universität Krasnodar, ging der Prorektor der Universität, Prof. Dr. Alexander Iwanov, insbesondere auf zahlreiche internationale Bildungs- und Forschungsprojekte ein. Eine äußerst aktive Hochschulkooperation besteht zur Berliner Fachhochschule für Technik und Wirtschaft. Konkrete und erfolgreich laufende Projekte, so z. B. das gemeinsame Testzentrum „Russisch als Fremdsprache“ in Berlin oder das Doppeldiplom auf dem Gebiet der Wirtschaftswissenschaften verhelfen beiden Hochschulen zu einem deutlichen Wettbewerbsvorteil. Gewinner dieser Projekte sind in erster Linie die Studierenden der Hochschulen, doch richtet sich das Angebot des Testzentrums TORFL, welches vor 5 Jahren zum Europäischen internationalen Sprachenjahr seine Tätigkeit aufnahm, an alle Interessierten, ihre Russischkenntnisse nach internationalem Standard testen und zertifizieren zu lassen. Brigitte Dreßler, Leiterin des gemeinsamen Testzentrums in Berlin, informierte über das Testsystem, über Möglichkeiten zur Vorbereitung und zum Ablegen des Tests. Anwesende Vertreter der deutschen Seite zeigten Interesse an diesem Angebot.
Den Zuschlag für das Sommersemester 2005 erhielten Uwe Radischat, Student des Fachbereiches Ingenieurwissenschaften I, der im Rahmen seines Diplomprojekts "Detail-Analyse zur Realisierung einer energetischen Sanierung eines typischen Wohngebäudes in Krasnodar" Materialien sammelte, Berechnungen und Vergleiche mit den Ergebnissen russischer Ingenieure durchführte, sowie 4 Studierende des Studienganges Restaurierung/Grabungstechnik am Fachbereich Gestaltung Anja Sbrzesny, Juliane Halm, Mathias Albrecht und Mario Börner, die einen zweimonatigen Studienaufenthalt an der Partneruniversität absolvierten und gemeinsam mit russischen Kommilitonen Ausgrabungen und andere Arbeiten im archäologischen Ausgrabungsfeld der Kuban-Universität in der Siedlung Starokorsunskaja durchführten. Besonders wichtig für die gemeinsamen Projekte, so schätzt der Leiter der Arbeiten, Herr Prof. Dr. I.I. Marchenko ein, sind dabei die geophysikalischen und geomagnetischen Messungen, die von den deutschen Studierenden der Grabungstechnik im Feld durchgeführt worden sind. Die diesjährigen Ergebnisse ergänzen den topographischen Plan und die Magnetikinterpretationen, die im Jahre 2003 erstmals erarbeitet worden waren, und eine wichtige Grundlage für die weiteren Ausgrabungen in Starokorsunskaja darstellen.
Die Staffel der 5 wurde bereits weitergereicht an die neuen Go East-Stipendiaten: Katharina Grädener, Studentin im Studiengang Bekleidungstechnik des Fachbereiches Gestaltung absolviert gegenwärtig einen Intensivkurs der Russischen Sprache und hat bereits erste Kontakte zum Lehrstuhl Design der Partneruniversität und zum Unternehmen "Alexandrija" geknüpft. Folgen werden Anfang Oktober die Studierenden Martina Kolvenbach (Studiengang Bekleidungsgestaltung) und Alexander Seidel (Studiengang Regenerative Energien/Umwelttechnik), die an ihren Diplomprojekten arbeiten werden.
Ohne Förderung durch Go East haben sich zwei Studenten der Wirtschaftswissenschaften, Tino Göbel und Stefan Hoffmann, für ein Studiensemester an der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät in Krasnodar eingeschrieben. Herr Hoffmann hat sich für den gemeinsamen Studiengang beworben und strebt das Doppeldiplom an.
Im Austausch konnte die FHTW in diesem Jahr 3 Studierende der Partneruniversität begrüßen: die Studentinnen des Lehrstuhls für Modedesign Alisa Antipzeva und Anastasija Lyutikova sowie den Studenten der Fakultät für Management, Nikita Parakhnevich. Während Frau Antipzeva bereits ein Semester erfolgreich an der FHTW studiert hat, widmen sich die beiden Neuankömmlinge gegenwärtig der Vervollkommnung ihrer Deutschkenntnisse.
Wir, die Koordinatorinnen der Hochschulpartnerschaft, wünschen unseren Studierenden - den russischen in Berlin und den deutschen in Krasnodar - einen erfolgreichen Studienaufenthalt, interessante Begegnungen und neue Erkenntnisse, die sie in ihrer weiteren fachlichen und persönlichen Entwicklung voran bringen werden.
Informations- und Festveranstaltung Go East 2005
5 Jahre Hochschulpartnerschaft: FHTW Berlin und Kuban-Universität Krasnodar
Am Donnerstag, dem 08.12.2005, fand an der FHTW Berlin mit Unterstützung des DAAD die bereits traditionelle Informations- und Festveranstaltung Go East statt. Unter dem Motto "5 Jahre Hochschulpartnerschaft: FHTW Berlin und Kuban-Universität Krasnodar" trafen sich Teilnehmer an Gemeinschaftsprojekten, die im zurückliegenden Jahr 2005 realisiert worden sind, mit Interessenten künftiger Projekte, um über ihre Erfahrungen und Erlebnisse während ihres Studien- oder Praktikumaufenthaltes an der Partneruniversität zu berichten. Die Veranstaltung wird mit einer musikalischen Darbietung von Schülerinnen des Hans-und-Hilde-Coppy-Gymnasiums eingestimmt. Frau Dreßler, Koordinatorin der Hochschulpartnerschaft eröffnet die Feierstunde und begrüßt die Gäste. In seiner Grußansprache "5 Jahre Hochschulpartnerschaft zwischen der FHTW Berlin und der Kuban-Universität Krasnodar" hebt Herr Prof. H.-H. Atzorn, 1. Vizepräsident der FHTW, die Bedeutung der Kooperationen mit ausländischen Hochschulen im Gesamtkontext der Internationalisierung des Ausbildungsprozesses an der FHTW hervor. Die internationalen Kontakte schließen auch zahlreiche Hochschulen im osteuropäischen Raum, insbesondere in Russland, ein. Zum gegenwärtigen Zeitpunkt bestehen Hochschulvereinbarungen mit 4 Hochschuleinrichtungen, wobei der intensivste sowie fachlich am breitesten gefächerte Austausch von Studierenden, Lehrenden und Know-how unserer Fachhochschule mit der Kuban-Universität zu Krasnodar besteht. In 5 Jahren Hochschulpartnerschaft ist es gelungen, gemeinsame Projekte in den Wirtschafts- und Ingenieurwissenschaften, den künstlerischen Fachrichtungen sowie den Fremdsprachen (Russisch und Deutsch) in Angriff zu nehmen und erfolgreich zu realisieren. Als Höhepunkte nennt er die bereits traditionelle Durchführung der international anerkannten Sprachprüfung „Russisch als Fremdsprache“ in der gemeinsamen Berliner Filiale, dem Testzentrum "Russisch als Fremdsprache", das Doppeldiplom auf dem Gebiet der Wirtschaftswissenschaften, die regelmäßige Durchführung deutsch-russischer oder internationaler studentischer Workshops abwechselnd in Berlin oder Krasnodar sowie die erfolgreiche Teilnahme am DAAD Projekt Go East, mit dessen Hilfe Diplomprojekte, bisher in den Ingenieurwissenschaften, sowie praxisbezogene Studienaufenthalte (bereits drei Mal auf dem Gebiet der Grabungstechnik) gefördert wurden. Herr Atzorn unterstreicht, dass dieses anspruchsvolle und qualitätsgerechte Bildungsangebot den Erfordernissen der Globalisierung im Rahmen des Bologna-Prozesses entspricht und den Studierenden beider Einrichtungen – und somit den Hochschulen selbst – zu einem echten Wettbewerbsvorteil gegenüber anderen Bildungseinrichtungen verhilft. Besonderen Dank bei der Entwicklung der Partnerschaft wird den Koordinatorinnen der Partnerschaft – Frau Galina Govorova und Frau Brigitte Dreßler sowie den betreuenden und engagierten Professoren beider Hochschulen ausgesprochen.Die Hochschulleitung, führt Herr Atzorn aus, unterstützt internationale Partnerschaften, um den aktuellen Entwicklungsrichtungen Rechnung zu tragen. Er führt die Arbeit des Akademischen Auslandsamtes, heute: der Beauftragten der HSL für Internationalisierung, sowie die obligatorische Fremdsprachenausbildung in allen Studiengängen an.
Abschließend informiert Herr Atzorn über den einstimmigen Beschluss des Akademischen Senats der FHTW vom 7. Juni 2005, den Rektor der Partnerhochschule, Herrn Professor Vladimir A. Babeshko, Mitglied der Akademie der Wissenschaften der Russischen Föderation, zum Ehrensenator der FHTW Berlin zu ernennen. Mit dieser Auszeichnung, welche die höchste Auszeichnung ist, die die FHTW verleihen kann, wird der unschätzbare fachliche und persönliche Beitrag Herrn Babeshkos zur Anbahnung und kontinuierlichen Entwicklung der Kooperation gewürdigt. Die Verleihung des Ehrentitels wird auf der öffentlichen Sitzung des Akademischen Senats der FHTW am Montag, dem 9. Januar 2006 erfolgen.
Frau B. Dreßler, Leiterin des Testzentrums TORFL, berichtet über die Einrichtung des gemeinsamen Testzentrums an der FHTW, den bisherigen Verlauf der Prüfungen sowie die Aktivitäten zur Popularisierung des TORFL und der russischen Sprache im zu Ende gehenden Jahr (Präsentationen des TORFL auf den "Tagen der Region Krasnodar" im April 2005 in Hannover sowie der Karrierebörse des dialog e.V. im Juli 2005 in Berlin, Teilnahme an der internationalen Konferenz "Russisch als Fremdsprache" im September 2005 in Sotschi). Im Weiteren informiert sie über die Bedeutungen der verschiedenen Zertifikatsstufen bezüglich der Sprachkompetenz der Kandidaten und gibt die Ergebnisse des TORFL 2005 bekannt. Sie bedankt sich bei der Leitung der Kuban-Universität sowie bei der Hochschulleitung und der Beauftragten für Internationalisierung, Frau Schröder, für die Unterstützung der Arbeit der gemeinsamen Filiale.Besondere Würdigung finden die Leistungen der Teilnehmer am Test 2005. Feierlich werden ihnen die wohlverdienten Zertifikate überreicht. Die Teilnehmer bedanken sich bei der Leitung der FHTW für die Einrichtung des Testzentrums an der FHTW und bei Frau Dreßler für die anspruchsvolle Vorbereitung auf den Test. Frau Dreßler benennt ebenfalls die Kandidaten des TORFL 2005, die an der Festveranstaltung aufgrund der großen räumlichen Trennung nicht teilnehmen können (Teilnehmerin aus Finnland, der Schweiz, Hannover). Mit einem musikalischen Beitrag wird den Kandidaten gratuliert.
In den anschließenden Beiträgen stellen die Teilnehmer an Go East-Projekten 2005 u.a. gemeinsamen deutsch-russischen Projekten, die im Jahre 2005 realisiert wurden, ihre Ergebnisse und Erlebnisse vor (s. u.) Den Abschluss bildet die Präsentation einer auswärtigen Referentin, Frau Anne Eichhorst. Sie hat das Studium an der FHTW bereits vor 2 Jahren beendet und stellt den Anwesenden die Ergebnisse und Eindrücke ihres 16-wöchigen Praktikums, welches sie in Krasnodar absolviert hatte, vor. Für die Anwesenden war der Blick auf Ergebnisse, Erlebnisse und Nutzen des Auslandsaufenthaltes mit einem zeitlichen Abstand sehr interessant. Im Anschluss informiert Frau Dreßler über künftige Projekte. Die geladenen Austauschstudentinnen der Partneruniversität in Krasnodar stellen sich den Fragen der Studierenden der FHTW. Teilnehmer am gemeinsamen internationalen Workshop "Interkulturelle Kommunikation - für Bologna und unsere Zukunft" in Berlin im Mai 2005, zu dem auch eine Gruppe Studierender der Kuban-Universität nach Berlin reiste, stellen ihren Sammelband vor und werden mit einer Teilnahmebescheinigung ausgezeichnet.
Großen Zuspruch finden die musikalische Begleitung, die umfangreiche Fotoausstellung, der auf russische Art von deutschen und russischen Studierenden gedeckte Tisch, der Empfang der Gäste mit "Brot und Salz" sowie die russischen Speisen. Die Bilanz FHTW-Kuban-Universität schließt mit einem optimistischen Blick in das Jahr 2006, zu dessen Beginn der Besuch des Rektors der Kuban-Universität, Herrn Prof. Dr. Babeshko, an der FHTW angekündigt ist.
Test of Russian as a Foreign Language - 2005
Zum fünften Mal werden im Gemeinsamen Testzentrum der FHTW und der Kuban-Universität in Berlin die Prüfungen zum Erwerb des international anerkannten Sprachenzertifikats abgenommen
Der Juni 2005 galt in der SG Sonstige Sprachen als "heißer" Monat im doppelten Sinne: zum 5. Mal fanden im Berliner Testzentrum, welches vor 5 Jahren gemeinsam von der FHTW Berlin und der Kuban-Universität Krasnodar eingerichtet wurde, die Prüfungen zum Erwerb des international anerkannten Sprachenzertifikats "Russisch als Fremdsprache" statt. Nachgefragt waren in diesem Jahr die Zertifikatsstufen I, II, III und IV sowie das Wirtschaftsmodul. Dr. Olga Kusnetzova, Leiterin der Prüfungskommission aus Krasnodar, und Brigitte Dreßler, Leiterin des Berliner Testzentrums, bescheinigen den Kandidaten eine ernsthafte Vorbereitung auf den Test, in Abhängigkeit von der angestrebten Stufe gute bis fundierte Sprachkenntnisse, aber auch ein umfangreiches Wissen über das Land und seine Leute, an deren Sprache sie großes Interesse zeigen. Vielleicht wird nicht jeder Teilnehmer mit den in den einzelnen Teilprüfungen erreichten Ergebnissen zufrieden sein, denn die Anforderungen sind hoch und die Prüfungen umfangreich und vielseitig. Trotzdem, so die Teilnehmer, ist es für sie aus den verschiedensten Gründen wichtig und vorteilhaft, diese Zusatzqualifikation zu erwerben.Gegenwärtig läuft in Krasnodar die Auswertung der Ergebnisse, auf deren Grundlage durch das Hauptprüfungsamt in Moskau die Zertifikate ausgefertigt werden. Traditionsgemäß werden diese den Kandidaten im Herbst in feierlichem Rahmen überreicht.
Wir gratulieren den Teilnehmern zu ihrem Entschluss, sich bei Temperaturen über 30 Grad dem TORFL zu unterziehen und bedanken uns bei der Prüfungskommission für die Abnahme des Tests.
Interkulturelle Kommunikation: für Bologna und unsere Zukunft
Mai 2005: Internationaler studentischer Workshop an der FHTW Berlin
Das Thema "Interkulturelle Kommunikation" stellten sich Studierende des Fachbereiches Wirtschaftswissenschaften I der Fachhochschule für Technik und Wirtschaft Berlin, darunter Austauschstudierende der Partnerhochschulen der FHTW in Bulgarien, Frankreich, Polen und der Schweiz, sowie Studierende des Lehrstuhls für Übersetzungswissenschaft der Kuban-Universität zu Krasnodar, auf einem internationalen studentischen Workshop, der am 11. Mai 2005 mit Unterstützung des Deutschen Akademischen Austausch Dienstes an der FHTW Berlin stattfand. Eröffnet wurde der Workshop im Namen der Hochschulleitung vom Kanzler der FHTW, Herrn Holger Langkutsch.In ihren Beiträgen stellten die Teilnehmer die Besonderheiten des Hochschulsystems im jeweiligen Heimatland sowie ihre Hochschule vor und erörterten in der anschließenden Diskussion Vor- und Nachteile der Bildungssysteme sowie den gegenwärtigen Stand der Umstellung auf Bachelor- und Masterabschlüsse in der eigenen Hochschule. Großes Interesse fand die Diskussion zu Gemeinsamkeiten und kulturell bedingten Unterschieden im interkulturellen Kontext, welche im Rahmen des allgemeinwissenschaftlichen Ergänzungsfaches "Interkulturelles Management" im Sommersemester 2005 unter Leitung von Brigitte Dreßler, Lektorin an und stellvertretende Leiterin der Zentraleinrichtung Fremdsprachen, thematisiert wurden. Interessant waren die Ausführungen des Absolventen der FHTW, Herrn Henry Höhne, der über seine praktischen Erfahrungen der interkulturellen Kommunikation, die er während seines dreimonatigen Studienaufenthaltes an der Partneruniversität in Krasnodar sammeln konnte, berichtete. Auf die Frage der Steigerung der Studentenmobilität ging Frau Galina N. Govorova, Stellvertretende Leiterin des Departements für Internationale Beziehungen der Kuban-Universität und Projektleiterin der russischen Seite, in ihrem abschließenden Beitrag ein. Sie hob insbesondere die Bedeutung solcher Komponenten, wie Motivation, Berufskompetenz, Fremdsprachkenntnisse und Interesse an anderen Kulturen hervor. Die enge Partnerschaftsbeziehung zwischen der FHTW und der Kuban-Universität, in die immer weitere Fachgebiete einbezogen werden, bietet den Studierenden hervorragende Möglichkeiten zur praktischen Anwendung ihrer Kenntnisse. Begleitet wurde der internationale Workshop von einem einwöchigen landeskulturellen Rahmenprogramm, zu dessen Veranstaltungen - Stadtrundfahrt, Theater- und Museumsbesuch, Firmenbesichtigung, Besuch des Karnevals der Kulturen sowie des Festungsbiwaks in der Zitadelle Spandau, Exkursion nach Potsdam mit Besuch der Schlösser und Parks von Sanssouci sowie Cecilienhof - alle Interessenten eingeladen waren.Abgerundet wurde das Programm durch einen gemeinsam vorbereiteten Abschlussabend, an dem alle Akteure teilnahmen und mit Genüssen der verschiedenen nationalen Küchen und durch ein landeskulturell ausgerichtetes Quiz die Kenntnisse über die Kulturen und Sitten in den vertretenen Ländern erweitert werden konnten.Mit dem Ziel, Interessenten mit den Ergebnissen der Arbeit des Workshops und den Hochschuleinrichtungen bekannt zu machen, um deren Motivation für die Fortsetzung und Weiterentwicklung des Projektes zu wecken, wurde ein Sammelband erstellt, in dessen Anhang auch die Auswertung der Fragebögen, die von allen Teilnehmern des Workshops beantwortet wurden, sowie das Quiz enthalten sind.
TORFL präsentiert sich auf der Hannover-Messe 2005
Vom 09. bis 13. April 2005 lud die Region Krasnodar zum 3. Internationalen Wirtschaftsforum "Tage der Region Krasnodar in Deutschland 2005" nach Hannover ein. Die Veranstaltung fand im Zusammenhang mit der Hannover Messe statt, deren Partnerland in diesem Jahr die Russische Föderation war. Während des Rundtischgespräches am 12. April, welches vom Departement für Bildung und Wissenschaft der Region Krasnodar veranstaltet wurde, stellten die renommiertesten Universitäten und Hochschulen der Schwarzmeerregion ihr Ausbildungsprofil und ihren Leistungskatalog vor.In der Präsentation der größten Universität Südrusslands, der Kuban-Universität Krasnodar, ging der Prorektor der Universität, Prof. Dr. Alexander Iwanov, insbesondere auf zahlreiche internationale Bildungs- und Forschungsprojekte ein. Eine äußerst aktive Hochschulkooperation besteht zur Berliner Fachhochschule für Technik und Wirtschaft. Konkrete und erfolgreich laufende Projekte, so z. B. das gemeinsame Testzentrum „Russisch als Fremdsprache“ in Berlin oder das Doppeldiplom auf dem Gebiet der Wirtschaftswissenschaften verhelfen beiden Hochschulen zu einem deutlichen Wettbewerbsvorteil. Gewinner dieser Projekte sind in erster Linie die Studierenden der Hochschulen, doch richtet sich das Angebot des Testzentrums TORFL, welches vor 5 Jahren zum Europäischen internationalen Sprachenjahr seine Tätigkeit aufnahm, an alle Interessierten, ihre Russischkenntnisse nach internationalem Standard testen und zertifizieren zu lassen. Brigitte Dreßler, Leiterin des gemeinsamen Testzentrums in Berlin, informierte über das Testsystem, über Möglichkeiten zur Vorbereitung und zum Ablegen des Tests. Anwesende Vertreter der deutschen Seite zeigten Interesse an diesem Angebot.
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Zusammenfassung: Deutsch-russische Gemeinschaftsprojekte 2004
Doppeldiplom auf dem Gebiet der Wirtschaftswissenschaften
Am 26.11.2004 unterzeichneten der Präsident der FHTW, Prof. Dr. H. Grüner, und der Rektor der Kuban-Universität , Prof. Dr. V.A. Babeschko, die "Vereinbarung über die Vergabe eines Doppeldiploms".
Dieses Doppeldiplom stellt im Rahmen des fortschreitenden Bologna-Prozesses und der entsprechenden neuen Anforderungen der Internationalisierung der Hochschulausbildung ein interessantes Zusatzangebot für die Studierenden beider Partnerhochschulen dar, welches durch die gegenseitige Anerkennung studentischer Leistungen ermöglicht worden ist.
Ziel der Vergabe eines Doppeldiploms ist, zwei zusätzliche Studiensemester an der jeweiligen Partnerhochschule zu studieren und damit die Qualifikationsanforderungen beider Hochschulen zu erfüllen sowie eine Diplomarbeit an der Partnerhochschule anzufertigen, welche von beiden Einrichtungen anerkannt wird.
Informations- und Festveranstaltung Go East 2004
Am Donnerstag, dem 28.10.2004, fand an der FHTW Berlin unter dem Motto "Partnerschaft zwischen der Staatlichen Kuban-Universität Krasnodar und der Fachhochschule für Technik und Wirtschaft Berlin" die Informations- und Festveranstaltung Go East 2004 statt. Die Veranstaltung wurde mit einer musikalischen Darbietung zweier Studierender der UdK eingestimmt. Frau Dreßler eröffnet die Feierstunde und begrüßt die Gäste, deren zahlreiche Anwesenheit der Veranstaltung einen besonders würdigen Charakter verleiht und für das Ansehen der Veranstaltung und die Bedeutung der Thematik in der heutigen Zeit spricht. In seiner Grußansprache "Die FHTW Berlin – eine internationale Hochschule für Ost und West" hebt Herr Langkutsch, Vertreter der Hochschulleitung der FHTW, die Bedeutung der Kooperationen mit ausländischen Hochschulen im Gesamtkontext der Internationalisierung des Ausbildungsprozesses an der FHTW hervor. Dabei geht er auf die spürbaren Veränderungen in der Herangehensweise an die Entwicklung "Go East" ein: wenn bisher in erster Linie die territoriale Lage sowie die historisch gewachsenen Kontakte als Motor für die Unterhaltung der Beziehungen zu osteuropäischen Hochschulen dienten, so erkennen in der heutigen Zeit immer mehr Lehrende und Studierende die Bedeutung des sich öffnenden Wirtschaftspotentials und somit größerer Chancen für die berufliche Entwicklung junger Fachleute. Des weiteren würdigt er die hervorragende Fremdsprachenausbildung an der FHTW, in der Lehrveranstaltungen der Russischen Sprache, insbesondere Wirtschaftsrussisch, einen festen Platz einnehmen. Kein Wunder, dass die seit 4 Jahren existierende vertragliche Vereinbarung zur Vorbereitung und Durchführung des TORFL ("Test of Russian as a Foreign Language") auf fruchtbaren Boden fiel. Herr Trenn, Vertreter des DAAD, informiert die anwesenden Studierenden und Lehrenden umfassend über die Fördermöglichkeiten des DAAD. Gleichzeitig gibt er den langjährigen, zahlreichen und qualitativ anspruchsvollen Aktivitäten der FHTW in Osteuropa eine positive Einschätzung: "Die FHTW ist eine der aktivsten Hochschulen im osteuropäischen Raum". Die Gäste der Russischen Botschaft, Herr J. Kosin und Herr I. Wolobujew, informieren über die Bemühungen seitens der Regierungen der Russischen Föderation und der BRD, die Entwicklung der Zusammenarbeit beider Staaten auf dem Gebiet des Bildungswesens zu unterstützen. Sie gehen auf verschiedene Programme und Erleichterungen im Reiseverkehr für Studierende und Lehrende ein. Außerdem ermuntern sie Studierende und Lehrende, sich mit ihren Fragen an die Botschaft zu wenden, und sagen Unterstützung zu. Herr S. Kondraschow, Leiter des Zentrums der Russischen Sprache im Russischen Haus für Wissenschaft und Kultur, drückt seine Glückwünsche all denen aus, die sich der Entwicklung ihrer Russischkenntnisse widmen und einer komplizierten Sprachprüfung unterziehen. Frau G. Govorova, Gast der Partneruniversität in Krasnodar und Koordinatorin der Partnerschaft mit der FHTW, wendet sich mit ihrer Grußansprache insbesondere an die Teilnehmer des "Test of Russian as a Foreign Language", der in diesem Jahr zum vierten Mal durch die Prüfungskommission der Kuban-Universität im gemeinsamen Testzentrum an der FHTW abgenommen wurde: "In Krasnodar nennen wir die Filiale für den Test in Russisch als Fremdsprache "unsere Vertretung". Es wird hier studiert, getestet, beraten, verstanden und für einen Russlandstudienaufenthalt gründlich vorbereitet. In diesem Jahr haben 17 (!) Personen, darunter vorwiegend Studenten und Studentinnen der FHTW den Russischtest erfolgreich bestanden...". Im Anschluss werden den Teilnehmern am Test die Zertifikate überreicht. Herr Langkutsch und Herr Kosin würdigen die Leistungen der Teilnehmer. Die Teilnehmer bedanken sich bei der Leitung der FHTW für ihre Initiative, Studierenden und Nichtstudierenden die Teilnahme am TORFL zu ermöglichen. Mit einem musikalischen Potpourri gratulieren die Anwesenden den erfolgreichen Testteilnehmern. Im weiteren Verlauf stellt der Leiter der ZE Fremdsprachen, Herr Blech, das bundesweit anerkannte Sprachenzertifikat UNIcert vor. Neun Studierenden der FHTW wird das UNIcert II-Wirtschaftsrussisch ausgereicht. Die anschließenden Beiträge sind den gemeinsam mit der Partneruniversität realisierten und durch den DAAD und Go East geförderten Projekten gewidmet. Studentische Teilnehmer sowie die Projektleiter berichten über die Ergebnisse der Arbeiten. Ziel dieser Präsentation war außerdem, Teilnehmer künftiger Projekte auf ihren Aufenthalt einzustimmen, auf landeskundliche Besonderheiten hinzuweisen, Tipps und Ratschläge zu geben. Unter den für 2005 vorgesehenen Projekten rufen das vertraglich noch im November 2004 zu besiegelnde Doppeldiplom zwischen beiden Partnereinrichtungen auf dem Gebiet der Wirtschaftswissenschaften, aber auch künftige Go East-Projekte sowie ein möglicher Workshop mit Studierenden der Partneruniversität in Berlin besonderes Interesse hervor. Großen Zuspruch finden die musikalische Begleitung, die umfangreiche Fotoausstellung, der auf russische Art von deutschen und russischen Studierenden gedeckte Tisch, der Empfang der Gäste mit "Brot und Salz" sowie die russischen Speisen. Im Namen aller Teilnehmer der Informations- und Festveranstaltung danken wir dem DAAD für seine Unterstützung, die deren Erfolg wesentlich bestimmte.
Brigitte Dreßler
International anerkanntes Sprachenzertifikat "Russisch als Fremdsprache" 2004
Der TORFL zum vierten Mal an der FHTW
Vom 22. bis 25. Juni 2004 wurden im Testzentrum TORFL an der FHTW zum vierten Mal die Prüfungen zum Erwerb des international anerkannten Sprachenzertifikates abgenommen. Herr H. Langkutsch als Vertreter der Hochschulleitung sowie Frau H. Schröder, Leiterin des Akademischen Auslandsamtes, begrüßten die Kandidaten und beglückwünschten sie zu ihrem Entschluss, sich den anspruchsvollen Prüfungen unterziehen zu wollen. Nachgefragt waren in diesem Jahr Prüfungen in den Zertifikatsstufen I, II, III und erstmals auch IV. Außerdem fand die Prüfung zum Erwerb des Fachsprachenzertifikates Wirtschaft statt. Frau Dr. O. Kuznetzova, Leiterin der akkreditierten Prüfungskommission der Kuban-Universität, äußerte sich sehr lobend über die Vorbereitung der Teilnehmer, ihr ernsthaftes Herangehen an die Prüfung und ihren Einsatz. Wir hoffen, alle Teilnehmer auf der Festveranstaltung zur Übergabe der Zertifikate wieder begrüßen zu können ...
Brigitte Dreßler
Leiterin Testzentrum TORFL
an der FHTW Berlin
Studierende der FHTW und der Kuban-Universität finden gemeinsame Sprache
Gemeinschaftsseminar "Interkulturelle Aspekte der Wirtschaftskommunikation"
Am 14. Mai 2004 wurde an der Kuban-Universität ein Seminar zu "Interkulturellen Aspekten der Wirtschaftskommunikation" durchgeführt. Vier Studierende der FHTW und fünf Studierende der KubSU erarbeiteten anhand einer adäquaten Aufgabenstellung ein authentisches Verhandlungsgespräch im deutschen bzw. russischen Kulturkreis und führten diese im Rahmen des Seminars vor. Im Anschluss an die Präsentation der Verhandlungen analysierten die Studierenden Gemeinsamkeiten sowie kulturell bedingte Unterschiede in Geschäftsverhandlungen und führten eine angeregte Diskussion zu allen interessierenden Fragen. Der fachlichen Arbeit ging eine Vorstellung beider Hochschulen voraus, die die Studierenden in der jeweiligen Fremdsprache vortrugen. Somit diente das Seminar einerseits der Entwicklung interkultureller Kompetenzen und andererseits der Motivation des Erlernens der deutschen bzw. russischen Sprache. Am folgenden Tag wurden interessierte Studierende der KubSU zu einer Präsentation der Ergebnisse der Hochschulpartnerschaft eingeladen. Teilnehmer an gemeinsamen Projekten, die an der FHTW realisiert worden sind, berichteten über ihre Erfahrungen und Eindrücke. Im Anschluss eröffneten die Studierenden der FHTW das "Jahr der deutschen Kultur in Russland" mit einer Verkostung deutscher Speisen. In einem Quiz stellten die Studierenden der russischen Universität ihr Wissen über Deutschland, Berlin und die FHTW, die Studierenden der FHTW – über Russland, Krasnodar und die Kuban-Universität unter Beweis. Die Leitung der Kuban-Universität misst dieser Kooperationsbeziehung große Bedeutung bei. Der Vize-Rektor, Herr Prof. Dr. A. Ivanov, eröffnete die Veranstaltung mit einer Grußansprache, der Dekan der wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät, Herr Prof. Dr. I. Schewtschenko, wünschte den Teilnehmern in seiner Begrüßungsrede viel Erfolg. Gleichzeitig dankte er den Organisatorinnen und Leiterinnen des Projektes, Frau G. Govorova und Frau B. Dreßler.
Kuban-Universität gratuliert FHTW zum zehnjährigen Jubiläum
April 2004 - Berlin
An den Feierlichkeiten anlässlich des 10. Jahrestages der Gründung der FHTW Berlin nahm der Vize-Rektor der Partneruniversität in Krasnodar, Herr Prof. Dr. Alexander G. Iwanov, teil. Zum "Zehnsprung" übermittelte er den Kolleginnen und Kollegen sowie den Studierenden die herzlichsten Glückwünsche. In seiner symbolisch in 8 Hauptthesen gegliederten Ansprache "Wettbewerbsfähigkeit durch grenzüberschreitende Kooperation - Erfahrungen und Visionen einer Hochschulpartnerschaft" fand er einen weiteren gemeinsamen Faktor in der Partnerschaft beider Hochschulen: während die FHTW Berlin in diesem Jahr ihren 10. Geburtstag feiert, wird die Kuban-Universität den 80. Jahrestag ihrer Gründung begehen. Herr Prof. Dr. A. Iwanov überreicht dem Präsidenten der FHTW Berlin, Herrn Prof. Dr. sc. H. Grüner, im Namen der russischen Partneruniversität als Geschenk ein Gemälde des aus dem Kuban-Gebiet stammenden Malers Melnikow.
Diplomarbeit in Krasnodar
März 2004: Studenten der FHTW widmen ihre Diplomarbeit der Sonnenergie Südrusslands
Am 1. April 2004 nahmen zwei Studierende des Studienganges Umwelttechnik/Regenerative Energien der FHTW die Arbeit an ihrem Diplomprojekt in Krasnodar auf. Innerhalb von 3 Monaten werden sie eine Detail-Analyse zur Realisierung einer energetischen Sanierung von Gebäuden in Krasnodar erarbeiten. Leiter der Diplomprojekte ist Herr Prof. Dr. F. Sick, Sprecher des Studienganges. In Vorbereitung des Projektes besuchte er im März 2004 die Partneruniversität, wo er sich mit den Studienbedingungen insbesondere an der Fakultät für Architektur und Gestaltung bekannt machte und eine Vorlesung für interessierte Studierende und Vertreter des Lehrkörpers hielt. Gefördert wird das Projekt im Rahmen des "Go East-Programmes" des DAAD. Bereits im Januar 2003 nahmen die Koordinatorinnen der Hochschulkooperation, Frau B. Dreßler und Frau G. Govorova, die Vorgespräche für die Antragstellung auf. Die langfristige Vorbereitung hat sich gelohnt – so die Diplomanden H. Höhne und J. Papina. Wichtiger Nebeneffekt: während des Aufenthaltes in Russland haben sie ihre Kenntnisse der russischen Sprache vertieft und am 26. Mai 2004 unter Beweis gestellt: die Prüfung zum Test "Russisch als Fremdsprache" ist bestanden! Die Verteidigung der Diplomarbeiten ist für Herbst 2004 in Berlin unter Teilnahme eines Vetreters der Partneruniversität geplant.
ZurückDieses Doppeldiplom stellt im Rahmen des fortschreitenden Bologna-Prozesses und der entsprechenden neuen Anforderungen der Internationalisierung der Hochschulausbildung ein interessantes Zusatzangebot für die Studierenden beider Partnerhochschulen dar, welches durch die gegenseitige Anerkennung studentischer Leistungen ermöglicht worden ist.
Ziel der Vergabe eines Doppeldiploms ist, zwei zusätzliche Studiensemester an der jeweiligen Partnerhochschule zu studieren und damit die Qualifikationsanforderungen beider Hochschulen zu erfüllen sowie eine Diplomarbeit an der Partnerhochschule anzufertigen, welche von beiden Einrichtungen anerkannt wird.
- Zielgruppe: Das Doppeldiplom können Studierende der FHTW, die im Fachbereich Wirtschaftswissenschaften I, Studiengänge BW und BWI, bzw. Studierende der KubSU, die an der Fakultät für Wirtschaftswissenschaften, Studienrichtungen Weltwirtschaft und Marketing, immatrikuliert sind, erwerben.
Informations- und Festveranstaltung Go East 2004
Am Donnerstag, dem 28.10.2004, fand an der FHTW Berlin unter dem Motto "Partnerschaft zwischen der Staatlichen Kuban-Universität Krasnodar und der Fachhochschule für Technik und Wirtschaft Berlin" die Informations- und Festveranstaltung Go East 2004 statt. Die Veranstaltung wurde mit einer musikalischen Darbietung zweier Studierender der UdK eingestimmt. Frau Dreßler eröffnet die Feierstunde und begrüßt die Gäste, deren zahlreiche Anwesenheit der Veranstaltung einen besonders würdigen Charakter verleiht und für das Ansehen der Veranstaltung und die Bedeutung der Thematik in der heutigen Zeit spricht. In seiner Grußansprache "Die FHTW Berlin – eine internationale Hochschule für Ost und West" hebt Herr Langkutsch, Vertreter der Hochschulleitung der FHTW, die Bedeutung der Kooperationen mit ausländischen Hochschulen im Gesamtkontext der Internationalisierung des Ausbildungsprozesses an der FHTW hervor. Dabei geht er auf die spürbaren Veränderungen in der Herangehensweise an die Entwicklung "Go East" ein: wenn bisher in erster Linie die territoriale Lage sowie die historisch gewachsenen Kontakte als Motor für die Unterhaltung der Beziehungen zu osteuropäischen Hochschulen dienten, so erkennen in der heutigen Zeit immer mehr Lehrende und Studierende die Bedeutung des sich öffnenden Wirtschaftspotentials und somit größerer Chancen für die berufliche Entwicklung junger Fachleute. Des weiteren würdigt er die hervorragende Fremdsprachenausbildung an der FHTW, in der Lehrveranstaltungen der Russischen Sprache, insbesondere Wirtschaftsrussisch, einen festen Platz einnehmen. Kein Wunder, dass die seit 4 Jahren existierende vertragliche Vereinbarung zur Vorbereitung und Durchführung des TORFL ("Test of Russian as a Foreign Language") auf fruchtbaren Boden fiel. Herr Trenn, Vertreter des DAAD, informiert die anwesenden Studierenden und Lehrenden umfassend über die Fördermöglichkeiten des DAAD. Gleichzeitig gibt er den langjährigen, zahlreichen und qualitativ anspruchsvollen Aktivitäten der FHTW in Osteuropa eine positive Einschätzung: "Die FHTW ist eine der aktivsten Hochschulen im osteuropäischen Raum". Die Gäste der Russischen Botschaft, Herr J. Kosin und Herr I. Wolobujew, informieren über die Bemühungen seitens der Regierungen der Russischen Föderation und der BRD, die Entwicklung der Zusammenarbeit beider Staaten auf dem Gebiet des Bildungswesens zu unterstützen. Sie gehen auf verschiedene Programme und Erleichterungen im Reiseverkehr für Studierende und Lehrende ein. Außerdem ermuntern sie Studierende und Lehrende, sich mit ihren Fragen an die Botschaft zu wenden, und sagen Unterstützung zu. Herr S. Kondraschow, Leiter des Zentrums der Russischen Sprache im Russischen Haus für Wissenschaft und Kultur, drückt seine Glückwünsche all denen aus, die sich der Entwicklung ihrer Russischkenntnisse widmen und einer komplizierten Sprachprüfung unterziehen. Frau G. Govorova, Gast der Partneruniversität in Krasnodar und Koordinatorin der Partnerschaft mit der FHTW, wendet sich mit ihrer Grußansprache insbesondere an die Teilnehmer des "Test of Russian as a Foreign Language", der in diesem Jahr zum vierten Mal durch die Prüfungskommission der Kuban-Universität im gemeinsamen Testzentrum an der FHTW abgenommen wurde: "In Krasnodar nennen wir die Filiale für den Test in Russisch als Fremdsprache "unsere Vertretung". Es wird hier studiert, getestet, beraten, verstanden und für einen Russlandstudienaufenthalt gründlich vorbereitet. In diesem Jahr haben 17 (!) Personen, darunter vorwiegend Studenten und Studentinnen der FHTW den Russischtest erfolgreich bestanden...". Im Anschluss werden den Teilnehmern am Test die Zertifikate überreicht. Herr Langkutsch und Herr Kosin würdigen die Leistungen der Teilnehmer. Die Teilnehmer bedanken sich bei der Leitung der FHTW für ihre Initiative, Studierenden und Nichtstudierenden die Teilnahme am TORFL zu ermöglichen. Mit einem musikalischen Potpourri gratulieren die Anwesenden den erfolgreichen Testteilnehmern. Im weiteren Verlauf stellt der Leiter der ZE Fremdsprachen, Herr Blech, das bundesweit anerkannte Sprachenzertifikat UNIcert vor. Neun Studierenden der FHTW wird das UNIcert II-Wirtschaftsrussisch ausgereicht. Die anschließenden Beiträge sind den gemeinsam mit der Partneruniversität realisierten und durch den DAAD und Go East geförderten Projekten gewidmet. Studentische Teilnehmer sowie die Projektleiter berichten über die Ergebnisse der Arbeiten. Ziel dieser Präsentation war außerdem, Teilnehmer künftiger Projekte auf ihren Aufenthalt einzustimmen, auf landeskundliche Besonderheiten hinzuweisen, Tipps und Ratschläge zu geben. Unter den für 2005 vorgesehenen Projekten rufen das vertraglich noch im November 2004 zu besiegelnde Doppeldiplom zwischen beiden Partnereinrichtungen auf dem Gebiet der Wirtschaftswissenschaften, aber auch künftige Go East-Projekte sowie ein möglicher Workshop mit Studierenden der Partneruniversität in Berlin besonderes Interesse hervor. Großen Zuspruch finden die musikalische Begleitung, die umfangreiche Fotoausstellung, der auf russische Art von deutschen und russischen Studierenden gedeckte Tisch, der Empfang der Gäste mit "Brot und Salz" sowie die russischen Speisen. Im Namen aller Teilnehmer der Informations- und Festveranstaltung danken wir dem DAAD für seine Unterstützung, die deren Erfolg wesentlich bestimmte.
Brigitte Dreßler
International anerkanntes Sprachenzertifikat "Russisch als Fremdsprache" 2004
Der TORFL zum vierten Mal an der FHTW
Vom 22. bis 25. Juni 2004 wurden im Testzentrum TORFL an der FHTW zum vierten Mal die Prüfungen zum Erwerb des international anerkannten Sprachenzertifikates abgenommen. Herr H. Langkutsch als Vertreter der Hochschulleitung sowie Frau H. Schröder, Leiterin des Akademischen Auslandsamtes, begrüßten die Kandidaten und beglückwünschten sie zu ihrem Entschluss, sich den anspruchsvollen Prüfungen unterziehen zu wollen. Nachgefragt waren in diesem Jahr Prüfungen in den Zertifikatsstufen I, II, III und erstmals auch IV. Außerdem fand die Prüfung zum Erwerb des Fachsprachenzertifikates Wirtschaft statt. Frau Dr. O. Kuznetzova, Leiterin der akkreditierten Prüfungskommission der Kuban-Universität, äußerte sich sehr lobend über die Vorbereitung der Teilnehmer, ihr ernsthaftes Herangehen an die Prüfung und ihren Einsatz. Wir hoffen, alle Teilnehmer auf der Festveranstaltung zur Übergabe der Zertifikate wieder begrüßen zu können ...
Brigitte Dreßler
Leiterin Testzentrum TORFL
an der FHTW Berlin
Studierende der FHTW und der Kuban-Universität finden gemeinsame Sprache
Gemeinschaftsseminar "Interkulturelle Aspekte der Wirtschaftskommunikation"
Am 14. Mai 2004 wurde an der Kuban-Universität ein Seminar zu "Interkulturellen Aspekten der Wirtschaftskommunikation" durchgeführt. Vier Studierende der FHTW und fünf Studierende der KubSU erarbeiteten anhand einer adäquaten Aufgabenstellung ein authentisches Verhandlungsgespräch im deutschen bzw. russischen Kulturkreis und führten diese im Rahmen des Seminars vor. Im Anschluss an die Präsentation der Verhandlungen analysierten die Studierenden Gemeinsamkeiten sowie kulturell bedingte Unterschiede in Geschäftsverhandlungen und führten eine angeregte Diskussion zu allen interessierenden Fragen. Der fachlichen Arbeit ging eine Vorstellung beider Hochschulen voraus, die die Studierenden in der jeweiligen Fremdsprache vortrugen. Somit diente das Seminar einerseits der Entwicklung interkultureller Kompetenzen und andererseits der Motivation des Erlernens der deutschen bzw. russischen Sprache. Am folgenden Tag wurden interessierte Studierende der KubSU zu einer Präsentation der Ergebnisse der Hochschulpartnerschaft eingeladen. Teilnehmer an gemeinsamen Projekten, die an der FHTW realisiert worden sind, berichteten über ihre Erfahrungen und Eindrücke. Im Anschluss eröffneten die Studierenden der FHTW das "Jahr der deutschen Kultur in Russland" mit einer Verkostung deutscher Speisen. In einem Quiz stellten die Studierenden der russischen Universität ihr Wissen über Deutschland, Berlin und die FHTW, die Studierenden der FHTW – über Russland, Krasnodar und die Kuban-Universität unter Beweis. Die Leitung der Kuban-Universität misst dieser Kooperationsbeziehung große Bedeutung bei. Der Vize-Rektor, Herr Prof. Dr. A. Ivanov, eröffnete die Veranstaltung mit einer Grußansprache, der Dekan der wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät, Herr Prof. Dr. I. Schewtschenko, wünschte den Teilnehmern in seiner Begrüßungsrede viel Erfolg. Gleichzeitig dankte er den Organisatorinnen und Leiterinnen des Projektes, Frau G. Govorova und Frau B. Dreßler.
Kuban-Universität gratuliert FHTW zum zehnjährigen Jubiläum
April 2004 - Berlin
An den Feierlichkeiten anlässlich des 10. Jahrestages der Gründung der FHTW Berlin nahm der Vize-Rektor der Partneruniversität in Krasnodar, Herr Prof. Dr. Alexander G. Iwanov, teil. Zum "Zehnsprung" übermittelte er den Kolleginnen und Kollegen sowie den Studierenden die herzlichsten Glückwünsche. In seiner symbolisch in 8 Hauptthesen gegliederten Ansprache "Wettbewerbsfähigkeit durch grenzüberschreitende Kooperation - Erfahrungen und Visionen einer Hochschulpartnerschaft" fand er einen weiteren gemeinsamen Faktor in der Partnerschaft beider Hochschulen: während die FHTW Berlin in diesem Jahr ihren 10. Geburtstag feiert, wird die Kuban-Universität den 80. Jahrestag ihrer Gründung begehen. Herr Prof. Dr. A. Iwanov überreicht dem Präsidenten der FHTW Berlin, Herrn Prof. Dr. sc. H. Grüner, im Namen der russischen Partneruniversität als Geschenk ein Gemälde des aus dem Kuban-Gebiet stammenden Malers Melnikow.
Diplomarbeit in Krasnodar
März 2004: Studenten der FHTW widmen ihre Diplomarbeit der Sonnenergie Südrusslands
Am 1. April 2004 nahmen zwei Studierende des Studienganges Umwelttechnik/Regenerative Energien der FHTW die Arbeit an ihrem Diplomprojekt in Krasnodar auf. Innerhalb von 3 Monaten werden sie eine Detail-Analyse zur Realisierung einer energetischen Sanierung von Gebäuden in Krasnodar erarbeiten. Leiter der Diplomprojekte ist Herr Prof. Dr. F. Sick, Sprecher des Studienganges. In Vorbereitung des Projektes besuchte er im März 2004 die Partneruniversität, wo er sich mit den Studienbedingungen insbesondere an der Fakultät für Architektur und Gestaltung bekannt machte und eine Vorlesung für interessierte Studierende und Vertreter des Lehrkörpers hielt. Gefördert wird das Projekt im Rahmen des "Go East-Programmes" des DAAD. Bereits im Januar 2003 nahmen die Koordinatorinnen der Hochschulkooperation, Frau B. Dreßler und Frau G. Govorova, die Vorgespräche für die Antragstellung auf. Die langfristige Vorbereitung hat sich gelohnt – so die Diplomanden H. Höhne und J. Papina. Wichtiger Nebeneffekt: während des Aufenthaltes in Russland haben sie ihre Kenntnisse der russischen Sprache vertieft und am 26. Mai 2004 unter Beweis gestellt: die Prüfung zum Test "Russisch als Fremdsprache" ist bestanden! Die Verteidigung der Diplomarbeiten ist für Herbst 2004 in Berlin unter Teilnahme eines Vetreters der Partneruniversität geplant.

